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Logik

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Bibliographic data

fullscreen: Logik

Monograph

Persistent identifier:
1655060872
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-294152
Title:
Logik
Author:
Pfänder, Alexander
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
philosophy
Year of publication:
1963
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
371

Chapter

Title:
Die Lehre vom Begriff (II. Abschnitt)
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
51

Contents

Table of contents

  • Logik
  • Cover
  • Prepage
  • Serientitel
  • Title page
  • Imprint
  • Dedication
  • Preface
  • Contents
  • Introduction
  • Die Lehre vom Urteil (I. Abschnitt)
  • Die Lehre vom Begriff (II. Abschnitt)
  • Die obersten logischen Grundsätze (III. Abschnitt)
  • Die Lehre von den Schlüssen (IV. Abschnitt)
  • A. Die Lehre von den unmittelbaren Schlüssen
  • B. Die Lehre von den mittelbaren Schlüssen
  • Sachregister
  • Personenregister

Full text

140 
Die Lehre vom Begriff 
Abwärtsschritt schon durch die Zielung auf die spezielle Farbenart vermehrt 
worden war, noch weiter vermehrt um die neue Zielung auf die besondere 
Nuance der betreffenden Farbenart. 
Steigt man nun schließlich durch die niedersten Arten zu den individuel¬ 
len Exemplaren herab, etwa zu denen einer bestimmten Rotnuance, so er¬ 
fährt der allgemeine Gegenstand »Farbe«, ebenso natürlich die Farbenart 
»Rot« und die bestimmte Rotnuance, eine Determination ganz besonderer 
Art, indem er nicht weiter spezifiziert sondern individualisiert wird. Was 
dabei zu der niedersten Art hinzukommt, ist nicht eine differentielle Quali¬ 
tät, sondern das Individuationsmoment. Selbst wenn man noch so viele quali¬ 
tative Bestimmtheit auf eine niederste Art aufhäufen wollte, so würde 
man sie dadurch niemals in die unterste Schicht der individuellen Gegen¬ 
stände hinunter zwingen können. Auch räumliche und zeitliche Bestimmt¬ 
heit mag man hinzufügen soviel man will, solange diese Bestimmtheiten 
nicht selbst schon das Individuationsmoment heimlich enthalten, wird die 
niederste Art nicht zu ihren Individualisationen gelangen. Denn von jeder 
so bestimmten niedersten Art sind prinzipiell immer noch mehrere gleich¬ 
artige individuelle Exemplare möglich. 
Bei diesem Abstieg bis zu den individuellen Exemplaren wird dement¬ 
sprechend auch der Begriff »Farbe«, nachdem er schon zu den Begriffen der 
verschiedenen Farbenarten und bei jeder dieser Farbenarten wieder zu den 
Begriffen der zugehörigen Nuancen determiniert war, in seinem Inhalt 
durch ein neues und eigenartiges Inhaltselement, nämlich durch die Zielung 
auf das Individuum vermehrt und dadurch erst zum Individualbegriff ge¬ 
macht. 
Geht man nun umgekehrt von den individuellen Gegenständen aus und 
steigt von da zu ihren niedersten Arten und ihren Gattungen empor, so 
abstrahiert man bei dem ersten Schritt, der von den Individuen zu ihren 
niedersten Arten führt, von etwas wesentlich anderem an den Gegenständen 
als bei den weiteren Schritten, die von den niedersten zu den höheren Arten 
und Gattungen führen. Man abstrahiert von dem Individuationsmoment, 
während man beim Aufstieg von Art zu Art, denen ja das Individuations- 
moment schon fehlt, sukzessive von gewissen qualitativen Bestimmtheiten 
abstrahiert. Achtet man bei diesem Aufstieg auf die verschiedenen zugehöri¬ 
gen Begriffe, die diese Gegenstände verschiedener Schichten meinen, so sieht 
man, daß auch der Individualbegriff beim Übergang zu seinem niedersten 
Artbegriff um ein wesentlich anderes Inhaltselement vermindert wird als 
diejenigen sind, um die der niederste Artbegriff beim schrittweisen Über¬
	        

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Pfänder, Alexander. Logik. Tübingen: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1963. Print.
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