Full text: 1948 (0076)

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Abb. 24: Ur-Leuchtzirpenflügel; Fulgora ebersi (Aufn. d. Verf.) 
Abb. 25: Urtümlicher Schnabelkerf; Eugereon böckingi 
(Aufn. d. Verf.) 
Tierwelt gerettet. Dies geht 
daraus hervor, daß sich spä er 
wieder in e.ncm neuen, dem 
Lebach-Berschweiler Lebens 
raum, eine sogar weiterent 
wickelte und vielseitigere 
Pflanzen- und Tierwelt nach- 
weisen ließ. Die Ablagerungen 
der Lebacher Schichten, in 
deren Bereich der Lebach- 
Berschweiler Lebensraum liegt, 
sind ziemlich frei von gröberen 
Gesteinen. Manche, durch ihren 
Feldspat- und Glimmergehalt 
ausgezeichneten Gesteine s nd 
mitunter etwas gröber in der 
Körnung und lassen an ihren 
Abb. 27: Schabe; Phyloblatta 
(wiederhergest. v. Handlirsch) 
Abb. 26: Urtümlicher Schnabelkerf; Eugereon böckingi 
(wiederhergest. v. Handlirsch) 
Aufbaustoffen das südliche 
Randgebirge als ihren Haupt 
lieferanten erkennen. Denn die 
Feldspäte, die an der Zusam 
mensetzung der Feldspat- bzw. 
Arkose - Sandsteine wesent 
lichen Anteil haben, sowie die 
Glimmerschuppen sind Teile 
der aufgearbeiteten oder ver 
witterten und abgeschwemm 
ten Granite und Urgeb.rgs- 
gesteine von Vogesen und 
Haardt. Auch die schwarzen 
Kieselschiefer entstammen vor 
wiegend diesen Gebieten. Da 
gegen wurden die Quarze, ein 
schließlich der Mi'chquarze, 
wie auch Quarzit, Grünschiefer 
und Tonschiefer vom Huns 
rück nach dem Saar-Nahe- 
Becken verfrachtet. Im gro 
ßen und ganzen ist der untere
	        

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