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Der Mensch und die Welt

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Bibliographic data

fullscreen: Der Mensch und die Welt

Monograph

Persistent identifier:
1655044478
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-292624
Title:
Der Mensch und die Welt
Author:
Driesch, Hans
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
philosophy
Year of publication:
1928
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
152

Chapter

Title:
C. Der Mensch als Glied der Welt
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
52

Chapter

Title:
II. Das Sollen
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
9

Contents

Table of contents

  • Der Mensch und die Welt
  • Cover
  • Serientitel
  • Title page
  • Impressum
  • Preface
  • Contents
  • A. Die Erfassung der Welt
  • I. Das natürliche Weltbild
  • II. Der Beginn der Kritik und ihr Weg
  • III. Das geläuterte Weltbild
  • B. Die Beschaffenheit der Welt
  • I. Das Unbelebte und das Lebendige
  • II. Das Geistige und seine Formen
  • III. Das ‚‚Jenseits‛‛ und der Tod
  • IV. Die Religion
  • V. Die Kunst
  • C. Der Mensch als Glied der Welt
  • I. Das Wollen
  • II. Das Sollen
  • III. Das Können
  • IV. Das Bewußtsein und seine Rolle in der Welt
  • V. Die Unsterblichkeitsfrage
  • D. Abschluss : Der Mensch und die Welt
  • Veröffentlichungshinweise

Full text

106 
Das Sollen 
Verwerfung. Und auch der „Horror“, den jeder normale 
Mensch vor dem Töten empfindet, ist es nicht, obschon 
er, als eine gleichsam instinktive Gabe, uns vielleicht auf 
den richtigen Weg weist. Das grundlegende moralische 
Wort gegen den Krieg ist vielmehr in dem schlichten Satze 
Du sollst nicht töten ohne weiteres gesprochen, wenn man 
sich nur klarmacht, was „Töten“ eigentl ch heißt. Du 
sollst nicht töten aber heißt, du sollst nicht etwas tun, 
dessen Folgen du gar nicht kennst, ja eben deshalb 
auch gar nicht „willst“. Du sagst freilich, du wollest im 
Kriege nur den Feind unschädlich machen, du wollest 
nicht seinen Tod. Das ist „elender Behelf“, um mit Kant 
zu reden, denn du weißt, daß deine Handlung töten 
wird. Du tötest also trotz allem bewußt. Das eben soll 
nicht sein. Denn weißt du, was es bedeutet? Keiner 
weiß es. Du bringst den von dir Getöteten — ganz gewiß 
ohne eben das zu wollen — vielleicht in einen positiven 
Zustand, der für ihn unendlich leidensvoll ist; du löschst 
ihn vielleicht nicht nur einfach aus. Wie, wenn jene Re¬ 
ligionslehren recht hätten, welche uns sagen, daß gerade 
die seelische Einkehr in der Todesstunde über die „Zu¬ 
kunft“ des Menschen entscheidet? Diese Einkehr schnit¬ 
test du ab! Du tust also durch dein Töten vielleicht 
etwas ganz Ungeheuerliches — noch einmal sage ich, daß 
du das sicherlich nicht willst. Aber bangt dir nicht an¬ 
gesichts solcher Erwägungen vor dem Töten? — 
Der Staat, das heißt die Ordnung der Menschheit im 
Dienste der Sittlichkeit, ist, wenn er in Vollendung ge¬ 
dacht wird, grundsätzlich Einer, denn die geistige 
Menschheit ist Eine, und alles, was man vom verschie¬ 
denen „Wesen“ der Völker redet, ist eben nichts als ein, 
oft recht hochtönendes — Gerede, das sich an einige histo¬ 
risch entstandene Zufälligkeiten klammert, die durchaus 
veränderbar sind. Gewiß, es gibt verschiedene Typen von 
Menschen, der Machtmensch und der Liebesmensch sind 
ihre Extreme. Aber sie gibt es in jedem Volke. 
Solange noch viele Staaten da sind, ist logisch-sittlich 
noch nicht alles „in Ordnung“. Der „Völkerbund“ ist der
	        

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Driesch, Hans. Der Mensch Und Die Welt. Saarbrücken: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1928. Print.
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