Full text: 64.1936 (0064)

Ehre und Freiheit! 
Ehre die Arbeit, achte den Arbeiter! 
Ein Ausspruch unseres Reichsleiters Dr. 
L e y. Wem ist er nicht bekannt? Ist er doch 
Kampfruf und Losungswort zugleich geworden 
rür alle die Arbeitsmenschen, die in ihrem 
Herzen den unbändigen Willen zur Freiheit 
tragen. 
Frei sein in einem heiligen Land, das nur 
Deutschland heißen kann! Doch werden die 
Wege zur Freiheit leider noch oft falsch ge¬ 
wählt. Das Ziel Freiheit kann nur er¬ 
reicht werden über den Grundbegriff Ehre. 
Frei fühlte sich der Germane zu allen Zeiten. 
Nach Freiheit riefen die Erstürmer der Bastille 
in der französischen Revolution und frei dünkte 
sich der Bürger der Weimarer Republik. Aber 
alle diese Freiheitsbegriffe hatten nur das 
Wort gemeinsam. In ihrem Ziel, ihrem Wesen 
und ihren Auswirkungen waren sie grundver¬ 
schieden. Im Westen gestaltete sich der Begriff 
Freiheit in die Form der Zügellosigkeit, in der 
Form der Entfesselung aller menschlichen Leiden¬ 
schaften. Der westliche Freiheilsbegriff kennt 
keine einheitliche, positive Gestaltung. Der 
Freiheitsbegriff der Deutschen aber ist: im 
Bewußtsein frei und unabhängig 
zu. sein und dennoch sittliche Pflich¬ 
ten und Bindungen auf sich zu 
nehmen. 
Wir sind und fühlen uns frei und ungebun¬ 
den in unserm Wollen und Handeln. Aber aus 
freier Entschlußkraft nehmen wir gleichzeitig 
zahlreiche Pflichten und Verantwortungen aus 
uns. So hat der SA-Mann in seinem braunen 
Ehrenkleid aus sich heraus die Pflicht der Ein¬ 
satzbereitschaft auf sich genommen und fühlt sich 
dennoch frei. Die Amtswalter aller Gliede¬ 
rungen stehen freiwillig im Dienste der All¬ 
gemeinheit; sie helfen so, den Freiheitsgedanken 
nicht nur vorwärtszutragen und zu festigen, son¬ 
dern dadurch auch das Gefühl der Freiheit in 
die Herzen aller Volksgenossen tragen. Der 
große Sieg der Volksabstimmung am 13. Januar 
1935 innerhalb unserer Saarheimat kann nur 
aus dem Bewußtsein der deutschen Freiheits¬ 
auslegung erklärt werden. Alle menschlichen 
Genüsse und Vorteile in fremdem Sold genossen, 
ersetzen nicht diese Freiheit. Dagegen kann der 
ärmste Volksgenosse trotz Not und Elend glück¬ 
licher sein als mancher Fürst oder König, hat er 
dafür die goldene Freiheit nach deutscher na¬ 
tionalsozialistischer Auslegung. 
Der Führer Adolf Hitler hat uns dies 
herrliche Gut wiedergegeben, und ist der Samen 
seiner Worte und Taten in unserem Herzen ein¬ 
mal aufgegangen, so werden die Worte vom 
74 
Don Job. Fromm, Kreiswaltn 
per DAF, Saarbrücken - Lank 
ewigen Deutschland Wahrheit werden. An;! 
dem Freiheitstrieb des Einzelnen heraus jchaf 
fen wir für die Freiheit des Volkes und au: 
diesem Schaffen heraus werden die Wort: 
Goethes lebendig: „Mit freiem Volk air- 
freiem Grunde stehen". 
Diese Auslegung des Freiheitsbegriffes ix 
notwendig, wollen wir die Worte Dr. Leys: 
verstehen: 
„Ehre die Arbeit und achte den Arbeiter!"! 
Die Ehre, als Fundament der Freiheit 
wurde leider von vielen deutschen Menschen tii 
der Vergangenheit als etwas Nebensächliches bc 
trachtet. Nun hat der Führer der Deutsche« 
Arbeitsfront die Aufgabe gestellt, über diese- 
nationale Gut zu wachen. Deshalb muß stü 
jedes Mitglied der Deutschen Arbeitsfront be 
wußt sein, daß von seinem Tun und Handel« 
letzten Endes die Ehre und Freiheit des Volke; 
abhängig ist. Jeder Knappe, jeder Hüttenmanr 
jeder Arbeitsmann überhaupt darf seine Tätig¬ 
keit, und ist sie noch so gering, nicht als ent¬ 
ehrend ansehen, sondern muß sich sagen, daß sem 
Arbeit im Dienste des Volkes geschieht. Da- 
Werkstück, das er die Ehre hat zu verfertigen 
darf nicht an erster Stelle von der Lohnseiü 
aus angesehen werden, wielmehr muß aus ihr 
ein Stück Eestaltungswille und das eigene Ii 
sprechen. Kommt dieses Werkstück in fremde- 
Land, so muß es ein stummer Zeuge sein von 
deutschem Fleiß und deutschem Können. Es 
muß denn Betrachter ungewollt zurufen: „Ma¬ 
de in German y". Dieses Wort, das nichl 
allein den Wert des Stückes bezeichnet, son¬ 
dern auch vom Wert des deutschen Arbeiters 
spricht. Es wird wirken durch die Motive, die 
es entstehen ließen: Ehre und Freiheit. 
Achte den Arbeiter! 
Das möchte ich ganz besonders den Volks¬ 
genossen zurufen, die das Schicksal auf einen 
leitenden oder führenden Posten gestellt hat 
Seien Sie sich dessen eingedenk, daß Sie von 
Ihren Gefolgsmännern immer nur soviel Ach¬ 
tung fordern können, wie Sie selber gewillt 
sind, ihnen wieder zu geben. Durch ehrliches 
„Führen", nicht durch strenges Herrschen können 
auch Sie in den Herzen der Schaffenden das Ge¬ 
fühl der Ehre und Freiheit groß werden lasten. 
Als leuchtendes Beispiel für alle steht an der 
Spitze der Nation ein Mann. der mit der Glut 
seines Herzens uns alle erwärmt. Er hat das 
Feuer der Freiheit wieder entfacht, und unsere 
Aufgabe soll es sein, es mit dem Brennstoft 
der Liebe zu nähren, auf daß es über die 
Grenzen leuchte, zum Himmel emporlodert und 
Künder wird von deutscher „Freiheit und Ehre".
	        
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