Volltext: 63.1935 (0063)

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April 
1 M. 
2 D. 
3 M. 
4 s' 
Hugo 
Franz v. Paul @ 
Richard 
Jsidorus 
Binz. Ferrer 
Cölestin, Sixtus 
7 S. 
8 M. 
9 T. 
10 M. 
11 D. 
12 F. 
13 S. 
Indica Herm. Jos. 
Albert 
Maria Cleophä 
Ezechiel 3 
Leo der Große 
7 Schmerzen Mariä 
Julius 
Hermengild 
14 
15 M. 
16 D. 
17 M. 
18 D. 
19 F. 
20 S. 
Balmarum Tiburl 
Veronika 
Lambert 
Rudolf 
Gründ. Werner G 
Aarfreilag Emma 
Hildegunde 
21 S. 
22 M. 
23 D. 
24 M. 
25 D. 
26 F. 
27 S. 
Astern Anselm,Loth. 
2. Astert. 
Georg 
Adalbert v. Prag C 
Markus Evgl. 
Kletus 
Petr. Canisius 
28 S. 
29 M. 
30 D. 
Auas. Weiß. Sonnt. 
Heil. Rock v. Trier 
Petr. Märtyrer 
Kathar. v. Siena 
Bauernregeln im April. 
Avril windig und trocken, macht alles 
Wachstum stochen. — Bringt der April 
viel Regen, so deutet dies auf Segen. — 
So lange die Frösche quaken vor Markus- 
tag (25.), so lange schweigen sie danach. — 
Bringt der April noch Schnee und Frost, 
gibt's wenig Heu und sauren Most. — 
Wenn der April Spektakel macht, gibt's 
Heu und Korn in voller Pracht. — Auf 
Tiburti (14.) sollen alle Felder grünen. 
Arbeitskalender für April. 
Aus die abgegrabenen Beete werden, 
nachdem sie leicht gedüngt und gründlich 
durchgegraben sind, Gemüsesamen gesät. 
Überwinterte Pflanzen werden ins Freie 
an Ort und Stelle ausgepflanzt. — Topf¬ 
und Kübelpflanzen nach und nach ins Freie 
bringen: erstere von Zeit zu Zeit mit 
Dünger begießen.— Veredelung der Ktrsch- 
und Pflaumenbäume beenden, mit der des 
Kernobstes beginnen. — Saatbestellung. 
Saatkartoffeln auslösen und legen, auch 
Runkelkerne. Chilisalpeter als Kopfdünger 
aus Wintergetreide streuen. — Ber Beginn 
des Grünfutters achtsam sein; anfängliche 
Beigabe von Rauhfutter. — Klee-' und 
Luzernselder eggen, Rieselwtesen wässern. 
Gemüse- und Suppenkräuter auspflanzen, 
Spargelbeete in Ordnung halten. Obst¬ 
bäume und Beerensträucher pflegen. Beim 
Federvieh die Brüter überwachen. — 
Menen-Aalender. Die Stöcke werden ge¬ 
füttert, am besten abends. Reinigung 
von Maden. 
iiinHminiiiiimmninnimminmmiHmiimiiiiHiiii . 
Alai 
Zuni 
1 M. 
2 D. 
3 
Philip., Walpurgis. 
Athanasius G 
Kreuz-Erfindung 
Monika 
ö S. 
Mil. Dom. Pius V.: 
6 M. 
Joh. v. d. Pforte ! 
7 D. 
Stanislaus 
8 M. 
Mich. Ersch. 
9 D. 
Gregor Naz. 
10 F. 
Anton l 
11 S. 
Mamertus 
12 S. 
Iuö. Schützt, bk. Ios. 
Pankratius 
13 M. 
Servaiius 
14 D. 
Bonifazius 
15 M. 
Sophia 
16 D. 
Joh. v. Nepom. 
17 F 
LntwinWallsahrlG 
t8 S. 
Benantius 
19 S. 
tzant. Petr. Cölestin 
20 M. 
Bernhard 
21 D. 
Konstantin 
-2 M. 
Julia 
23 D. 
Desiderius 
24 F. 
25 S. 
Moria Hilf C 
Urban 
26 S 
Aogate Phil v.Neri 
27 M. 
Beda 
28 D. 
Wilhelm 
29 M. 
Mariminus 
30 D. 
Ehr.wimmelt. Felir 
31 F. 
Petron., I. d'ArcG 
Bauernregeln im Mai. 
Eh nicht Pankraz (12.) und Servaz (13.) 
vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai. — 
Regen im Mai gibt Brot und Heu. — Des 
Maies Mitte hat für den Winter noch eine 
Hütte. — Wenn St. Urban (2b.) lacht, so 
tun die Trauben weinen; weint St Urban, 
so gibt's der Trauben nur ganz kleine. — 
Scheint aufHimiitelfahrtdie Sonne, bringt 
der Herbst uns große Wonne. — Ein 
sonniger Mai, fingt der Bauer juchhei. 
1 S. 
Simeon 
2 S. 
3 M. 
4 D. 
5 M. 
6 D. 
7 F. 
8 S. 
Hraudi Erasmus 
Klothilde 
Franz Earacciolo 
Bonifaz. Ap.d.D. 
Norbert 
Robert 
Medardus 
9 S 
10 M. 
11 D. 
12 M. 
13 D. 
14 F. 
15 S. 
Pfingsten Primus I 
2. I>fingstt. Maurin. 
Barnabas 
Quat. Basitides 
Anton v. Padua 
BastliuS 
Vitus K 
16 K. 
17 M. 
18 D. 
19 M. 
20 D. 
'21 F. 
22 S. 
tzrinitatis Benno 
Adolf 
Markus u. Marzell. 
Gervasius 
Front. Silverius 
Aloysius 
Paulinus C 
23 S. 
24 M. 
25 D. 
26 M. 
27 D. 
28 F. 
29 S. 
2, n.M. Edeltrud j 
Johannes d. Täufer 
Prosper 
Joh. u. Paul 
Ladislaus 
Herz-Jesu-Fest, 
Irenaus 
Mter n. Fant 
30 K 
3. n. If. O 
Pauli Gedächtnis 
Bauernregeln im Juni. 
Bor Johanni bitt' um Regen, nachher 
kommt er ungelegen. — Im Juni tut der 
Nordwind gut dem Korn und auch dem 
Rebeyblut. — Wenn kalt und naß der 
Juni war, verdirbt er meist das ganze 
Jahr: ist der Juni warm und naß, gibt's 
vrel Korn und noch mehr Gras. — Juni 
trocken mehr als naß, füllt mit gutem 
Wein das Faß. — St. Johann (24.), Paul 
(29 ) und Ulrich (4. Juli) sind Wetterherrsn. 
Arbeitskalender für Mai. 
Arbeitskalender für Juni. 
Gurken, Kürbisse und Buschbohnen wer¬ 
den gelegt. Mitte Mai müssen Pflanz¬ 
zwiebeln, Poree und Sellerie gepflanzt sein, 
Ende Mat ferner frühe Kohlarten, Salate, 
Cichorien usw. Morgens und abends 
mutz gegossen werden: von.Erdbeeraus¬ 
läufern werden neue Pflanzungen gemacht. 
Bei Dürre müssen in Blüte stehende Bäume 
begossen werden. — Man okuliert aus das 
treibende Auge und entfernt die wiloen 
Schößlinge. — Bei Streumangel Wald¬ 
streu und Torferde besorgen. Gruben für 
Sauerfuiter reinigen und kalken. Saal¬ 
bestellung beendigen, Rüden verziehen 
bezw. verpflanzen. Hederich vertilgen, 
Flachs jäten, Dflteln stechen. Klee mähen. 
Zweite Gabe Chilisalperer düngen. — 
Den Schweinen Grünfutter geben. Junges 
Geflügel gut füttern, stets für Wasser 
sorgen. — Menen - Aalender. Man er¬ 
richtet neue^Wohnungen für zu erwar¬ 
tende Schwärme. 
Der Wintersalat wird verpflanzt, die 
Gewürzkräuler (Majoran usw.) werden 
geschnitten und im Schatten getrocknet. 
Die letzten Bohnen legen. — Wasserreiser 
wegschneiden. — An Zwergobstbäumen 
die spät ausgetrtebenen Nebenzweige ent- 
spitzen. — Heuernte, Kleeseide vertilgen. 
Wo Umsturz, da schon zwischen Reitern 
pflügen. Komposthaufen umstechen und 
jauchen. Gemüse hacken. Erdbeerbeete 
pflegen, abranken. Grünfutter nur frisch 
füttern, Futterkrippe rein halten, Ställe 
lüften. - Menen - Aalender. Man nütze 
den reichsten Honigmonat fleißig aus. 
Hat ein Schwarm den Stock bezogen, so 
ist er, entfernt von dem Mutterstock, dem 
Stande einzureihen. Die Wohnungen 
sind reichlich zu vergrößern oder auch 
durch Entnahme von Honig zu entleeren. 
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