Full text: 60.1932 (0060)

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Oktober 
November 
Dezember 
1 S. 
Remigius 
2 S. 
3 M. 
4 D. 
5 M. 
6 D. 
7 F. 
8 S. 
2». n. Ms. Mosenkrf. 
Gerhard 
Franz v. Asstst 
Placid. 
Trierer Märt. 
Mark. P. 3 
Brigitta 
9 K. 
10 M. 
11 D. 
U M. 
13 D. 
14 F. 
15 S. 
21.«. Ms. Dionysius 
Franz v. Borgia 
Bruno 
Maximilian 
Eduard 
Kalixtus 
Theresia ® 
16 K. 
17 M. 
18 D. 
19 M. 
20 D. 
21 F. 
22 S. 
22.n.Ms.Ktrchweihs. 
Hedwig sGallus 
Lukas Evgl. 
Petr. v. Altant. 
Wendelinus 
Ursula 
Cordula C 
23 K. 
24 M. 
2» D. 
26 M. 
27 D. 
2« F. 
29 S. 
23.«.Ms. Sev.v.Köln 
Ravhael Erzengel 
Krisptn 
Amandus 
Savina 
Simon u. Juda Ap. 
Narzissus © 
30 S. 
31 M. 
24.n.Ms.tzhr.-Aön.- 
Wolfgang sIest 
1 D. 
2 M. 
3 D. 
Allerheiligen 
Allerseelen 
Hubertus 
Karl Borromäus 3 
Emmerich 
6 S. 
7 M. 
8 D. 
9 M. 
10 D. 
11 F. 
12 S. 
25. n. Ms. Leonhard 
Engelbert 
Gottfried 
Theodor 
Andreas Avelltn 
Martin Bisch. 
Martin Papst 
13 S. 
14 M. 
15 D. 
16 M. 
17 D. 
18 F. 
19 S. 
26. n.Ms. Stanisl.G 
Jucundus 
Ato. Magn. 
Mnßtag Edmund 
Gertrud 
Odo 
Elisabeth 
20 S. 
21 M. 
22 D. 
23 M. 
24 D. 
25 F. 
26 S. 
2?.u.Ms.Feltxv.B.'» 
Mariä Opferung C 
Cacilia 
Klemens 
Joh. v. Kreutz 
Katharina 
Konrad 
27 S 
28 M. 
29 D. 
30 M. 
1. Advent Virgil. 
Günther © 
Saturn 
Andreas Apostel 
*) S. prot. Folensest 
1 D. 
Elig. 
2 F. 
Badiana 
3 S. 
Franz Xaver 
4 S- 
5 M. 
2. Advent Markara 
Lchutzpatr.d.Ncral. 
Sabbas 
6 D. 
Aikokaus 
7 M. 
Ambrosius 
8 D. 
Mariä Empfängnis 
9 F. 
Leokadia 
10 S. 
Melchiades 
11 S. 
3. Advent Damas. 
12 M. 
Epimach 
13 D. 
Luzia 
G 
14 M. 
Qual. Nikastus 
15 D. 
Eusebius 
16 F. 
Adelheid 
17 S. 
Lazarus 
18 S 
l.Advent Mar.Erw. 
19 M. 
Nemesius 
20 D. 
Christian 
C 
21 M. 
Thomas Ap. 
22 D. 
Flavian 
23 F. 
Viktoria 
24 S. 
Adam u. Eva 
25 S. 
Weihnachten 
26 At. 
2. Weihnt. Stephan 
27 D. 
Joh. Evgl. 
© 
28 M. 
Unschuld. Kindletn 
29 D. 
Thomas v.Canterb. 
30 F. 
David 
31 S. 
Silvester 
Bauernregeln im Oktober. 
Bauernregeln im November. 
Bauernregeln im Dezember. 
Ist die Krähe nicht mehr weit, wird's 
zum Säen hohe Zeit. — Schneit's im 
Oktober gleich, dann wird der Winter 
weich. — Ist recht rauh der Hase, dann 
frierst du bald an der Nase. — Regnet 
es am St. Gallustag (16.) nicht, es dann 
dem nächsten Frühjahr an Regen gebricht. 
— An Ursula (2i.) muß das Kraut hinein, 
sonst schneien Simon und Judas (28.) 
drein. — Im Oktober Sturm und Wind, 
uns den frühen Winter kündt. 
Bringt Allerheiligen (1.) Winter, so 
bringt Martini (II.) Sommer. — Kommt 
St. Marlin (11.) mit Winterkält, ist's gut, 
wenn bald ein Schnee drauf fällt. — St. 
Martinus trüb und feucht, ist gewiß der 
Winter leicht. — Elisabeth (19.) sagt an, 
was der Winter für ein Mann.—Dem 
heiligen Klemens (23.) traue nicht, denn 
selten hat er ein mild Gesicht. — Andreas 
(30.) im Schnee, tut den Saaten weh. 
Wenn Kälte in der ersten Adventwoche 
kam, so hält sie volle 10 Wochen an. — 
Ist es windig an denWeihnachtsfeiertagen, 
so sollen die Bäume recht viel Obst tragen. 
— Hängt zu Weihnachten Eis an den 
Weiden, kannst zuOsternPalmen schneiden. 
Habens die unictmldigenKindleln (28. > kalt, 
so weicht der Frost noch nicht so bald. — 
Dezember kalt mit Schnee» gibt Korn aus 
jeder Höh. — Schneifurche—Gedeihfurche, 
— Gesrorenfurche — Berlorensurche. 
Arbcitskalcnder für Oktober. 
Die Wintergemüse werden eingekellert, 
die Spargelbeeren gesammelt und ge¬ 
pflanzt. —Kartoffel-, Rüben- und Möhren¬ 
ernte. Beendigung der Herbstbestellung. 
Pflügen und Düngerfahren. Drainage- 
Anlagen und -Reparaiuren. Wiesen be¬ 
wässern, Gräben ausheben. Sorgfältiges 
Einmieten ver Schnitzel und Rübenblätter. 
Voranschlag für Winterfütterung aus¬ 
stellen. Allmählicher Übergang zur Stall- 
fütterung. Ställe weißen. Kalkanstrich im 
Hühnerstall. Gänsemast. — Miencn-Aa- 
lendcr. Man verengt die Fluglöcher, 
verhindert Räubereien, überflüssiger 
Honig wird genommen. 
Arbcitskalcnder für November. 
Endiviensalat wird im Keller einge¬ 
schlagen. Erdbeeren- und Spargelbeete 
werden gedüngt. — Die in Töpfen be¬ 
findlichen Blumenzwiebeln, die zu Weih¬ 
nachten blühen sollen, bringt man jetzt 
ins Zimmer. — Bäume ausputzen und 
abgängige entfernen; an den Johannis¬ 
beer- und Stachelbeersträuchern entse nt 
man die überflüssigen Wurzelsprößlinge. 
— Beendigung der Kartoffel- und Rüben¬ 
ernte. Einte trocken in Keller und Mieten 
bringen, sonst vor Eindecken abtrocknen 
lassen. — Winterfurche pflügen. Dünger, 
Kalk, Mergel fahren. — Mieten bedecken. 
Dreschen. Saure Wiesen kalken. — Vieh 
gegen Kälte schützen. Für Federvieh 
Hauplmastzeit. — Mienen-Kakender. Ein¬ 
winterung der Bienen Stöcke umhüllen 
Fluglöcher offen lassen. Verblendung 
anbringen, bet schönem Wetter öffnen. 
Schutz vor Mäusen. 
Arbeitskalender für Dezembrr. 
Die Umgrabung des Landes wird be¬ 
endet; Karotten können gesät und Topf- 
zwiebeln ausgetrteben werden. — Mit dem 
Beschneiden der Ziersträucher kann man 
beginnen. — Die Stämme schützt man 
durch einen Kalkanstrich gegen Hasenfraß. 
— Pflügen, wenn noch möglich. Boden- 
und Scheunenarbeit. In Wiesen Gruben¬ 
arbeiten fortsetzen bis zum Frost. Im 
Garten Mieten überwachen, Beete jauchen. 
Vieh gegen Kälte schützen, kattes Futter 
anwärmen. Wtntecfutter rationell zusam¬ 
menstellen im richtigen VerhältnisEiweiß. 
Stärkemehl und Fett geben. Dabei Verdau¬ 
lichkeit und Schmackhaftigkeit des Futters 
berücksichtigen. Vorräte gut verteilen — 
Mienen-Kalender. Vor die Fluglöcher 
kommt ein durchlöchertes Brett oder Blech. 
Bei starkem Frost werden die Stöcke durch 
Umhüllung geschützt. Man achtet wohl 
aus seine Bienen, läßt sie aber soviel 
als möglich in Ruhe. 
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