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Der Mensch und die Welt

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Bibliographic data

fullscreen: Der Mensch und die Welt

Monograph

Persistent identifier:
1655044478
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-292624
Title:
Der Mensch und die Welt
Author:
Driesch, Hans
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
philosophy
Year of publication:
1928
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
152

Chapter

Title:
C. Der Mensch als Glied der Welt
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
52

Chapter

Title:
III. Das Können
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
14

Contents

Table of contents

  • Der Mensch und die Welt
  • Cover
  • Serientitel
  • Title page
  • Impressum
  • Preface
  • Contents
  • A. Die Erfassung der Welt
  • I. Das natürliche Weltbild
  • II. Der Beginn der Kritik und ihr Weg
  • III. Das geläuterte Weltbild
  • B. Die Beschaffenheit der Welt
  • I. Das Unbelebte und das Lebendige
  • II. Das Geistige und seine Formen
  • III. Das ‚‚Jenseits‛‛ und der Tod
  • IV. Die Religion
  • V. Die Kunst
  • C. Der Mensch als Glied der Welt
  • I. Das Wollen
  • II. Das Sollen
  • III. Das Können
  • IV. Das Bewußtsein und seine Rolle in der Welt
  • V. Die Unsterblichkeitsfrage
  • D. Abschluss : Der Mensch und die Welt
  • Veröffentlichungshinweise

Full text

108 
Das K önnen 
Wir stehen hier nämlich vor der großen Frage nach der 
Freiheit des Willens. 
Ich will, und mein Leib, oder vielmehr seine Vitalkraft, 
führt dann aus; das wissen wir. In der Sprache des Alltags 
sagen wir: Ich will, und ich handle dann; das mag als 
kurzer Ausdruck für einen viel verwickelteren Sachverhalt 
hingehen. Ich will und handle; bisweilen nach Maßgabe 
meines Sollens, bisweilen leider nicht. 
Wenn ich nun nicht handle, wie ich sollte — wäre da 
ein anderes Handeln möglich gewesen? Der naive Mensch 
setzt das voraus: Ich sollte anders gehandelt haben, so 
sagt er, also muß das doch wohl „möglich“ gewesen sein. 
Sollen schließt dem Naiven ein Können ein, und er macht 
sich nicht weiter Gedanken darüber, trägt vielmehr die 
Bürde seines schlechten Gewissens in dem Gedanken, daß 
diese Bürde eine wohlverdiente Strafe sei. Selbstverständ¬ 
lich, so sagt er, hätte er anders gekonnt, wenn er seinen 
egoistischen oder sinnlichen Trieben nur besser wider¬ 
standen, wenn er nur ausschließlich auf die innere Stimme 
des sittlichen Bewußtseins gehört hätte. Eben dieses, den 
Trieben widerstehen und auf die innere Stimme hören, 
das „hätte er sehr wohl gekonnt“. 
Nun kommen aber Wissenschaft und Logik und sagen 
dem Menschen, daß alles in der Welt fest bestimmt, fest 
„determiniert“ sei, auch jede seiner Willensregungen 
und jede seiner Handlungen, daß er also nicht „anders 
gekonnt hätte“. 
Und manche beruhigen sich dabei. Sie können die sitt¬ 
liche Stimme zwar nicht fortschaffen, sie können sie nicht 
für „Schein“ erklären. Dafür ist sie viel zu aufdringlich 
und unmittelbar. Aber sie können sagen: „Die Welt ist 
nun einmal so, daß trotz des allgemeinen Determinismus 
die sittliche Stimme vorhanden ist. Vielleicht zeigt sie 
mir die Rolle an, die mir im Weltenplane zu spielen 
bestimmt ist: ist das eine direkt auf das Weltenziel 
hinarbeitende Rolle, so ist sie von gutem Gewissen be¬ 
gleitet, sonst nicht. Verstehen zwar tue ich das alles 
gar nicht; die sittliche Stimme kommt mir unter diesen
	        

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Driesch, Hans. Der Mensch Und Die Welt. Saarbrücken: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1928. Print.
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