Full text: 64.1936 (0064)

Heute öffnen wir unsere Tore weit. Die kom¬ 
mende Generation wird sich des Rechtes zur 
Waffe, das ihm das neue Deutschland wieder¬ 
gegeben hat, im Geist ihrer Väter wert er¬ 
weisen. Sie wird in der Wehrmacht 
eine Pflege st ätte nationalsozia¬ 
listischen Gei st es und echter Volks¬ 
gemeinschaft finden. 
Eine Wehrmacht kann stark und geschlosien 
nur auf dem Boden des Volkes wachsen, dem 
sie entstammt und der sie trägt. Sie ist nicht 
denkbar ohne engste innere Verbundenheit mit 
den Kräften und Ideen, die in der Gesamtheit 
des Volkes wirksam sind. Daher bedeutet die 
Rückkehr zur allgemeinen Wehrpflicht keines¬ 
wegs ein Rückwärtsdrehen der Entwicklung auf 
irgendeinem Gebiet. Die Wehrmacht 
dient der Ge genwart und fühlt sich 
als Wegbereiter am Werk der deut¬ 
schen Zukunft. Sie sieht den Sinn der 
Tradition, die sie als verpflichtendes Erbe 
trägt, im Geist der gleichen Pflichterfüllung. 
Die Dienstpflicht, die wieder alle umfassen soll, 
wird auf der Grundlage der Anschauungen des 
nationalsozialistischen Staates aufgebaut wer¬ 
den. Sie wird keine Privilegien 
mehr kennen. Höhere Bildung gibt 
nicht mehr wie einst das Recht zu 
einer Abkürzung der Dien st zeit. 
Lediglich Charakter und Leistn > 
gen sollen, wie bereits in y 
„Pflichten des deutschen Soldat^! 
ausgesprochen worden ist, den U> 
und Wert des einzelnen bestimm: 
So steht die deutsche Wehrmacht heute 
einem entscheidungsvollen Einschnitt ihrer i- 
wicklung. Der mannhafte Entschluß des Ft 
rers hat die Bahn freigemacht zu der roch 
Erfüllung des Wortes, das noch die Unters 
des verehrten Eeneralfeldmarfchakl-Reichspit 
denten trägt: Der Dienst in der We: 
macht ist Ehrendienst am deutsch 
Volk. 
Das höchste Gut des Staates, die junge r 
fenfähige Mannschaft, wird wieder durch jf 
Schule der Wehrhaftigkeit gehen. Ich roe 
daß sich die Wehrmacht des in sie: 
setzten Vertrauens weiter würd 
erweisen wird, getreu ihrem Eid 
der sie an Adolf Hitler, den Sch^ 
fer und Führer des neuen Deuisi 
land auf Leben und Tod bindet. 
(A n m. d. Schrift!. Wir hatten das Reichst. 
Ministerium gebeten, uns für den BergmannslaiR 
einen Aufsatz über unsere neue Wehrmacht zur VerfilQ 
zu Nellen. Darauhtn ließ es uns diesen Beitrag - 
auch im „Vötliichen Beobachter" veröffentlicht wordene 
zugehen.) 
klieirltgraöabzeirken des Heeres 
Hoheitsabzeichen 
Mütze 
Rock u.Feldbluse Reichskokarde 
mit Eichenlaub 
Unteroffiziersdienstgrade ^ ^ 
Schulterklappen,außerdem Silber- lAg iwi 
ne Tresse am vorderen und o- ¡5 \ „A P m jj 
beren Rande des Rockkragens <$| ¡¡2| ¡“i| 
(ander Feldbluse am vorderen UH» BMA 
unteren Rand des Kragens) Unterführer- Unteroffizier Unterfeldwebel 
Anwärter 
Gefreiter Obergefreiter Stabsgefreift 
Mannschaftsdienstgrade 
» 
ü 
Feldwebel 
OberseldM 
(Oberfähnrii 
Osfiziersdienstgrade 
Leutnant Oberleutnant 
Schulterstücke in Silber,mit Tuch¬ 
unterlage in der Waffenfarbe, 
(Generale in Gold und Silber) 
Hauptmann 
(Rittmeister) 
Major Oberstleutna' 
e 
Oberst Generalmajor Generalleutnant General 
d.Onf, Kav., Art. 
0 0 
Nachrichten- Steuermanns- 
personal abreichen 
Sanitäts¬ 
personal 
Unter¬ 
veterinär 
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Oberzahlmeister- Feuerwerker 
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Generaloberi 
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Schirrmeister WallmeisW 
Abzeichen für de- 
sondere Dienststellen testungsbau- 
feldwebcl 
Brieftauben¬ 
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Gep.Hufbeschlug- unter- 
personal Waffenmeister 
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