Volltext: 59.1931 (0059)

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April 
Mai 
1 M. 
Hugo x 
2 D. 
Franzv.P. Gründonn 
3F. 
Karfreitag Rcch. 
4 S. 
JsidoruS 
5 S 
Astern 
6 M. 
Astermontag Cölest. 
7 D. 
Hermann Joseph 
8 M. 
Albert 
9 D. 
Maria C'eophä <£ 
10 F. 
Ezechrct 
11 S. 
Leo d. Gr. 
12 S. 
Auas Weitz. S. Jul 
13 M. 
Hermeng lld 
14 D. 
Ttburl. 
15 M. 
Anastasia 
16 D. 
Drogo 
17 F- 
Rudolf T 
18 S 
Werner 
19 
Ms. Dom. Emma 
20 M. 
Victor 
21 D. 
Anselm 
22 M. 
Soter und Cajus 
¿3 D. 
Georg 
24 F. 
Adalbert - 
25 S. 
Markus, Evgl. 
AS- 
Iuö Hchutzfesth.Zos 
27 M. 
Anastasia 
28 D. 
Vitalis 
29 M. 
Vetr. Märt. 
30 D. 
Katharina v. Siena 
Bauernregeln. 
April windig und trocken, macht alle? 
Wachstum stocken. — Bringt der April 
viel Regen, so deutet dies auf Segen. - 
So lange die Frösche quaken vor Markus¬ 
tag (*¿5.), so lange schweigen sie danach. — 
Bringt der April noch Schnee und Frost, 
gibt's wenig Heu und sauren Most. — 
Wenn der AvrU Spektakel macht, gibt's 
Heu und Korn in voller Pracht. — Auf 
Tiburti (14.) sollen alle Felder grünen. 
Arbeits- und Bienenkalender. 
Aut dir abgegrabenen Beete werden 
nachdem sie leicht gedüngt und gründlich 
durchgegrabeu sind, Gemstsesamen gesät. 
Überwinterie Pflanzen werden ms sxreie 
an Ort und Stelle ausgepflanzt. — Topf¬ 
und Kübclpflanzen nach und nach ins Freie 
dringe»; erstere von Zeit zu Zeit mit 
Dünger begießen. — Veredelung der Kirsch- 
und Pflaumenbäume beenden, mit der des 
Kernobstes beginnen. — Saatbestellung. 
Saatkartoffeln auslesen und legen, auch 
Runkelkerne. Chitisalpeter als Kovfdünger 
ans Wlutergekreide streuen. — Bei Beginn 
de? GrürUritlerS achtsam sein; anfängliche 
Beigabe von Rauhfutter. — Klee- und 
Luzernfelder eggen. Rieselwiesen wassern. 
Gemüse- und Suppenkränter auspflanzen, 
Spargelbeete in Ordnung halten. Odft- 
bäume und Beerensträucher Pflegen. Beim 
Federvieh die Brüter überwachen. — 
M«v«n-Ka ender. Die Stöcke werden ge¬ 
füttert. am bellen abends. Reinigung von 
Moden. 
1 
Philipp, Jakob £ 
2 S. 
Athanasius 
3 K 
Kantate Kreuz-Erfinl. 
4 M. 
Monica 
5 D. 
PiuS V. 
6 M. 
Joh. v. d. Pforte 
7 D. 
Stanislaus 
8 F. 
Michaels Ersch. 
9 S. 
Gregor Naz. ^ 
10 S. 
Ilogate Anton 
n M. 
Mamertus 
12 D. 
Pankratius 
13 M. 
Servatius 
L4 D. 
tzhr.Äimmeks. Bonif 
15 F. 
Sophia 
16 S. 
Joh. v. Nevomuk G 
17 S. 
Kraudi. Lutw.-Walls. 
18 M. 
Benant. 
19 D. 
Petr. Cölestin 
20 M. 
Bernbardin 
21. D. 
Konstantin 
22 F. 
Julia 
23 S. 
Desiderius ) 
24 
Vstngstrn Johanna 
25 M. 
Pfingstmont. Urban 
26 D. 
Pbil. Rerl 
27 M. 
Quatember Beda 
28 D. 
Wilhelm 
29 F. 
Maximinus 
30 S. Felix_® 
31 $. ^Trinitatis Petronell« 
Bauernregeln. 
Eh nicht Pankraz < 12.) und Servaz (13.) 
vorbei, ist nicht sicher vor KäUe der Mai. — 
Regen im Mai gibt Brot und Heu. — Des 
Maies Mitte har für den Winter noch eine 
Hütte — Wenn St. Urban (25.) lacht, so 
>un die Trauben weinen; weint Sk. Urban, 
so gibt's der Trauben nur ganz kleine. — 
Scheint auf Himmelfahrt die Synne. bringt 
der Hecbfl uns große Wonne. — Ein son¬ 
niger Mai, singt der Bauer juchhe!. 
Arbeits- und Biencnkolender. 
Gurken, Kürbisse und Buschbohnen wer¬ 
den gelegt. Mitte Mai müssen Pflanz¬ 
zwiebeln. Porree und Sellerie gevflanzt 
fein. Ende Mai ferner frühe Kohlarten. 
Salate, Cichorien usw. Morgens und avends 
muß gegossen werden: von Erdbeeraus¬ 
läufern werden neue Pflanzungen gemacht. 
Bei Dürre müssen in Blüte stehende Bäume 
begoffen werden. — Man okuliert auf das 
treibende Auge und emiernt die wilden 
Schößlinge. — Bei Streumangel Wald¬ 
streu und Torferde besorgen Gruben für 
Sauernttter reinigen und kalken Saat- 
bestellung beendigen, Rüben verziehen 
bezw. verpflanzen. Hederich vertilgen, Flachs 
jäten, Disteln stechen. Kide mähen. Zweite 
Gabe Chiltsalpeter düngen. — Den 
Schweinen Grünfutter geben. Junges Ge¬ 
flügel gm füttern, stets für Wasser sorgen. 
— Aienen-Kaiender. Man errichtet neue 
Wohnungcn'für zu erwartende Schwärme. 
) 
Juni 
lM. 
Simeon 
2 D. 
EraSmus 
3 M. 
Ktolhclde 
4 D. 
Tronkeichn. Quirin. 
5 F. 
Bouifac.A.d. Deutsch 
6 "D. 
Norbert 
7 5 
S n ^f. Robert 
8 M. 
MedarduS i 
9 D. 
Prumns 
10 M. 
Margareta 
11 D. 
Barnab. 
12 F 
Kerz-Zielufcst Basiiid 
i3 S. 
Anlon v. Padua 
14 S. 
3. n. As. Basilius 
5 W 
Vitus tz. 
i6 T. 
Benno 
17 M. 
Adolf 
18 D. 
Mark. u. Marz. 
!9 F. 
Gervasius 
.0 S. 
SUverius 
ll Ä 
4. u %f. Aloysius- 
22 M. 
Paulinus 
23 D. 
Edeltrud 
24 M. 
Johannes d. Täufer 
'¿o D. 
Prosper 
26 F. 
Joh. u. Paul 
27 S. 
LadiSl. 
28 S. 
5. rt. JrenäuS E> 
29 M. 
Veter n Äkaul 
30 D. 
Pauli Gedächtris 
Bancrnregeln. 
Bor Johanni bitt' um Regen, nachher 
kommt er ungelegen. — Im Juni tut der 
Nordwind gut dem Korn und auch dem 
Rebeublut. — Wenn kalt und naß der 
Junt war, verdirbt er meist das ganze 
Jahr; ist der Juni warm und naß, gibt'« 
viel Korn und noch mehr Gras. — Juni 
trocken mehr als naß. füllt mit gutem 
Wein das Faß. — St. Jobann (24.). Paul 
(29.) und Ulrich (4. Juli) sind Wetterherren. 
Arbeits- und Bienenkalender. 
Der Wintersalat wird verpflanzt, die 
Gewürzkräuter (Majoran usw.) werden ge¬ 
schnitten und im Schatten getrocknet. Die 
letzten Bohnen legen. — Wasserreiser weg¬ 
schneiden. — An Zwergobstbäumen die 
spät ausgetriebeneii Rebenzweige ent- 
spitzen. — Heuernte, Kleeseibe vertilgen. 
Wo Umsturz, da schon zwischen Reitern 
pflügen. Komposthaufen umsteche, und 
jauchen. Gemüse hacken. Erdbaerbeeke 
pflegen, abranken. Grünfutter nur frtsch 
füttern, Futterkrippe rein halten, Ställe 
lüften. — Aienen-Kalender Man nütze 
den reichsten Honigmonat fleckig aus. Hat 
ein Schwarm den Stock bezogen, so ist er, 
enifernt von dem Mutterslock, dem Siande 
einzureihen. Die Wohnungen sind reichlich 
zu vergrößern oder auch durch Entnahme 
von Honig zu entleeren. 
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