Full text: 1952 (0080)

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(§lücK fiufl 
Mit Radio Saarbrücken 
in den Gruben 
der Regie des Mines 
Es wird wohl wenige unserer 
Kollegen in den Gruben des 
Saarlandes geben, die im Win 
ter und Frühjahr, bis in den 
Juni 1951 hinein nicht die all 
sonntäglichen Sendungen von 
Radio Saarbrücken gehört ha 
ben, die aus unseren Bergwer 
ken kamen. 
Mit Grube St. Ingbert fing es 
an. Dann ging es über die Gru 
ben der Gruppe Mitte bis nach 
Velsen, über Göttelbori bis 
nach Frankenholz, durci 13 
Gruben. 
Zuerst begannen die Sendun 
gen am frühen Morgen, dann 
wurden sie auf 8.30 Uhr, in die 
günstigste Zeit verlegt, so be 
liebt wurden die Glück auf-Sen- 
dungen. Unmöglich, die Zahl 
der Hörer zu schätzen. Einige 
Hunderttausend werden es wohl 
gewesen sein. 
überall wirkten die Berg 
kapellen mit. Kapellmeister 
Marx hatte mit dt a Knappen 
chor viel Arbeit, und alle seine 
Kollegen von den einzelnen 
Gruben gaben sich die größte 
Mühe, mitzutun. Auch Lehr 
lingskapellen waren zu hören. 
Aber die Sprecher waren auch 
fleißig. Sprecher? Es waren alles 
Bergleute, Hauer, Steiger, Be 
triebsobleute, Techniker. Manch 
mal sprach auch der Ingenieur, 
der Direktor einige Worte. Hier 
und dort trat einer vor das Mi 
krophon cnd meinte, es sei ja 
alles gut und schön, aber man 
DER F U N KW A G E N IST DA! 
Obersteiger John (Mellin) aui dem Trittbrett des Übertragungswagens 
hört sich an, was er soeben gesagt hat. Die Neugierigen sind bereits 
eingetrotten und hören schmunzelnd zu. Bald werden es ein paar 
Dutzend sein. 
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MIT DEM MIKRO AM „BERGEWIPPE R" 
Von links: Obersteiger John, Radio-Reporter Diederich, der Maschinen 
werkmeister Schneidmüller das Mikrophon „mundgerecht" hinhält, und 
ganz rechts Bergmann Gombler, der den „Bergewipper“ bedient.
	        

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