Full text: 1953 (0081)

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im Untertagebetrieb der Saargruben 
Die an unsere Grubenlokomotiven gestellten 
Anforderungen sind in den letzten Jahren 
immer stärker angestiegen. In erster Linie 
hängt dies mit dem Bestreben zusammen, die 
Förderung mehrerer unter Tage verbundener 
Gruben an einem einzigen Schacht zu haben. 
Die hierbei zu durchfahrenden langen Strecken 
erfordern und gestatten Geschwindigkeiten, die 
nur mit Hilfe stärkerer Lokomotiven zu er 
reichen waren. 
Von den im Saarbergbau vorhandenen Loko- 
motivarten wie Diesellokomotiven, Preßluft 
lokomotiven und elektrischen Lokomotiven 
waren in besonders starkem Maße die Diesel 
lokomotiven an dieser Entwicklung beteiligt, 
die übrigens auch zahlenmäßig an der Spitze 
der Lokomotivarten stehen. 
Lange Jahre kam man mit Diesellokomotiven 
aus, deren Leistung 25 PS betrug. Es war dies 
Von D i p 1, -1 n g. Gustav Schmitt 
die einzylindrische Diesellokomotive Type 
MLH der Firma Deutz, die auch heute noch in 
vielen Fällen ihren Dienst versieht. Vor etwa 
10 Jahren setzte dann ein Ausbau des Loko- 
motivparkes mit stärkeren Maschinen ein, der 
bis in unsere Tage angehalten hat. An dieser 
Entwicklung waren die Firmen Ruhrtaler, Deutz, 
LLD und Berry beteiligt. 
Im Rahmen dieses Aufsatzes wollen wir nur 
die großen Diesellokomotiven betrachten und 
hierbei weniger auf das Gemeinsame der Diesel 
lokomotiven eingehen, sondern uns mehr mit 
den Unterschieden zwischen den einzelnen 
großen Typen beschäftigen. 
Eine Diesellokomotive ist ihrem Wesen nach 
ein auf Schienen gesetzter Kraftwagen. Viele 
Teile hat sie mit diesem gemeinsam, z. B. den 
Motor, der sich nicht von einem Lastwagen- 
Diesellokomotive LLD. Rechte Seite mit abgenommener Verkleidung
	        

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