Full text: 61.1933 (0061)

1 iHnitniiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimimnimniiiiiiiiiiiimimiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiniiiimiiniiiiminiimiimiiimiimmiiiiiiiiiiiiiiniiuiiHiiiimmiiiiiiimiiiiiiiiiimmimimiimuiiemi immiHmmiiiiiimninninim iu 
5 
3uli 
August 
September 
1 S. 
Theobald 
2 S. 
4.n. Ms. Mar Heim- 
3 M. 
Leo II. Papst ssuchg. 
4 D. 
Ulrich 
5 M. 
Rumerius 
n D. 
Jesaias 
Willibald K 
8 S. 
Kllian 
9 S. 
5. it. ZK. Luise 
10 M. 
Sieben Brüder 
11 D. 
Pius l. 
12 M. 
Joh. Gualb. 
13 D. 
Margarete 
14 F. 
Justus 
15 S. 
Heinr. 11. Kais. Apo- 
sstelteil. C 
16 S. 
6. n. 3*1. Lkapul.-K. 
17 M. 
Aler 
18 D. 
Arnold 
19 M. 
Vinz. v. Paula 
20 D. 
Amilian 
21 F. 
Daniel 
22 S. 
Maria Magdalena 
23 S. 
7. n. Ms. Apollin. © 
24 M. 
Christine 
25 D. 
Jakobus Apostel 
26 M. 
Anna 
27 D. 
Pantaleon 
28 F. 
Innozenz 
29 S. 
Martha 
30 S 
8.n. Ms. Ctzrillus J 
31 M. 
Ignaz v. Loyola 
Bauernregeln im Juli. 
Wenn's im Juli gibt hohe Ameisen¬ 
haufen, so magst du nach Holz für den 
Winter lausen. — Regnets am Mariä 
Heimsuchungstag (2.), so regnet's noch 
i Wochen danach. — An St. Kilian (8.) 
säe Wicken und Rüben an. — Die erste 
Birn bricht Margaret (13.), darauf über¬ 
all die Ernt angeht — St. Margareten 
Sonnenschein, gibls viel Korn und guten 
Wein. — St. Jakobi (25.) ohne Regen, 
bringt uns reichen Erntesegen. 
Arbeitskalender für Juli. 
Spinat, Kopfsalat, Winter-Endivien 
und Möhren gesät. — Aprikosen nimmt 
man vor ihrer vollen Reise ab, sobald 
sie am Stiele weiß werden. — Bei 
Halmsrüchien Gelbernte. Üppiges, langes 
Wintergetreide anbauen. Sommerkorn 
aus Schwade mähen und trocken ein¬ 
fahren. Kartoffeln häufeln, Rüben hacken. 
Brache pflügen. Grünmats usw. ein¬ 
säuern. Leere Beete umgraben, neu be¬ 
stellen, Obstbaume stützen. Gänse rupfen. 
— Aiienen-Kalcndcr. Läßt ein Schwarm 
auf sich warten mit dem Schwärmen, so 
gebe inan ihm einen neuen Nntersatz; 
überhaupt sind Untersätze für schwerere 
Stöcke zu empfehlen. Die Jmkerarbeiten 
vom Juni fortsetzen. 
1 D. 
2 M. 
3 D. 
- T 
Petri Kettenserer 
Alphons v. Lig. 
Eteph. Erfind. 
Dominikus 
Mariä Schnee 
?fi. 
8 D. 
9 M 
10 D. 
11 F. 
12 S. 
9. n. 3*f. Berklärg. 
Cajetan sEhristt © 
Cyriakus 
Romanus 
Laurentius 
Tiburtius 
Klara 
13 5. 
14 M. 
15 D. 
16 M. 
17 D. 
18 F. 
19 S. 
io.n.3% Hippo- 
Eusebius slyt. C 
Mariä Kimmels. 
Rochus 
Hyazinth, Libylla 
Helena 
Sebald 
20 S. 
21 M. 
22 D. 
23 M. 
24 D. 
25 F. 
26 S. 
11.11.3% Bernhard 
Anastasia © 
Timotheus 
Phil. Benit. 
Bartholom. Ap. 
Ludwig 
Samuel 
27 S 
28 M. 
29 D. 
30 M. 
31 D. 
12. n. Ms. Rusus 
Augustinus D 
Joh. Enthauptung 
Rosa v. L. 
Raymund 
Bancruregeln im August. 
Was die Hundstag gießen, mutz die 
Traube büßen. — Hitze an St. Dominikus 
(4.), ein strenger Winter folgen muß. — 
Um St. Laurenzi (10.) Sonnenschein, 
bedeutet ein gut Jahr mit Wein. — Ge¬ 
witter um Bartholomä (24.) bringen 
Sage! und Schnee. — Fängt August mit 
itze an, bleibt sehr lang die Schlitten¬ 
bahn. — Rach St. Bartholomäs Gesicht 
meist der ganze Herbst sich richt. — Wenn's 
im August stark tauen tut, bleibt auch 
gewöhnlich das Wetter gut. 
Arbeilskalender für August. 
Zwiebeln werden ausgenommen, Endi¬ 
vien undBindfalatzumBleichen gebunden. 
Die abgeräumten Mistbeete besät man mit 
Blumenkohl. — Frühobst soll einige Tage 
vor der Reise gepflückt werden, bei allem 
andern ist der Zeitpunkt der Reise genau 
abzupassen. — Volle Ernte der Körner¬ 
früchte. Das nötige Saatgut beschaffen, 
Rapsaussaat. Ernte von Flachs, Hanf, 
Mohn, Samenklee, RKbenkernen, Früh¬ 
kartoffeln, Grummet. Vorbereitung des 
Ackers für die Herbstbestellung. Obsternte. 
Okulieren fortsetzen. Grünmais, Zucker 
usw. nicht ohne Beigabe von Kraslsutter 
füttern Hühnereier für Winter aufbe¬ 
wahren. — Mienen-Kalender. Man achte 
auf die entstehenden Räubereien und 
weisellosen Völker. Die Stöcke werden 
gereinigt und überflüssiger Honig ent¬ 
fernt. Di ohnenerzeugung vo> beugen. 
2 1. 
Agidius 
Stephan König 
3 S 
I3.n. 3% Schutzengel- 
4 Ai. 
Rosa stell (© 
5 D. 
Berlin 
6 M. 
Magnus 
7 D. 
Regina 
8 F. 
Mariä Geburt 
9 S. 
Korbinian 
10 S. 
14.ti.3% Mariä 
11 M. 
Guido jZlamcnssest 
12 D. 
Notburga C 
13 M. 
Maternus 
14 D. 
Kreuz-Erhöhung 
15 F. 
chrana z. Dterus 
16 S. 
Kornelius 
17 S 
15. n. Ms. 7 Schmerz. 
Mariä Lambert, u. 
18 M. 
Jos. v. K. ftzildeg. 
19 D. 
Januarius © 
20 M. 
Quat. Eustachius 
21 D. 
Matthäus Evaugel. 
22 F. 
Mauritius 
23 S. 
Thekla 
24 £. 
16. n. Ms. U.l. F. v. 
25 M. 
Aurelta sd. Erlös. 
26 D. 
Cyprian D 
27 M. 
Kosm. Damian 
28 D. 
Wenzeslaus 
29 F. 
Michael Erzengel 
30 S. 
Hieronymus 
Bauernregelu im September. 
Jst's am 1. September hübsch und rein, 
wirds so den ganzen Monat sein. — Stehn 
zu Michaelis (29) die Fische hoch, kommt 
viel schönes Wetter noch. — Ziehen die 
Vögel vor Michael, blickt von fern der 
Winter scheel. — Um Michaelis in der 
Tat, gedeiht die beste Wintersaat. — 
Scharren die Mäuie tief sich ein, wird's 
ein harter Winter sein. — Ist der Sep¬ 
tember lind, ist der Winter ein Kind. 
Arbeitskalender für September. 
Der Wintersalat wird verpflanzt; die 
reisen Bohnen werden abgenommen. — 
Getreideernte rasch beendigen. Saatgut 
reinigen. Saatweizen beizen. Kartosfel- 
nnd evtl. Rübenmieten anfangs nur 
schwach bedecken. Rübenblätter in Erd¬ 
mieten stampfen, wo nötig, auch Klee ein¬ 
säuern. Beginn der Saaibestellttng. Drill¬ 
kultur bringt reichere Ernten und bessere 
Körner. Rapsselder gegen Schädlinge, wie 
Erdflöhe und Maden, schützen. Grummet¬ 
ernte beenden. Gurken, Kürbisse und Me¬ 
lonen ernten. Obsternte. Vieh nicht bei 
Reis weiden lassen. — Aienen-Aalender. 
Die weisellosen Stöcke werden mit anderen 
volkreichen Stöcken vereinigt; honigarme, 
die jedoch überwintert werden sollen, 
müssen stark gefüttert werden. Jedes 
Volt braucht zur Überwinterung 10—t2 
Pfund Honig. Haupthonigernte. 
r>: m H11 ü i e 11 e i m m 11 i i m i i n 11111111 u m 11111111H111H111 i 1111111! 111111 i 111111111111111111111111111111111111 i 11111111 imimiiiimmmmiimiiimiimiimmiiimii 
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