Full text: 59.1931 (0059)

Oktober 
1 D. 
2 F. 
3 S. 
4 K. 
5 M. 
6 ®. 
7 'Hi. 
8 D. 
9 F. 
10 S. 
N K 
12 M. 
13 D. 
14 M. 
15 D. 
16 F. 
17 S. 
18 K. 
19 M. 
20 D. 
21 M. 
22 D. 
23 F. 
24 S. 
25 K. 
26 M. 
27 D. 
28 M. 
29 D. 
30 8. 
31 S. 
Remigius 
Leodegar 
Ewald 
lünZef Rosenkranz 
Placid jfest; Arz.v.Aj. 
Bruno; Trierer Mari 
Markus P. 
Brigicta 
Dionysius tz 
Franz 3 ora i a 
2<>.n. Rs- Germ. 
Maximilian 
Eduard 
Kalixkus 
Theresia 
Gallus 
Lukas Evgl 
November 
1 S 
2 M 
3 D. 
4 M. 
5 D. 
6 F. 
7 S 
8 ^ 
9 M. 
>0 D. 
II M 
>2 D. 
13 8- 
14 6. 
2l.».Rs-Ktrchweih z 
Petrusv. 'Nikanr. [fest 
Wendelrnus 
Ursula 
Cordula 
Severin v. Köln 
Raphael Erzengel 
SS. n. ff, Crispin 
Amandus g 
Savina 
Simon u. Judas, Ap. 
Narzissus 
Serapion 
Wolfgang 
!5 S 
16 M. 
17 D. 
,8 M. 
19 D 
20 F. 
21 S. 
22 S. 
23 M. 
24 D. 
25 M. 
26 D. 
27 8- 
23 S. 
•23. n. Rl. Allerheil. 
VUIerfeelen (£ 
vuberluS 
Karl Barromäus 
Emmerich 
Leonhard 
Engelbert 
24. it. Gottfried 
Tneodor 8 
Andreas Ap. 
Marlin Bischof 
Martin Papst 
Stanislaus 
JucundnS 
So. ff. Alb.Magn. 
Eduiuud 3 
Gertrud 
Bußtag Odo 
Elijuvelb 
Felix v. BaloiS 
Mar. Äpferuna 
29 S. 
30 M. 
*) Cäcilia 
KlemenS 
Joh. v. Kreuz 
Katharina 
Konrad 
Virgilius v. Salzb. 
Günter 
© 
1. Advent. Saturn 
Andreas Ap. 
*) S. prot.: Iotcnsell. 
Dezember 
1 D. 
2 M. 
3 D. 
4 F. 
5 S. 
Elig. 1 
Babiana 
Franz Xaver 
Barbara Lchutzpatr. 
Sabbas sd. Bergt 
6 K- 
7 M. 
8 D. 
9 M. 
>0 D. 
11 F. 
12 S. 
2 Ado. Nicolaus 
Ambrosius 
Mariä Empfangn K 
Leokadia 
Melchiades 
Damasns 
Epimacb. 
>3 K. 
14 M. 
15 D. 
16 M. 
17 D. 
!8 F. 
19 S. 
3. Adv. Luzia 
Nikasius 
Eusebius 
Quatemb. Adelheid ) 
Lazarus 
Mariä Erwartung 
Nemesius 
20 S. 
21 M. 
22 D. 
23 M 
24 D. 
25 F. 
26 S. 
4. Adv. Chrisillln 
Thomas Ap. 
Flavian 
Viktoria 
Adam und Eva g 
Weihnachten 
2. Weihn. Stephan 
27 
'28 M. 
29 D. 
30 M. 
31 D. 
Johannes Ev. 
Unschuld. Kindlein 
Thomas v. Canlerb. 
David C 
Sylvester 
Bauernregeln. 
Jsl die Krähe nicht mehr weit, wird's 
zum Säen hohe Zeit. — Schneit's im 
Oktober gleich, dann wird der Winter 
weich. — Ist recht rauh der Hase, dann 
frierst du bald an der Nase. — Regnet 
es am St. Gallustag (16.) nicht, es dann 
dem nächsten Frühjahr an Regen gebricht. 
— An Ursula (21.) muß das Kraut hinein, 
sonst schneien Simon und Judas (28.) 
drein. — Im Oktober Sturm und Wind, 
uns den frühen Winter kündl. 
Arbeits- und Bienenkalcnder. 
Die Wintergemüse werden eingekellert, 
die Spargelbeeren gesammelt und ge¬ 
pflanzt. — Kartoffel-, Rüben- und Möhren¬ 
ernte. Beendigung der Herbstbestellung. 
Pflügen und Düngerfahren. Drainage- 
Anlagen und -Reparaturen. Wiesen be¬ 
wässern, Gräben ausheben. Sorgfältiges 
Einmieten der Schnitzel und Rübenblätter. 
Boranschlag für Winterfütterung aufstellen. 
Allmählicher Übergang zur Stallsütterung. 
Ställe weißen. Kalkanstrich im Hübnerstall. 
Gänsemast. — Bienen-Katender. Man 
verengt, die Fluglöcher, verhindert Räube¬ 
reien. Überflüffigcr Honig wird genommen. 
Bauernregeln. 
Bringt Allerheiligen (1.) Winter, so 
bringt Martini (11.) Sommer. — Kommt 
St. Martin (11.) mit Winterkält, ist's gut, 
wenn bald ein Schnee draus fällt. — St. 
Marlinus trüb und feucht, ist gewiß der 
Wiwer leicht — Elisabeth (19.) sagt an, 
was der Winter für ein Mann. — Dem 
beiligen Klemens (23.) traue nicht, denrt 
seilen hat er ein mild Gesicht. - Andreas 
(30.) im Schnee, lut den Saaten weh. 
Arbeits- und Bienenkalender. 
Endiviensalat wird im Keller einge¬ 
schlagen. Erdbeeren- und Spargelbeete wer¬ 
den gedüngt. — Die in Töpfen befindlichen 
Blumenzwiebeln, die zu Weihnachten blühen 
sollen, bringt man jetzt ins Zimmer. — 
Bäume auspuhen und abgängige ent¬ 
fernen; an den Johannisbeer- und Stachel¬ 
beersträuchern entfernt man die überflüssigen 
Wurzelsprößlinge. — Beendigung der Kar¬ 
loffei- und Rüvenernte. Ernte trocken in 
Keller und Mieten bringen, sonst vor Ein¬ 
decken abtrockn-n lassen. — Winterfurche 
pflügen. Dünger, Kalk, Mergel fahren. — 
Mieten bedecken. Dreschen. Saure Wiesen 
kalken. — Bieh gegen Kälte schützen. Für 
Federvieh Hauptmastzeit. — Aienen-Ka- 
kender. Einwinterung der Bienen. Stöcke 
umhüllen. Fluglöcher offen lassen. Ver¬ 
blendung andringen, bei schönem Wetter 
öffnen. Schutz vor Mäusen 
Bauernregeln. 
Wenn Kälte in der ersten Adventwoche 
kam, so hält sie volle 10 Wochen an. — 
Ist es windig an den Weihnachtsfeiettagen, 
so sollen die Bäume recht viel Obst tragen. 
— Hängt zu Weihnachten Eis an den 
Weiden, kannst zu Ostern Palmen schneiden. 
Habens die unschuldigen Kindlein (28.) kalt, 
so weicht der Frost noch nicht so bald. — 
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf 
jeder Höh. — Schneifnrche — Gedeihfurche. 
— Gesrorenfurche — Verlorensurche. 
Arbeits- und Bienenkalender. 
Die Umgrabung des Landes wird be¬ 
endet; Karotten können geiät und Topf- 
zwiebelil ausgetrieben werden. — Mit dem 
Beschneiden der Ziersträucher kann man 
beginnen. — Die Stämme schützt man 
durch einen Kalkanstrich gegen Hasenfraß. 
— Pflügen, wenn noch möglich. Boden- 
und Scheunenarbeit. In Wiesen Graben¬ 
arbeiten fortsetzen bis zum Frost. Im 
Garten Mieten überwachen, Beete jauchen. 
Bich gegen Kälte schützen, kaltes Futter 
anwärmen. Winterfuiter rationell zusam¬ 
menstellen, im richtigen Verhältnis Eiweiß, 
Stärkemehl und Fett geben. Dabei Verdau¬ 
lichkeit und Schmackhaftigkeit des Futters be¬ 
rücksichtigen. Vorräte gut verteilen. - Aien«u- 
Katender. Vor die Fluglöcher kommt ein 
durchlöchertes Brett ober Blech. Bei starkem 
Frost werden die Stöcke durch Umhüllung 
geschützt. Man achtet wohl auf seine Bienen, 
läßt sie aber soviel als möglich in Ruhe.
	        

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