Full text: 1956 (0084)

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5. Hausgeld 
Hausgeld vom 4. Tage der Arbeitsunfähigkeit 
ab in Höhe von 2 /s des Krankengeldes. Zu- 
schläge zum Hausgeld für den zweiten und 
jeden weiteren anspruchsberechtigten Angehö 
rigen von je 5 % des Grundlohnes bis zum 
Höchstbetrag von 75 %. 
Berechtigungszeit 1 Jahr. 
6. Taschengeld 
Taschengeld für Versicherte mit eigenem Haus 
stand 25 % des Grundlohnes, für Versicherte 
ohne eigenen Hausstand 15 % des Grund 
lohnes täglidi. 
7. Versichertenwochenhilfe 
a) Freie Arzt- und Hebammenhilfe, Versor 
gung mit Arzneien und kleineren Heilmit 
teln — keine Verordnungsblattgebühr; 
b) einmaliger Beitrag zu den 
Entbindungskosten 2 500.— Frs. 
bei Schwangerschafts 
beschwerden 1 000.— Frs. 
c) Wochengeld 
Wochengeld in Höhe des Krankengeldes, 
mindestens aber 100.-— Frs. täglich für 4 
Wochen vor und 6 zusammenhängende 
Wochen nach der Niederkunft. 
d) Stillgeld: 
Stillgeld in Höhe des halben Krankengel 
des,. mindestens jedoch 50.— Frs. täglidi 
oder eine Emährungsbeihilfe von 50.— Frs. 
bis zum Ablauf der 26. Woche nach der 
Niederkunft. 
e) Wöchnerinnenheimpflege auf Überweisung 
des Knappschaftsarztes in Knappschafts- 
krankenhäusem und in Vertragskranken- 
häusem 1. Ordnung gegen Einbehaltung 
des Wochengeldes für die Dauer des 
Aufenthalts der Wödinerin im Kranken 
haus, höchstens aber für 15 Tage. 
8. Größere Heilmittel und Hilfsmittel 
Beihilfe zu größeren Heilmitteln und Hilfs 
mitteln bis zu 30 000.— Frs. für das Kalender 
jahr. 
9. Zahnersatz 
Zuschuß von 2 /s der Kosten für Zahnersatz, 
wenn 4 nebeneinanderliegende oder insgesamt 
8 Zähne fehlen oder wenn der Zahnersatz nach 
vertrauensärztlichem Gutaditen zur Abwen 
dung der drohenden Invalidität bzw. bei An 
gestellten der Berufsunfähigkeit notwendig ist. 
Zuschuß von 2 /3 der Kosten für Zahnersatz 
reparaturen und Umarbeitungen. 
Zuschuß von 50 % der Kosten für Stiftzähne 
sowie Brücken im Frontzahngebiet und für 
Kronen, wenn die Kronen zur Erhaltung des 
Zahnes oder als Klammerträger notwendig ist. 
Keine Wartezeit. 
10. Sterbegeld 
Sterbegeld in Höhe des 40fachen Grundlohnes, 
mindestens aber 30 000.— Frs. 
B. Leistungen für Angehörige von Versicherten 
1. Familienhilfe 
a) Freie ärztliche, fachärztliche und zahnärzt 
liche Behandlung durch Knappschaftsärzte, 
Familienärzte, zugelassene Fachärzte, Zahn 
ärzte und Dentisten, zeitlidi unbegrenzt. 
b) Versorgung mit Arzneien, Brillen, Bruch 
bändern und anderen kleineren Heilmitteln, 
zeitlich unbegrenzt; Höchstbetrag für klei 
nere Heilmittel 8 000.— Frs. 
Verordnungsblattgebühr 20.— Frs. — im 
Bundesgebiet 0,20 DM — jedoch nidit 
mehr als die tatsächlichen Kosten, keine 
Befreiung von der Verordnungsblattgebühr 
möglich. 
Wartezeit nicht erforderlich. 
2. Krankenhauspflege 
Krankenhausbehandlung bis zu 26 Wodien 
kostenfrei in Knappschaftskrankenhäusem und 
in Vertragskrankenhäusem 1. Ordnung. 
Bei Behandlung in 
a) Vertragskrankenhäusem 2. Ordnung 
Zuschuß von 70 % der Kosten, 
b) fremden Krankenhäusern 
Zuschuß von 50 % der Kosten. 
3. Erholungskuren 
Kostenfreie Erholungskuren von 4-6 Wochen 
Dauer. 
4. Größere Heil- und Hilfsmittel 
Beihilfe zu größeren Heilmitteln und Hilfs 
mitteln bis zu 30 000.— Frs. im Kalenderjahr. 
5. Familienwochenhilfe 
a) Freie Arzt- und Hebammenhilfe, Versor 
gung mit Arzneien und kleineren Heilmit 
teln — ohne Verordnungsblattgebühr — 
b) emmaliger Beitrag 
zu den Entbindungskosten 2 500.— Frs. 
bei Schwangersdiafts- 
beschwerden 1 000.— Frs. 
c) Wochengeld in Höhe von 50.— Frs. täg 
lich für 4 Wochen vor und 6 zusammen 
hängende Wodien nadi der Niederkunft. 
d) Stillgeld oder eine Emährungsbeihilfe in 
Höhe von 40.— Frs. bis zu 26 Wochen 
nach der Entbindung. Wödinerinnenheim- 
pflege auf Überweisung des Knappschafts 
arztes in Knappschaftskrankenhäusem und 
in Vertragskrankenhäusem 1. Ordnung ge 
gen Einbehaltung des Wochengeldes für 
die Zeit des Aufenthaltes der Wödmerin 
im Krankenhaus, höchstens aber für 15 
Tage.
	        
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