Full text: 72.1944 (0072)

Ein Rückblick aber zeigte, daß es immer 
die gleichen Gegner sind, die das Reich 
stürzen wollen. Die jüdisch-plutokratischen 
und bolschewistischen Kriegstreiber wollten 
es nicht dulden, daß eine nationale sozia¬ 
listische Staatsführung dafür sorgte, daß 
auch der einfachste Arbeiter ein menschen¬ 
würdiges Dasein führen kann. Deutschlands 
Feinde konnten es nicht mit ansehen, daß in 
fast sieben Friedensjahren vom Nationalsozia¬ 
lismus Werke geschaffen wurden, die einzig¬ 
artig sind. Der Krieg sollte alles wieder ver¬ 
nichten. Aber das jüdische Untermenschen¬ 
tum irrt sich hier genau so wie zur Zeit 
des Umbruchs, als sie dem Nationalsozia¬ 
lismus nur eine kurze Regierungsdauer pro¬ 
phezeiten. — Der Führer hatte aus Anlaß des 
Zehnjahrestages in seiner großen Prokla¬ 
mation dem deutschen Volk und ganz Europa 
noch einmal die ungeheure Tragweite des 
Schicksalskampfes im Osten offenbart, von 
welchem das Leben und die Zukunft der 
ganzen zivilisierten Menschheit abhängt. 
In Stalingrad triumphierte die Nibelungen¬ 
treue 
des schlichten Grenadiers wie die des Gene¬ 
ralfeldmarschalls über die ungeschlachte Kraft 
der Materie, über die erdrückende Überzahl 
der vorwärtsgepeitschten Feindmassen. Um 
den Preis ihres Erdendaseins haben die Helden 
von der 6. Armee den Eckpfeiler der deut¬ 
schen Front im Osten zwei grausame Winter¬ 
monate gehalten. Die letzte Meldung der 
Kämpfer von Stalingrad kam am 2. Februar 
1943 durch und lautete: „In schwerstem 
Kampf haben wir bis zum letzten Mann 
insere Pflicht getan. Es lebe der Führer, es 
ebe Deutschland!“ 
Der Heldenkampf von Stalingrad hat der 
ganzen Welt gezeigt, von welchem unerbitt¬ 
lichen Kampfgeist der deutsche Soldat ist. 
Stalingrad bleibt für ewige Zeiten allen Deut¬ 
schen ein ehernes Vermächtnis, 
2 Jahre Krieg gegen den Bolschewismus 
waren am 22. Juni 1943 verstrichen und haben 
den Beweis erbracht, daß es nur einen kom¬ 
promißlosen Kampf bis zur Niederringung der 
Todfeinde aller Kultur und Europas geben 
kann. Von Leningrad bis Noworossijsk ver¬ 
lief im Sommer 1943 die deutsche Front. In 
den zwei Jahren Krieg verloren die Sowjets 
nicht nur wertvollste Teile ihres Landes, son¬ 
dern hatten zudem unvorstellbare Verluste an 
Menschen und Material. 
Mit einer noch nie erlebten Sturmflut der 
asiatischen Horden und der Wucht ihres Ma¬ 
terials gelang es den Roten, im Winter 1942/43, 
die deutsche Front zurückzudrängen, sodaß 
die Frontstellung in Stalingrad und im Kau¬ 
kasus aufgegeben werden mußte. Zwei Ziele 
verfolgten die Bolschewisten, als sie am 
20. November 1942 an der Südfront zum An¬ 
griff antraten: 1. die Beseitigung der Be¬ 
drohung des Kaukasus als der Quelle ihrer 
Ölversorgung und 2. die Wiedergewinnung 
der Ukraine als Ernährungsgrundlage der 
Sowjetunion. Der deutsche Soldat hatte här¬ 
teste Abwehrkämpfe zu bestehen und ver¬ 
lor die Stadt Charkow, die jedoch am 
14. März wieder zurückerobert wurde. Nach 
fast viermonatiger Dauer der Winterschlacht 
1942/43 konnte der Wehrmachtbericht am 
6. März 1943 erstmalig wieder feststellen, daß 
an den bisherigen Brennpunkten der feind¬ 
lichen Massenangriffe nur noch Kämpfe von 
örtlicher Bedeutung stattfanden. Durchge¬ 
führte Frontverkürzungen dienten zur Ver¬ 
stärkung der Schlagkraft der deutschen Trup¬ 
pen, wenn auch die Aufgabe von Rschew und 
anderen heiß umkämpften Orten für unsere 
Truppe schmerzvoll waren 
Der Kampf um die Brückenköpfe Kuban 
und Tunis 
forderte den Bolschewisten und anglo-ameri- 
kanischen Truppen schwerste Opfer ab, zu¬ 
gleich aber von den Achsentruppen den aller¬ 
höchsten Einsatz. Für die Bolschewisten be¬ 
deutete der Kuban-Brückenkopf mit dem 
Kriegshafen Noworossijsk eine ständige Be¬ 
drohung des Kaukasusgebietes. Der tunesische 
Brückenkopf aber kontrollierte die Straße vod 
Sizilien. 
Der Endkampf um Tunis begann am 
20. April erneut und bis zum 13. Mai war es 
den deutsch-italienischen Truppen möglich 
gewesen, die anglo-amerikanischen Truppen 
aufzuhalten und ihnen schwerste Verluste zu¬ 
zufügen. Generalfeldmarschall Rommel war 
es geglückt, auf über 1000 km Wüstenstraßen 
Libyens und Tripolitaniens seine Truppen 
zurückzuführen und mit der Tunis-Armee zu 
vereinigen. Die hierdurch verstärkte Achsen¬ 
truppe konnte noch ein halbes Jahr lang die 
Kräfte Englands und Nordamerikas stärksten» 
in Anspruch nehmen. Das heroische Aus¬ 
halten des Afrikakorps ermöglichte es, einen 
Zeitgewinn zu erzielen, der dem 
Ausbau des Atlantik-Walls 
zugute kam. Uber 2700 km, vom Nordkap bis 
zur Biskaya, erstreckt sich eine Mauer von 
Beton, und Stahl, belebt von der Kampfbereit¬ 
schaft der Männer, die ihn verteidigen. Jeder 
Landungsversuch wird dem Gegner nur aller- 
schwerste Niederlagen bringen. Das wissen 
natürlich Churchill und Roosevelt ganz ge¬ 
nau. Darum suchten sie sich auch die 
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