Full text: 59.1931 (0059)

Juli 
1 M. 
Theobald 
2 D. 
Mariä Heims. 
3 F. 
Hyazinth 
4 S. 
Ulrich 
5 K 
«.». -gf. Numerius 
6 M. 
Jsatas 
7 D. 
Willibald $ 
8 M. 
Kilian 
9 D. 
Luise 
10 F. 
Sieben Brüder 
11 S. 
PiuZ I. 
12 S 
7 u.gf. Joh.Gualb. 
13 M. 
Margarete 
14 D. 
Justus $ 
15 M, 
Heinr. II. K. Apostell. 
16 D. 
Skapulierfest 
17 F. 
Alexius 
18 S. 
Arnold 
19 S 
8. n. ¡ff. Vinz. v. P. 
z0 M. 
Amilian 
21 D. 
Daniel Z 
•22 M. 
Maria Magdalena 
23 D. 
Apollinaris 
■24 F. 
Christ in a 
25 S. 
Jakobus Ap., Christ. 
26 S. 
4. n. 3tf. Anna 
27 M. 
Panraleon 
28 D. 
Jnnocent. 
29 M. 
Martha © 
20 D. 
Cyrill 
31 F. 
Ignaz v. Loyola 
August 
1 S. 
Petri Kettens. 
2 S- 
3 M. 
4 D. 
5 M. 
6 D. 
11 
10.ij.3tf. Alfons v.L. 
Slepy. Erfind. 
Dominikus 
Maria Schnee 
Verklär. Christi $ 
Cajelanus 
ChriakuS 
10 §i. 
11 D. 
12 M. 
13 D. 
14 F. 
15 S- 
11.n. Iss. Roman. 
Laurentius 
Tiburtius @ 
Klara 
Hippolytus 
Eusebius 
Mariä Kimnrclf. 
16 #. 
17 M. 
18 D. 
19 M. 
20 D. 
21 F. 
22 S. 
ir. «3tf. Rochus 
Hyazinth 
Helena 
Sebald ) 
Bernhard 
Anastasia 
Timotheus 
23 H. 
24 M. 
25 D. 
26 M. 
27 D. 
28 F. 
29 S. 
13.n.?f- Phil. Lenit. 
Bartholom. Ap. 
Ludwig 
Samuel 
Rufus © 
Augustinus 
Joh. Enthauptung 
30 S. 
31 M. 
14. «.3tf. Rosa v. L 
Rnymnnd 
September 
1 D. 
2 M. 
3 D. 
4 F. 
5 S. 
Ägidius 
Stephan, König 
Remaklus 
Rosalia $ 
Laurentius 
6 K. 
7 M. 
8 D. 
9 M. 
10 D. 
>l F. 
12 S. 
is.ii.-xs.Schiitztngerf. 
Regina 
Mariä Hevurl 
Gorgonius 
Nikolaus v. Tol. Q 
Protus u. Hyazinth 
Guido 
13 K. 
14 M. 
15 D. 
16 M 
17 D. 
18 F. 
19 S. 
1« n. Ma iä M. 
Kreuz-Erhöy. 
Oranna z. Berus 
Quatember Kornelius 
Lamb. u. Hildeg. 
Thomas v. Bill. ) 
Januarius 
20 S. 
21 M. 
22 D. 
23 M. 
24 D. 
25 F. 
26 e. 
1?. >'.3tf.7Schm.M. 
Matthäus Evgi. 
Mauritius 
Thekla 
N. l. F v. d. Erlös. 
Aurelia 
Cyprianus © 
27 S. 
28 M. 
29 D. 
30 M. 
18.« 3tf-KoSm.,Dam. 
WenzeSlauS 
Michael, Erzengel 
Hieronymus 
Bauernregeln. 
Wenu's im Juli gibt hohe Ameisenhaufen, 
s-, magst du nach Holz für den Winter 
laufen. — Regncts am Maria Heimsu¬ 
chungstag (2.), so regnet'Z noch 4 Wochen 
danach. — An St. Kilian (8.) säe Wicken 
und Rüben an. — Die erste Birn bricht 
Margaret (13.). darauf überall die Ernt 
angeht. — St. Margareten Sonnenschein, 
givts viel Korn und guten Wein. — St. 
Jakobi (2b.) ohne Regen, bringt uns 
reichen Erntesegen. „ 
Arbeits- und Bicncnkalcndcr. 
Spinat, Kopfsalat, Winter-Endivien 
und Möhren gesät. — Aprikosen nimmt 
man vor ihrer vollen Reife ab, sobald sie 
am Stiele weiß werden. — Bei Halm¬ 
früchten Gelbernte. Üppiges, langer Win¬ 
tergetreide anbauen. Somnierkorn auf 
Schwade mähen und trocken einfahren. 
Kartosseln häufeln, Rüben hacken, Brache 
pflüge«. GrünmatS usw. einsäuern. Leere 
Beete umgraben, neu bestellen, Obstbäume 
stütze«. Gänse rupfen. — Nienen-Aalrnder. 
Läßt ein Schwarm auf sich warten mit 
dem Schwärmen, so gebe man ihm einen 
neuen Untersatz; überhaupt sind Unter- 
sätze für schwerere Stöcke zu empfehlen. 
Die Jmkerarbeiten vom Juni fortsetzen. 
Bauernl-cgcln. 
Was die HundS'ag gießen, muß die 
Traube büßen. — Hitze an St. Dominikus 
(4.), ein strenger Winter folge» muß. — 
Üm St. Laurenü (10.) Sonnenschein, be¬ 
deutet ein gut Jahr mit Wem. — Gctvitter 
nm Bartholomä (24.» bringen Hagel und 
Schnee. — Fängt Auaust »i>r Hipe an, 
bleibt sehr lang die Schlittenbahn. — Nach 
St. Barlliolomäs Gesicln meist der ganze 
Herbst sich richt. — Wenn's im August 
stark lauen tut, bleibt auch gewöhnlich 
das Wetter gut. 
Arbkits- und Biencnknlcttdcr. 
Zwiebeln werden ausgenommen, Endi¬ 
vien und Bindialat zuui Bleiche» gebunden. 
Die abgeräumien Mistbeete vekäl nian m t 
Blumenkohl. — Frühobst soll einige Tage 
vor der Reise gepflückt werden, bei allem 
andern ist der Zeitpunkt der Reife genau 
abzupassen. — VoveEinte derKöcnerfiüchte. 
las Hörige Saatgut beschaffen, Rapsaus¬ 
saat. Eenre von Flachs, Hanf, Mohn, 
Samenklee. Rübenkernen, Frühkartoffeln, 
Grummet. Vorbereitung des Ackers für die 
Herbstbestellung. Obsternte. Okulieren fort¬ 
setzen. Grünmais, Zucker usw. nicht ohne 
Beigabe von Kraftfutter füttern. Hühner¬ 
eier für Winter aufbewahren. — Aienen- 
Kalender. Man achte auf die entstehenden 
Räubereien und weisellosen Völker. Die 
Stöcke werden gereinigt und überflüssiger 
Honig entfernt. Drohnenerzeugung vor¬ 
beugen. 
BauernrvoÄn. 
Jst's am 1. September hübsch und rein, 
wirds so den ganzen Monat sein. — Stehn 
zu Michaelis (29.) die Fisch« hoch, kommt 
viel schönes Werter noch. — Ziehen die 
Vögel vor Michael, blickt von fern der 
Winter scheel. — Um Michaelis in der 
Tat, gedeiht die beste Wintersaat. — 
Scharren die Mäuse tief sich ein, wird'8 
ein harter Minier sein. — Ist der Sep¬ 
tember lind, ist der Winter ein Kind 
Arbeils- und Bicnenkalender. 
Der Wintersalat wird verpflanzt; dir 
reifen Bohnen werden aogenoinmen. — Ge¬ 
treideernte rasck beendigen. Saatgut rei¬ 
nigen. SaaNveizen beizen. Kartoffel- und 
evtl. Rübenmieten anfangs nur schwach be¬ 
decken. Rübenblätter in Erdmieten stampfen, 
wo nötig, auch Klee einsäuern. Beginn der 
Saatdestellung. Drillkultur bringt reichere 
Emen und bessere Körner Rapsfelder 
gegen Schädlinge, wie Erdflöhe und Maden, 
schützen. Grummeternte beenden. Gurken, 
Kiirbiffe und Melonen ernten. Obsternte. 
Vieh nicht bei Reif weiden lasten. — 
Mienen-Aakender. Die weisellosen Stöcke 
werden mit anderen volkreichen Stöcken 
vereinigt; honigarme, die jedoch über¬ 
wintert werden sollen, müffen stark ge¬ 
füttert werden. Jedes Volk braucht zur Über¬ 
winterung 10—12 Pfund Honig. Haupt¬ 
honigernte. 
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