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Der Mensch und die Welt

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Bibliographic data

fullscreen: Der Mensch und die Welt

Monograph

Persistent identifier:
1655044478
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-292624
Title:
Der Mensch und die Welt
Author:
Driesch, Hans
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
philosophy
Year of publication:
1928
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
152

Chapter

Title:
C. Der Mensch als Glied der Welt
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
52

Chapter

Title:
III. Das Können
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
14

Contents

Table of contents

  • Der Mensch und die Welt
  • Cover
  • Serientitel
  • Title page
  • Impressum
  • Preface
  • Contents
  • A. Die Erfassung der Welt
  • I. Das natürliche Weltbild
  • II. Der Beginn der Kritik und ihr Weg
  • III. Das geläuterte Weltbild
  • B. Die Beschaffenheit der Welt
  • I. Das Unbelebte und das Lebendige
  • II. Das Geistige und seine Formen
  • III. Das ‚‚Jenseits‛‛ und der Tod
  • IV. Die Religion
  • V. Die Kunst
  • C. Der Mensch als Glied der Welt
  • I. Das Wollen
  • II. Das Sollen
  • III. Das Können
  • IV. Das Bewußtsein und seine Rolle in der Welt
  • V. Die Unsterblichkeitsfrage
  • D. Abschluss : Der Mensch und die Welt
  • Veröffentlichungshinweise

Full text

118 
Das K O TT 1\ 6 TT 
„gemacht4*. Einige Philosophen haben zwar neuerdings 
versucht, das Annehmen oder Verwerfen eines sogenannten 
Urteilsinhaltes, also z. B. des Satzes „Die Erde dreht sich 
um ihre Achse“, „2x2 = 4“, als ein freies Bejahen oder 
Verwerfen hinzustellen und die Logik gleichsam zu einem 
Teil der Ethik zu machen. Aber das ist sicherlich falsch, und 
schon Spinoza hat klar gesehen, daß das Verstehen eines 
Satzes und seine Annahme (oder Verwerfung) ein Akt 
ist. Gewiß kann ich bewußt lügen „wollen“; aber das ist 
doch etwas ganz anderes; das ist eine Handlung. Wenn 
ich aber den Satz „Die Summe der Winkel eines Dreiecks 
ist gleich zwei rechten Winkeln“ begriffen habe, so muß 
ich unweigerlich „ja44 zu ihm sagen; das Jasagen ist nichts 
Neues, das zum Begreifen hinzukäme. Und ebenso gehört 
das „Nein“ unweigerlich zum „Begreifen“ des Satzes 
„2x2 = 7“. Hier ist von „Sittlichkeit44, ja von Tun 
überhaupt gar keine Rede; das steht hier gar nicht in 
Frage. 
Ganz ebenso ist es bei den verwickeltsten Denkgebilden: 
ihr Begriffenwerden schließt ihre Annahme oder Ab¬ 
lehnung automatisch ein; und ebenso geschieht es auto¬ 
matisch, wenn ich sie für „wahrscheinlich“ halte, wie 
z. B. den Satz, daß der Mars bewohnt sei. Das Unbewußte 
mag mir hier gelegentlich einen Streich spielen; un¬ 
bewußte Wünsche oder Triebe mögen mir einen Satz 
wahrscheinlicher erscheinen lassen, als er „objektiv44 ist. 
Aber dieser Streich wird schon im Unbewußten gespielt; 
dieses „präsentiert44 mir jenen Satz bereits mit einem 
Tone der Wahrscheinlichkeit oder gar Sicherheit, den er 
gar nicht verdient — alle religiösen Glaubenssätze ge¬ 
hören hierher. Sehr häufig durchschaue ich dann ja auch, 
nach weiterer rein logischer Arbeit des Unbewußten, den 
ursprünglichen Trick, wenigstens wenn ich ein „kriti¬ 
scher“ Mensch bin, und gebe schließlich einem Satz den 
Grad der Wahrscheinlichkeit oder Unwahrscheinlichkeit, 
der ihm gebührt. 
Aber beim echten Wollen und Handeln, sei es nach 
außen oder nach innen gerichtet, da möchte es anders
	        

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Driesch, Hans. Der Mensch Und Die Welt. Leipzig: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1928. Print.
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