Full text: 67.1939 (0067)

Förder- und Wettersohlen wurden die dritte 
und vierte Sohle Maybach für das Maybach¬ 
feld, für das Altenwaldfeld wurde die dritte 
Sohle Maybach Fördersohle und die fünfte und 
sechste Sohle Altenwald Wettersohle. 
Das Altenwald- und Helenefeld 
zergliedert sich nach natürlichen bis zu 140 Meter 
mächtigen Störungen in vier Bauabteilungen, 
von denen drei inzwischen ausgerichtet wurden. 
In der Hauptabteilung wurde bereits 
im Jahre 1935 durch einen 1390 Meter langen 
Bandberg von der dritten Sohle Maybach zur 
sechsten Sohle Altenwald das Flöz 13 Unterbank 
gelöst, wodurch nicht nur der Mangel an An¬ 
griffspunkten beseitigt wurde, sondern auch eine 
wesentliche Mehrförderung erzielt werden 
konnte. 
Diedritte östliche Abteilung wurde 
auf der dritten Sohle durch den 685 Meter lan¬ 
gen dritten östlichen Abteilungsquerschlag und 
den bis zur gleichen Sohle weiter abgeteuften 
Ostschacht sowie durch den Querschlag 3 Nord auf 
der fünften Sohle Altenwald ausgerichtet. Die 
hier ausgerichteten Flöze von Flöz 6 bis Flöz 15 
ermöglichen zwölf Jahre lang eine Tagesförde¬ 
rung von 1500 Tonnen. 
Die vierte östliche Abteilung auf 
der dritten Sohle Maybach wurde durch eine 
ein Kilometer lange Richtstrecke und auf der 
fünften Sohle Altenwald durch den 268 Meter 
langen Querschlag 4 Nord gelöst. Ein noch her¬ 
zustellender Blindschacht wird auch hier erheb¬ 
liche Kohlenmengen erschließen, die sogar eine 
Tagesförderung von 1500 Tonnen für die Dauer 
von 20 Jahren ermöglichen. 
Die westliche Abteilung in Altenwald wird zur 
Zeit noch ausgerichtet. 
Das Maybachfeld. 
Die Hauptabteilung war die einzige 
Abteilung, die bei der Uebernahme der Grube 
bestand. In ihr wurden nun Flöze vorgerichtet, 
die bisher wegen ihrer geringen Mächtigkeit 
nicht gebaut waren. 
Die erste westliche Abteilung richtete 
man durch eine Richtstrecke aus. Der erste west¬ 
liche Abteilungsquerschlag ermöglichte den Ab¬ 
bau der Flöze von vier bis neun abwärts. Eine 
weitere Richtstrecke nach Osten schloß den einzie¬ 
henden Jungenwaldschacht an die vierte Sohle 
Maybach an. Von ihr aus kann in kurzer Zeit 
die vierte östliche Abteilung gelöst werden, die 
als Ersatz für die bald erschöpfte Hauptabteilung 
gedacht ist. 
Die Instandsetzung der Abbauabteilungen er¬ 
forderte 
Aus- und Vorrichtungsarbeiten 
in bisher nicht bekanntem Ausmaß und in außer¬ 
ordentlicher Eile. Auf- und Abhauen erfolgten 
durchweg im Gegenortbetrieb, um die dringend 
notwendigen Angriffsstellen zu gewinnen. Die 
Maybacher Hauer erreichten hier anerkennens- 
Das neue Kesselhaus - Im Vordergrund wird noch gebaut Aufnahme: Foto Kirschmann, Saarbrücken 
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