Full text : 1955 (0083)

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Abb.  2
Stand  des  Stiebes
um  7  00  Uhr.
Beginn  des  Schrämens;
  die  Hauer
rauben  vor  der  Maschine ­
  u.verbauen
hinter  d.  Maschine
Stand  des  Strebes
um  8.45  Uhr.
Ende  des  Schrcmens,
  Anfang  des
Auskohlens.

Stand  des  Strebes
um  11.00  Uhr.

Stand  des  Strebes
um  11.30  Uhr.
Beginn  des  2.
Schrämens

Stand  des  Strebes
um  12.54  Uhr.

Stand  des  Strebes
um  17.00  Uhr.

Stand  des  Strebes
um  17.30  Uhr.

Stand  des  Strebes
um  21.00^Uhr.

Wir  machten  uns  daher  auf  die  Suche  nach
einer  neuen  Methode,  die  uns  einerseits  eine
Verringerung  der  Schaufelarbeit  durch  Heranbringen ­
  des  Förderers  an  den  Stoß  und  andererseits ­
  eine  Verringerung  des  Abstandes
zwischen  Stoß  und  altem  Mann  gestattete.  Als
Grundbedingung  hatten  wir  uns  jedoch  auferlegt,
weder  bezügl.  des  Schrämens  noch  des  Abbaufortschrittes ­
  das  gewonnnene  Terrain  aufzugeben,
da  ja  durch  die  Doppelschrämmethode  dem
Hauer  die  mühselige  Pickarbeit  erspart  wurde
und  eine  Erhöhung  des  Abbaufortschrittes  für
die  lebensnotwendige  Rentabilität  der  Grube
unbedingt  erforderlich  war.
4.  Überschrämmethode
So  kamen  wir  auf  die  gegenwärtige  Uberschrämmethode. ­
  Die  ursprüngliche  Idee  fanden
wir  in  Lothringen.  Durch  die  Anpassung  an  unsere ­
  örtlichen  Verhältnisse  und  die  nacheinander ­
  vorgenommenen  Verbesserungen  kann
man  jedoch  jetzt  von  einer  eigenen  Methode
der  Grube  sprechen.
Diese  Methode  basiert  auf  der  klassischen
stempelfreien  Abbaufront,  jedoch  besteht  die
eigentliche  Neuheit  darin,  daß  zwei  Schrämmaschinen ­
  im  Streb  eingesetzt  sind,  die  neben
dem  Panzer  auf  Seite  des  alten  Mannes  gefahren ­
  werden  und  über  den  Panzer  hinweg

SAARLÄNDISCHE  GESELLSCHAFT

FÜR
GRUBENAUSBAU  U.TECHNIK  m.b.H.

OTTWEI  LER  Telefon  416

Toussaint-Heintzmann-



TH.-Ausbau  in
Maschinenkammer
und  Seilkanal
eines  Blindschachfes
            
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