Full text: 1962 (0090)

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man in der Regel an Licht, Wärme und Motoren. 
Aber nicht nur diese drei sind zum Helfer des Berg 
mannes geworden, sondern auf allen Gebieten hat 
sich die Elektrizität das Feld erobert. 
An Stelle der früheren Klopfzeichen und mechani 
schen Drucklufthupen sind heute das Telefon bzw. 
das Mikrofon und der Lautsprecher getreten. Auch 
im Lokomotivbetrieb unter Tage wird die Elektri 
zität in verstärktem Maße eingesetzt. 
Wenn möglich, wird in den Hauptstrecken die Fahr 
drahtbahn bevorzugt, während im übrigen Strecken 
netz Akkulokomotiven immer mehr die Druckluft- 
und Diesellokomotiven zu verdrängen. Abgesehen 
von dem einfacheren Aufbau der Fahrdraht- und 
Akku-Lokomotiven tritt hier keine Beeinträchtigung 
der Grubenwetter ein, was bei den Diesellokomoti 
ven durch die Auspuffgase zwangsläufig gegeben 
ist. 
Fahrende Lokomotiven werden durch Funk ange 
rufen und dadurch produktiver eingesetzt. Es stehen 
heute Lokfunkgeräte für Fahrdraht-, Akku-, Druck 
luft- und Dieselbetrieb zur Verfügung. Die Abbil 
dungen 2 und 3 zeigen eine Lokomotive mit Antenne 
und die Feststation einer solchen Anlage. 
Abb. 2 und 3: Schwenkbare Ringantenne an einer Akkulok (links) und Lokfunk-Feststation in der Zentrale unter Tage (rechts)
	        

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