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Grundlegung der Dialektik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundlegung der Dialektik

Monograph

Persistent identifier:
1655059017
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-323004
Title:
Grundlegung der Dialektik
Author:
Liebert, Arthur
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
philosophy
Year of publication:
1929
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
500

Chapter

Title:
B. Dialektik und Philosophie
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
410

Introduction

Document type:
Monograph
Structure type:
Introduction
Digitised pages:
4

Contents

Table of contents

  • Grundlegung der Dialektik
  • Cover
  • Prepage
  • Serientitel
  • Title page
  • Imprint
  • Dedication
  • Preface
  • Contents
  • Introduction
  • A. Dialektik und Leben
  • B. Dialektik und Philosophie
  • Introduction
  • I. Typische Einwände gegen die Metaphysik und Kritik dieser Einwände
  • II. Von der Pflicht zur Metaphysik und von den vier Motiven dieser Pflicht
  • III. Der dialektische Idealismus
  • IV. Die Metaphysik der Dialektik
  • V. Hauptformen der Dialektik
  • VI. Die Dialektik der Metaphysik
  • VII. Die Erneuerung der Dialektik in der Gegenwart
  • VIII. Dogma und Kritik
  • Personen - Register
  • Sach - Register
  • Cover

Full text

54 
Dialektik und Philosophie 
und ihre systembildende Kraft, besitzt sie zugleich den unverkenn¬ 
baren, nicht zu verwechselnden, sie vor allem von der Religion ab¬ 
hebenden Ausweis ihrer Eigenart, besitzt sie das Kriterium, um ihr 
Wesen kenntlich und geltend zu machen und um sich in ihrer Be¬ 
sonderheit und als Besonderheit neben den übrigen Kulturkreisen 
theoretischer und praktischer Art durchzusetzen. 
Diese Erkenntnis ist der Philosophie durch Platon gewonnen 
worden. Durch diese Erkenntnis ist die Philosophie durch Platon 
ihrer Eigenart gewiß geworden. Das aber bedeutet, daß durch diese 
Erkenntnis die Philosophie überhaupt erst geschaffen wurde. Unter 
der schöpferischen Führung des Gesichtspunktes der Dialektik 
wurde von diesem tiefsten und umfassendsten Denker der abend¬ 
ländischen Philosophie der Begriff der Philosophie entdeckt und 
zugleich gesichert. Seitdem ist die Philosophie auf die Dialektik 
gegründet, und ihr System ist nur möglich geworden und möglich 
geblieben als Form und Gestalt der Dialektik. Das hat niemand 
klarer durchschaut als Kant. Deshalb richtet er sich in seinem 
Kampf gegen die alte dogmatische Philosophie gegen nichts anderes 
als gegen die Dialektik; deshalb ist seine Kritik der Metaphysik eine 
Kritik der Dialektik geworden. Da jedoch keine wahre Philosophie, 
also auch keine echte Kritik für sich der Dialektik als Grund¬ 
legung und Richtmaß, als Voraussetzung und Prinzip entraten kann, 
so beruht Kants eigenartige Kritik der Dialektik selber auf einer 
Dialektik, so ist dieser großartigste Kritiker der Dialektik selber 
Dialektiker und damit Platoniker. 
Nun wäre es ebenso reizvoll wie angebracht, einmal Kant als 
Dialektiker herauszustellen und den Dialektiker Kant darzustellen, 
noch über das Maß dessen hinaus, was ich in meinem Buche ,,Wie 
ist kritische Philosophie überhaupt möglich?“ versucht habe. Trotz¬ 
dem muß ich mir an dieser Stelle versagen, auf diese Aufgabe 
einzugehen. Nur das eine darf hier betont werden, daß die Auf¬ 
deckung der großartigen Dialektik, auf der die kritische Philosophie 
beruht, und die geradezu diejenige Methode ist, auf der der Kritizis¬ 
mus als Kritizismus, als System, als Gedankentat, als philosophische 
und kulturgeschichtliche Leistung nach Ansatz wie Ausführung, 
nach Idee wie Lehre, als Standpunkt und als Ereignis sich gründet, 
daß diese Aufdeckung, so möchte ich sagen, mit dem haltlosen 
Mißverständnis aufräumen wird, nach dem Kant der Anhänger und 
Sachwalter einer in der Hauptsache rationalistisch-mechanistischen 
Wirklichkeitsauffassung und Lebensanschauung gewesen und seine
	        

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Liebert, Arthur. Grundlegung Der Dialektik. Saarbrücken: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1929. Print.
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