Full text: 64.1936 (0064)

wurden bereits seitens der NSV. bezahlt 
515 000 Mark. Neben den gewaltigen Leistungen 
auf gesundheitlichem und fürsorgerischem Gebiet 
steht die Erziehungsarbeit der NSV. 
Dies gilt besonders für die NSV.-Jugend- 
hilfe. Durch die sozial-erzieherische Betreuung 
wollen wir für den gefährdeten Teil der deut¬ 
schen Jugend durch eine vorbeugende und hei¬ 
lende Hilfe aus der Volksgemeinschaft heraus 
eintreten. 
In vorderster Front im Kampf für die Ge¬ 
sunderhaltung des deutschen Volkes steht neben 
den Hunderttausenden von Helfern und Hel¬ 
ferinnen der NSV. die NS.-Schwesternschaft. 
Durch die NSV. wurden seit Juni vorigen 
Jahres zu den in Deutschland bestehenden 
Schwesternstationen zusätzlich 1050 NS.- 
Schwesternstationen errichtet. 
An besonderen Leistungen und Zuschüssen 
wurden von der NSV. ferner für Zwecke der 
Jugendpflege, für Flüchtlingsfürsorge, für Seu¬ 
chenbekämpfung, für Siedlungshilse, insgesamt 
5 620 486,94 Mark aufgewendet. 
Eine der letzten von der NSV. eingeleiteten 
finanziellen Hilfsmaßnahmen größeren Um¬ 
fanges ist der Feierfchichten-Ausgleich 
für den deutschen Bergbau in Höhe von 
10140 001 Mark. 
In ihren großen Aufgabengebieten hat die 
NSV. somit insgesamt an Geld- und Sachwert¬ 
leistungen 152 691 769,94 Mark aufgewendet. 
Indem ich diese Zahlen hiermit der Oeffent- 
lichkeit bekanntgebe, lege ich Rechenschaft ab über 
die Mittel, die das deutsche Volk in seiner Opfer¬ 
willigkeit in Form von Spenden und Beiträgen 
der NSV. treuhänderisch zur Verfügung gestellt 
hat. 
Winterhilfe 
Sind schon die gewaltigen Leistungen der NS.- 
Volkswohlfahrt ein Ausdruck des sozialistischen 
Wollens der NSDAP., so ist das vom Führer 
ins Leben gerufene Winterhilfswerk ein 
Denkmal der Opferbereitschaft des ganzen deut¬ 
schen Volkes und des unbekannten und namen¬ 
losen Helfers an dieser großen sozialistischen Tat. 
In Deutschland wurden im ersten Winterhilfs¬ 
werk 16 617 681 Menschen betreut und insgesamt 
358 136 040,71 Mk. aufgebracht. Das zweite 
Winterhilfswerk betreute 13 866 571 Menschen 
u. hatte ein Gesamteinkommen von 367 425 484,89 
Mk. Insgesamt brachte also das deutsche Volk 
in beiden Wintern 725 561525,60 Mk., also fast 
% Milliarden Reichsmark auf. 
Auch hier zeigt ein Blick nach Rußland, datz 
der Bolschewismus nicht fähig ist, die soziale Not 
des russischen Volkes zu beheben. Nach Schätzung 
ausländischer Sachkenner sind unter der Herr¬ 
schaft des Bolschewismus in Rußland bisher elf 
Millionen Menschen Hungers ge starben. 
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Die soziale Not soll gleichfalls mit rch 
Stimmen selbst belegt werden. So schreib 
russische Zeitung „Wetschernaja krasnaja gz'> 
am 7. Mai 1922 in einem Bericht: 
„Es gab Lassofänger, die aus der LaM 
Kinder mit einem Lasso eini| 
gen, sie dann töteten und dann das U 
verkauften." 
Die „Prawda", das parteiamtliche C-j 
schreibt in Nr. 168 vom Jahre 1925: 
„Es sind viele Fälle registriert worda. 
Eltern ihre Kinder in der 
ertränkten, um sie nicht Hungenr 
ben zu lassen." 
Daß es auch heute dem Bolschewismus 
gelungen ist, der Not zu steuern, sagt ein 
von Dittloff über die Hungerkatastrophe il 
Sowjetunion im Frühjahr 1933, in da 
heißt: 
„Im Nordkaukasus-Gebiet allein sindr 
sehr vorsichtiger Schätzung zwei MH 
nen Menschen elend verhunz 
In der Ukraine lagen die Verhältnisses 
weise noch schlimmer." 
Ueber das Winterhilfswerk 1933/34 hat? 
Reichsminister Dr. Goebbels auf dem k 
Parteitag berichtet. Die Leistungen des M 
Hilfswerkes 1934/35 feien im folgenden tu 
stellt: 
In dem letztvergangenen WinterW 
waren 1338 335 ehrenamtliche Helfer undj 
rinnen tätig, die nach dem Halbjahres 
schnitt betreuten: 
1320 270 Arbeitslosen- und Krisem 
stützungsempfänger, 633 830 Wohlfahrts« 
stützungsempfänger, 871 909 RentenemB 
70 746 Kurzarbeiter, 1436 548 sonstige N 
tige, die im Sinne der Richtlinien des W 
zum Kreise der zu Betreuenden gehörten.! 
An Familienangehörigen des obenbezeich 
Betreutenkreises wurden in das WHW. ei 
zogen weitere 9 533 268 Volksgenosien. 
An Bargeld wurden im letzten Wintni 
werk aufgebracht 212 945 209,01 Mk. In! 
Summe ist der Varvortrag aus dem e 
Winterhilfswerk in Höhe von 8135 681,97 
mitenthalten. 
Der Gebrauchswert der gesammelten uni 
teilten Sachspenden beträgt 110 463 619.5? 
Der Gebrauchswert der für die Eeldspenks 
kauften und verteilten Sachspenden abß 
eines jetzt verbliebenen Barbestandes 
15 067 739.41 Mk. beträgt 246 622 485,03 
Der Gebrauchswert der insgesamt vertt 
Sachspenden betragt 357 086 104.56 Mk. 
Der Anteil der Verwaltungskosten am 
aufkommen des Winterhilfswerks betragt 
Prozent. 
Der Gebrauchswert der im Hinterhill! 
insgesamt verteilten Sachspenden bek
	        

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