Full text: 60.1932 (0060)

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post Gebührentafel 
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nach den, Stande vom 1. Juli 1930. 
I. Werkehr innerhalb des Saargebiets, sowie nach Deutschland und Arankreich. 
A. Poftverkehr. 
20 g 
100 g 
250 g 
500 g 
20 g 
100 g 
250 g 
500 g*) 
Briefe: 
a) im Ortsverkehr bis 
über 20 
n lüO „ 
„ 250 „ 
b) im Fernverkehr „ 
über 20 „ 
„ 100 „ 
» 250 „ 
Postkarten: 
a) im Ortsverkehr. . 
b) im Fernverkehr. . 
Drucksachen: 
a) in Form einfacher, ohne Um¬ 
schlag versandter Karten, auch 
mit anhängender Antwortkarte 
b) im übrigen bis 50 g . . . . 
über 50 „ 100 g . . . . 
,, 100 „ 250 g .... 
„ 260 „ 500 g*} ... 
Blittdeuschriftsendnngen bis zum 
Höchstgewicht von 6 kg .... 
Posttvurfsendnngenttmriminner- 
saarländtschenVerkehrzugelassen): 
a) Drucksachen bis 50 g 
b) Mischiendungen — Drucksachen 
und Warenproben — bis 20 g 
Geschäftspapiere bis 250 g . 
Über 250 „ 600 g*) 
Warenproben bis 26C g . 
über 250 „ öoO g . 
Mischsendungen (zusammenge 
packte Drucksachen, Geschästspa- 
piere und Warenproben) 
bis 250 g . . . . 
über 250 „ 600 g*) . . . 
*) Briefe, Drucksachen, Geschäfls- 
papiere und Mtschsend ungen nach 
dem Reichspostgebtet und Frank¬ 
reich usw., die das zulässige 
Meistgewicht überschreiten, unter¬ 
liegen deir internationalen Ge¬ 
bührensätzen. Siehe unter II. 
Päckchen: 
a) Briefpäckchen dis 1 kg... . 
Höchstmaße: 25 : 15 : i0 oder 
30 : 20 : 5 cm, in Rollensorm 
SO: 15 cm. 
b) Sonstige Päckchen bis 2 kg . 
Höchstmaße: 40 : 25 : 10 oder 
40 : 30 : 6 oder 50 : 20 : 10 cm, 
in Rollensorm 75 : 10 cm. 
(Einschreiben, Nachnahme, Rück¬ 
schein bei Briespäüchen, Wert¬ 
angabe bet beiden Päckchenarten 
unzulässig; im Verkehr nach dem 
ReichspostgebietstndbeidePäckchen- 
arten zugelassen; jedes Päckchen ist 
mit dem grünen Zollzelrel zu be¬ 
kleben; außerdem ist eine Zollin¬ 
haltserklärung an jedem Päckchen 
haltbarzu befestigen. Nach Frank¬ 
reich sind nur Brtefpäckchen in ver¬ 
schlossenem Zustand mit dem Ver¬ 
merk <petit paguet-lettre» zu¬ 
gelassen.) 
Wertbriefe: 
1. Beförderungsgebühr wie für 
gletchschweregewöhnlicheBriese 
2. Behandlungsgebühr: 
a) bis bOOFrankenWertangabe 
b) über 500 „ „ 
Fi\ , Ct. 
25 
50 
3. Verstcherungsgebühr f.je 500 Fr. 
der Wertangabe oder einen Teil 
davon 
mindestens jedoch. . . 
Postauweisungen: 
a) gewöhnliche bis 25 Fr. . . 
über 25 
50 
100 
250 
500 
750 
50 
100 
250 
500 
750 
lOOO 
Über 1000 Fr. für je weitere 500 Fr. 
oder einen Teil davon mehr . . . 
(Höchstbetrag unbeschränkt.) 
b) telegraphische 
1. Gebühr wie für gewöhnliche 
Postanweisung (a) 
2. Besonderer Zuschlag sür dle 
telegraphischeübermiltlung 
und die Eilzustellung des 
Betrags an den Empfänger 
(Höchstbetrag unbeschränkt.) 
(Im Verkehr nach Frankreich er- 
mätzigen siw bei telegraphischen 
Postanweisungen die vorstehen¬ 
den Gebührensätze um 2.— Fr.) 
Zu den Postanweisungen nach 
dem ReichSpostgebietist der Aus¬ 
landsvordruck zu verwenden; iie 
sind auf Reichsmark auszustellen; 
Höchstbetrag 1000 Reichsmark. 
Der einzuzahlende Frankenbe- 
trag wird von dem Annahme¬ 
beamten ermittelt. 
Eilzustellung bei Vorauszahlung 
durch den Absender: 
1. nach dem Ortszustellbezirk 
a) eine Briefsendung . . . 
b) ein Paket 
2. nach dem Landzustellbezirk 
a) eine Wurfsendung . . . 
b) ein Paket 
Einschreibgebühr . . 
Zustellgebühr: 
a) für Post- und Zahlungsanwei¬ 
sungen nebst den Geldbeträgen 
b) für jedes Paket im Ortszustell¬ 
bezirk 
im Landzustellbezirk bis 2'/« g 
„ „ über 2Zr „ 
Lnftpostbriefsendunge» unter¬ 
liegen neben den gewöhnlichen 
Gebühren einem Lustpostzuschlag 
von 50 Centimen für je 20 g; bet 
Postkarten und Postanweisungen 
werden 60 Centimen erhoben. 
Pakete, 
a) Saargebiet. 
Postpakete bis 
über 5 „ 
„ 10 „ 
.. 15 „ 
5 kg . . . 
10 „ ... 
15 „ ... 
20 .. ... 
Dringende Pakete 
1. Gebühr wie vorstehend 
Postpakete 
2. Sondergebühr 
Wertpakete • 
a) verstegelte: 
l. Paketgebühr wie vor- 
7'.:;'™... sicherm. 
für 
Fr. 
Ct. 
2. Behandlungsgebühr bis 
600 Fr. Wertangabe. . 
Behandlungsgebührüber 
600 Fr. Wertangabe. . 
3. Verstcherungsgebühr für 
je 500 Fr. der Wert¬ 
angabe oder einen Teil 
davon 
mindestens jedoch . . 
b) unversiegelte: 
1. Paketgebühr und Ver- 
sicheruugsgebührwteoor- 
stehend. 
2. Behandlungsgebühr . . 
Paketlagergebühr für jedes Pa¬ 
ket, das ohne Verschulden der 
Post lagert, täglich....... 
bis zum Höchstbetrag von ... 
20 
Ct. 
50 
d) Deutschland und Frankreich. 
Beförderungsgebühren für Pakete nach: 
a) dem Reichspostgebiet 
gewöhnliche bis 1 kg » . . . 3 Fr. 75 Et. 
über 1 „ 5 „ .... 5 „ 60 „ 
„ 5 „ 10 „ .... 10 „ 76 „ 
„ 10 „ 15 19 „ 50 „ 
„ 15 „ 20 „ .... 25 „ 75 „ 
dringende gewöhnl. das dreifache der Sätze. 
b) Frankreich-Festland 
änliche dis 
1 kg . . . 
. 4 Fr. 50 Et. 
über 1 „ 
5 „ ... 
. 6 „ 75 „ 
5 .. 
10 
.10 „ 25 „ 
„ io « 
15 „ *) . . 
. 14 „ — „ 
, 15 „ 
20 *) . . 
.18 „ 25 „ 
*) Nur nach Elsaß-Lothringen zulässig. 
Für dringende Pakete wird die dreifache 
Beförderungsgebühr erhoben. 
Wertpakete: 
1. Beförderungsgebühr wie vor. 
2. Behandlungsgebühr 2 Fr. 60 Et. 
3. Verstcherungsgebühr für je 800 Franken 
Golo Wertangabe oder einen Teil davon: 
a) nach d. ReichSpostgebiet 10 El. Gold 
b) nach Frankreich .... 10 „ „ 
c) nach Korsika u. Algerien 25 „ „ 
Wertpalete sind nur zugelassen bis zu 
einer Wertangabe von: 
4000 Gold-Franken oder 20000 frz. Franken 
nach Elsatz-Lothrmgen 
2000 „ oder 10000 srz Franken 
nach dem übrig. Frankreich, 
cWegen der Nebengebühren bei Paketen, 
statistischen uw. Gebühren erteilen die 
Postanstalten Auskunft. 
8. Postscheckverkehr. 
Bareinzahluagen mit Zahlkarte 
(nur ans Konten beim Postscheckamt 
Saarbrücken) 
dis 25 Frs. 
über 25 „ 100 „ 
„ 100 „ 500 „ 
„ 500 „ 1000 „ 
„ iooo Frs 
(Höchstbetrag unbeschränkt; über die 
Gebühren f. telegraphische Zahlkar- 
Fr. Ct.
	        
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