Full text: 60.1932 (0060)

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bausohle für eine elektrische Lokomotivförderung 
eingerichtet, während man auf der Wettersohle 
und 1. Tiefbausohle je einen Pferde st all 
zur Unterstellung der in der Förderung be¬ 
nötigten Pferde anlegte. Die Pferde wurden 
nur noch auf einigen kurzen Zubringerstrecken 
benutzt, während die langen Hauptförderwege 
bereits mechanisiert waren, die 2. Tiefbausohle 
durch elektrische Lokomotiven mit Oberleitung, 
die Richtstrecke 1. Tiefbausohle durch elektrisch 
angetriebene Förderung am Rundseil. Auch 
waren seit 1909 einige Benzollokomo- 
t i o e n auf der 1. Tiefbausohle Hauptanlage 
im Betrieb, die den Förderverkehr nach Flöz 
Veust und Elisabeth bewerkstelligten. 
Die Jahre 1912—13 brachten nun eine 
weitere Vervollkommnung der Tagesan¬ 
lagen. Im W e st f e l d unweit des Dorfes 
Holz wurde ein Zechenhaus mit Bade¬ 
anstalt und Lampenkaue errichtet, desgleichen 
ein solches in behelfsmäßiger Ausführung im 
Nordfeld. Auch kam 1913 im Nordfeld ein 
Ventilator System Capell mit 2500 m3/Min. 
Leistung zur Aufstellung. Eine neue Erob- 
und Feinkorn wüsche von 120 t Stunden¬ 
leistung der Firma Brauns-Dortmund wird 
anstelle der alten eingerichtet, die 1916 durch 
eine Schlammwäsche mit Schwefelkiesaufberei¬ 
tung erweitert wurde. Der Grubenbahn- 
h o f wird vergrößert und mit einer neuen 
kräftigen Bergebrücke überspannt. In der 
Maschinenhalle fand ein neuer Verbund¬ 
kompressor der Firma Gebr. Meer-München- 
Eladbach mit 7—8000 m3 Stundenleistung Auf¬ 
stellung. Unter Tage wurde 1912 auf der 
1 Tiefbausohle im Nordfeld eine Pumpen¬ 
anlage geschaffen sowie beim Hauptquerschlag 
1. Tiefbausohle Hauptanlage im 0,69 m Flöz 
ein neues Sprengstoffmagazin gebaut, das bei 
etwaigen Sprengstoffexplosionen die Explosions¬ 
wirkungen in sich beschränken und von den 
Grubenbauen fernhalten soll. Im Jahre 1913 
wurde ein ebensolches Magazin für das West¬ 
feld beim Querschlag Nr. 2-West-Wettersohle 
im oberen Kohlbachflöz eingerichtet. Im gleichen 
Jahre erfolgte der Anhieb des Seilfahrt- und 
Material förderfchachtes Holz als Über¬ 
brechen vom Querschlag Nr. 2-West-Wettersohle 
aus, der 1915 mit der Tagesoberfläche zum 
Durchbruch kam. Im Jahre 1915 wurde dann 
hierselbft ein Fördergerüst, Schachthalle und 
Fördermaschinengebäude gebaut. Mit der In¬ 
betriebnahme dieses Schachtes kam die alte 
1906 errichtete sog. westliche Anfahrtstelle mit 
Zechenhaus und Lampenkaue an einer Tages¬ 
strecke des Flöz Eilert zwischen Westventilstor 
und Schacht Holz in Wegfall. 
Bereits im Jahre 191-3 war mit der Ver-
	        

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