Full text: 63.1935 (0063)

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ten erteilen die Postanstalten Aus¬ 
kunft.) 
Überweisungen von Konto zu 
Konto gebührenfrei. 
Für jede Barauszahlung durch 
eine Postanstalt (Zahlungsan¬ 
weisung) bis 25 Fr 
über 25 Fr. bis 100 Fr. . . 
„ IVO „ „ 500 „ . . 
„ 500 „ (unbeschränkt) für 
je weitere 500 Fr. oder einen 
Teil davon mehr . 
Fr. 
C. KelegraphenverLehr. 
Gewöhnliche Telegramme bis 
10 Wörter 3 
für jedes weitere Wort.... — 
Ct. 
Dringende Telegramme das 
Doppelte der Gebühr für ge¬ 
wöhnliche Telegramme. 
D. Jerrrsprechverkehr. 
20 
40 
60 
Ferngebühren s. jede Verbindung 
von nicht mehr als 3 Minuten 
Dauer bei einer Entfernung 
über 5 bis zu 18 km . . 
50 
25 3 
„ 15 „ „ 25 „ . . 
„ 25 „ „ 50 „ . . 
„ 50 „ „ 75 „ . . 
„ 75 „ .. 100 „ . . 
100 km, für je 100 km 
oder einen Teil davon mehr 
Bei einer Dauer von mehr als 
Minuten wird bei Ferngesprä- 
Fr. 
Ct. 
chen die überschießende Zeit nach einzelnen 
vollen oder angefangenen Minuten mit einem 
Drittel der Gebühr für ei» Dreiminutenge- 
spräch berechnet. 
Die Gebühren gelten auch für den Verkehr 
mit dem Reichspostgebiet. 
50 
Ferugebühre» im Verkehr mit Frankreich 
für jede Verbindung von nicht mehr als 
3 Minuten Dauer 
2 
a) in der Grenz-(30km)-zone 2 Fr. —Ct. 
3 
— 
b) mit der 1. französischen Zone 3 „ 50 „ 
4. 
c) mitder2.französischenZone 4 „ 50 „ 
<i) mitder3.sranzöstschenZone 5 „ 50 „ 
1 
50 
e) sürjedewettereZone (75 km) 
auf französisch. Gebiet erhöht 
sich die Gebühr um.... 1 „ — „ 
II. Merkehr mit dem übrigen Ausland. 
Fr. 
Ct. 
Briefe bis 20 g . . . 
I 
50 
für je weitere 20 g ... 
90 
(Höchstgewicht 2 kg) 
im Verkehr mit Luxembu rg bis 20 g 
75 
für je weitere 20 g 
40 
Postkarten (Größe nicht über 
15X10,5 cm) 
einfache ..... 
90 
mit Antwort. . . 
1 
80 
im Verkehr mit Luxemburg einfache 
— 
40 
mit Antwort 
80 
Drucksachen für je 50 g 
(Höchstgewicht 2 kg) 
Blindenschriftfendungen (Höchst- 
30 
gewicht 5 kg) für sedes Kilo¬ 
gramm oder einen Teil davon. 
30 
Geschäftspapiere für je 50 g . . 
— 
30 
mindestens 
(Höchstgewicht 2 kg) 
1 
50 
Mindeftgebühr im Verkehr mit 
Luxemburg . 
75 
Warenproben für Je 50 g ... 
— 
30 
mindestens 
(Höchstgewicht 500 g) 
60 
Mischsendungen für je So g . . 
— 
30 
jedoch mindestens 60 Ct.,wenn die 
Sendung nur Drucksachen und 
Warenproben enthält, sonst min- 
bestens l,50 Fr.(Höchstgewicht 2 kg) 
Päckchen für je 50 g 
im Verkehr mit Luxemburg 
für je 50 g 
mindestens jedoch 
(Höchstgewicht 1 kg, 
Päckchen sind nur im Verkehr mit 
gewissen Ländern zugelassen; 
wegen der Päckchen im Verkehr 
mit dem Reichspostgebiri und 
Frankreich stehe unter I, A. 
Fr. 
3 
Ct. 
90 
45 
Postanweisungen 
a) feste Gebühr 
1 
25 
b; für je 20 Franken oder einen 
Teil von 20 Franken des ein¬ 
gezahlten Betrages 
10 
Briefe mit Wertangabe 
a) Fretgebühr für gleichschwere 
Einschreibbriefe 
b) Versicherungsgebühr für je 
300 Franken oder einen Teil 
davon .... 
30 
tim Verkehr mit Luxemburg 
statt 30 Centimen 15 fran¬ 
zösische Centimen) 
Kästchen mit Wertangabe 
a) Fretgebühr für je 50 g oder 
einen Teil davon 
1 
mindestens jedoch . . . 
5 
— 
b) Einschreibgebühr ....... 
c) Verstcherungsgebühr wie für 
Briefe mit Wertangabe (stehe 
vorstehend) 
Pakete mit Wertangabe 
a) Beförderungsgebühren nach 
besonderer Gebührentafel (s. 
Allgemeine Bemerkungen 5) 
b) Behandlungsgebühr .... 
c) Verstcherungsgebühr für je 
300 Franken oder einen Teil 
davon 
Fr. 
1 
2 
Ct. 
60 
50 
30 
Einschreibgebühr 
1 
60 
Eilzuftellgebühr für Briefsen- 
düngen 
3 
— 
für Pakete 
4 
— 
Perzollungspostgebühr 
a) Pakete 
2 
— 
b) Wertkäftchen ohne Rücksicht 
auf Inhalt 
2 
— 
c) Briessendungen mit zollpflich¬ 
tigem Inhalt 
2 
- 
Allgemeine Bemerkungen. 
1. Alle Postsendungen, mit Ausnahme der gewöhnlichen und eingeschriebenen Briefe und Postkarten, sowie 
der Pakete, unterliegen dem Freimachungszwang. Nachnahmebriefsendungen müssen stets freigemacht sein. 
2. Für nicht- oder unzureichend freigemachte Briefe und Postkarten, sowie für unzureichend freigemachte 
Drucksachen (einschl. Blindenschriftsend.), Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen wird das 
Doppelte des Fehlbetrags nacherhoben. Die nachzuerhebenden Beträge werden auf einen durch 5 teil¬ 
baren Centimenbetrag aufgerundet. Im Auslandsverkehr beträgt die Nachgebühr mindestens 60 Centimen. 
Für nichtfreigemachte gebührenpflichtige Dienstbriefe und -Postkarten wird nur der einfache Fehlbetrag erhoben. 
3. Der Ortsverkehr gegen die ermäßigte Gebühr für Briefe und Postkarten umfaßt den Verkehr innerhalb 
des Orts- und des Landzustellbezirks des Aufgabepostorts. Liegen mehrere Postanstalten in derselben 
Gemeinde, so bilden ihre Orts- und Landzustellbezirke einen einheitlichen Ortsverkehrsbezirk. Drucksachen, 
Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen des Ortsverkehrs, die nach den entsprechenden Ge¬ 
bührensätzen für Briefe des Ortsverkehrs freigemacht sind, gelten als ausreichend freigemacht, überschreiten 
gewöhnliche und eingeschriebene Briese und Postkarten den Geltungsbereich der Ortsgebühr des Aufgabe¬ 
postorts, so unterliegen sie der Ferngebühr. •*** 
4. Drucksachen, Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen des inneren Verkehrs bis zum Gewicht 
von 500 Gramm, die den Bestimmungen nicht entsprechen, unterliegen der Briefgebühr. Drucksachen in 
Kartenform, die den Bestimmungen für Drucksachen nicht genügen, unterliegen der Postkartengebühr, so¬ 
fern sie den Bestimmungen für Postkarten entsprechen. 
5. über die Beförderungsgebühren für Postpakete sowie über die Fernsprech- und Telegraphengebühren im 
Verkehr mit dem Ausland erteilen die Postanstalten Auskunft. 
6. Soweit bei den Gebühren von „Gold" die Rede ist, sind Goldfranken gemeint; das Um¬ 
rechnungsverhältnis beträgt z. Zt. (1. Juli 1934) 5 Fr. für 1 Goldfranken.
	        

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