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Das Bürgertum und die katholische Weltanschauung (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Bürgertum und die katholische Weltanschauung (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
1572262346
Title:
Die Entstehung der bürgerlichen Welt- und Lebensanschauung in Frankreich
Author:
Groethuysen, Bernhard
Place of publication:
Halle/Saale
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Multivolume work
Collection:
Religion
Year of publication:
1927
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
1572116854
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-535328
Title:
Das Bürgertum und die katholische Weltanschauung
Shelfmark:
N35/GRO 1927 I
Volume count:
1
Place of publication:
Halle/Saale
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Year of publication:
1927
Number of pages:
XVIII, 348 Seiten
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
374

Preface

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Preface
Digitised pages:
12

Contents

Table of contents

  • Die Entstehung der bürgerlichen Welt- und Lebensanschauung in Frankreich
  • Das Bürgertum und die katholische Weltanschauung (1)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Preface
  • Einleitung: die Kirche und die Bildung des bürgerlichen Bewußtseins
  • Tod, Gott und Sünde
  • Anhang
  • Cover

Full text

YUI 
Vorwart 
weiter — oder auch enger — fassen, als es meist geschieht. 
Weltanschauung ist nicht Philosophie, sondern die Philosophie 
bringt nur eine schon vorhandene Weltanschauung in einer 
besonderen Weise zum Ausdruck. 
Weltanschauung in diesem Sinne ist eine über die einzelnen 
in sich abgegrenzten und differenzierten Gebiete geistigen 
Schaffens übergreifende und von ihnen unabhängige Grund- 
tatsache geistigen Lebens. Die Funktion der Weltanschauungs- 
bildung kann so nicht einfach einem bestimmten Gebiete 
geistiger Tätigkeit zugewiesen werden, sondern sie erweist sich 
als etwas, was ihnen allen zugrunde liegt und sich schließlich 
als etwas Allgemeinmenschliches darstellt, das iın den ver- 
schiedensten Formen auftritt, dessen Ursprung aber jenseits 
dieser Formen liegt. Was wir anschauen können, ist immer 
nur unsere Welt, und das, was wir unsere Welt nennen, ist 
niemals etwas schlechthin Gegebenes, das wir nun rein gedanklich 
detiten. Es kommt immer zunächst darauf an, was wir tat- 
sächlich aus der Welt machen. Im Anfang war die Tat. Welt- 
anschauung in diesem Sinne ist immer zunächst Weltschöpfung, 
Weltformung. 
Damit läßt sich nun auch das Verhältnis der bürgerlichen 
Weltanschauung zu den Weltanschauungen, wie sie in der 
Philosophie und in der Literatur zum Ausdruck gelangen, 
näher bestimmen. Sie ist nichts Abgeleitetes, das erst aus den 
schon in irgendeiner Weise geformten Weltbildern erschlossen 
werden müßte. Sie ist das primär Gegebene; sie bietet das 
Weltbild dar, das dann in verschiedener Weise angeschaut und 
gedeutet wird. Was der Philosoph anschaut, was er deutet, 
ist ja nicht die Welt schlechthin, sondern eben diese Welt, 
in der er und alle anderen Menschen seiner Zeit heimisch sind: 
die geistige Welt, ihrer aller Heimat. 
Diese Welt, die gewissermaßen vor allen Weltanschauungen 
ist, gilt es hier darzustellen: die Welt des Bürgers. Sie ist 
selbst wieder mannigfacher Deutungen fähig. Aber sie besteht 
außerhalb dieser Deutungen; sie ist in sich selbst kein Produkt 
philosophischer Reflexion. 
Das besagt nicht, daß der einfache Bürger sich nicht auch 
Gedanken über „seine‘‘ Welt macht, daß er nicht auch seiner- 
seits versucht, sein Weltbild zu systematischer Vollendung zu 
bringen. Wir werden im Laufe dieses Werkes sehen, wie er
	        

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Das Bürgertum Und Die Katholische Weltanschauung. Halle/Saale: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1927. Print.
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