Full text: 58.1930 (0058)

Iuli 
August 
September 
1 D. 
2 M. 
Theobald 
Mariä Heims. 
1 F. Petri Kettenf. ) 
2 S. AlfonS v. Liguort 
1 M. 
2 D. 
Ägidius 
Stephan König 
Mansuetus 
Rosalia 
Laurentius 
Magnus 
3 D. 
4 F. 
5 S. 
Hyacmth ) 
Ulrich 
Numerius 
3 S. 8. n.^f.Steph.Erfind. 
4 M. ; Dominikus 
5 D. ! Maria Schnee 
6 M. I Berkt. Christi. 
7 D. Cajetanus 
8 F. Cyriakus 
9 S. Roman. 
3 M. 
4 D. 
5 F. 
6 S. 
6 5. 
ft72K. 
8o D. 
0 M. 
V D. 
1 F. 
\l <5. 
4. it. #f. Jesaias 
Willibald 
Kilian 
Sieben Brüder 
7 K. 
8 M. 
9 D. 
13.n.^f.Schutzengrlf. 
Mariä Heüurt K 
Gorgonius 
Piu§ 
Joh. Gualbert @ 
Margareta 
10 S. 9. Laurentius T» 
UM. Tiburtius 
12 D. ' Klara 
13 M. Hippolytuz 
14 D. Eusebius 
15 F. Mariä Kimmekf. 
16 S. : Rochus 
10 M. 
11 D. 
12 F. 
13 S. 
Nikolaus v. Tol. 
ProtuS 
Guido 
Notburga 
13 K. 
14 M. 
15 D. 
16 M. 
5. Margareta 
Heinr. II. K. Apostelt. 
Skapulierfest 
Aler.; Maria v. Berge 
14 K. 
15 M. 
16 D. 
14. n. -gf. Kreuz-Erh. 
Nikodem. (£ 
Kornelius 
17 D. 
18 F. 
19 S. 
Alexius 
Friderikus 
Bincenz v. Paula (£ 
17 S. i« n.^f. Liberatus T 
18 M. Helena 
19 D -Sebald 
17 M. 
18 D. 
19 F. 
20 S. 
Quat.Lamb.u.Hildeg. 
Thomas v. Bill. 
Januarius 
Eustachius 
20 S. 
21 M. 
22 D. 
23 M. 
6. tt. 1?f. Ämilian 
Daniel 
Maria Magdalena 
Apollinaris 
20 M. Bernhard 
21 D. L Anastasia 
22 F. Thimotheus 
23 S. Phil. Benit. 
21 K. 
22 M. 
23 D. 
IS n. Hkf. Matth. Ep. 
Mauritius A 
Thekla 
24 D. 
25 F. 
28 S. 
Christine 
JakobuS G 
Anna 
24 K. 11.n.Zks-Barth.Ap.O 
25 M. Ludwig 
26 D- Samuel 
24 M. 
25 D. 
26 F. 
27 S 
Johann. Empf. 
KleophaS 
Cyprianus 
KoSm.,Dam. 
27 S. 
28 M. 
29 D. 
30 M. 
7. n. läff. Pantaleon 
Jnnocent. 
Martha 
Cyrill; Abdon 
27 M. Rufus 
28 D. Augustinus 
29 F. ! Joh. Enthauptung 
30 S. ! Rosa von Lima 
28 K. 
29 M. 
30 D. 
16.tt.^f. Wenzeslaus 
Michael, Erzengel 
Hieronymus ) 
31 D. 
Ignaz v. Loyola 
31 K. ! 12.n.Z'f-Raimund) 
Bauernregeln. 
Wenn's im Juli gibt hohe Ameisenhaufen, 
so magst du nach Holz für den Winter 
laufen. — Regnets am Mariä Hetmsu- 
chungstag (2.), so regnet's noch 4 Wochen 
danach. — An St. Kilian (8.) säe Wicken 
und Rüben an. — Die erste Birn bricht 
Margaret <13.1, darauf überall die Ernt 
angeht. — St. Margareten Sonnenschein, 
gibts viel Korn und guten Wein. — St. 
Jakobi (25.) ohne Regen, bringt uns 
reichen Erntesegen. 
Arbeits- und Bienenkalcnder. 
Spinat, Kopfsalat, Winter-Endivien 
und Möhren gesät. — Aprikosen nimmt 
man vor ihrer vollen Reife ab, sobald sie 
am Stiele weiß werden. — Bei Halm¬ 
früchten Gelbernte. Üppiges, langes Win¬ 
tergetreide anbauen. Sommerkorn auf 
Schwade mähen und trocken einfahren. 
Kartoffeln häufeln, Rüben hacken, Brache 
pllügen. Grünmais usw. einiäuecn. Leere 
Beete umgraben, neu bestellen, Oostbäume 
stützen. Gänse rupfen. — Mienen-Katender. 
Läßt ein Schwarm auf sich warten mit 
dem Schwärmen, so gebe man ihm einen 
neuen Üntersatz; übcrbaupt sind Unter¬ 
sätze für schwerere Stöcke zu empfehlen. 
Die Jmkerarbeiten vom Juni fortsetzen. 
Bauernregeln. 
"Was die Hundstag gießen, muß die 
Traube büßen. — Hitze an St. Dominikus 
(4.), ein strenger Winter folgen muß. — 
Um St. Laurenzi (10.) Sonnenschein, be¬ 
deutet ein gut Jahr mit Wein. — Gewitter 
um Bartholomä (24.) bringen Hagel und 
Schnee. — Fängt August mit Hitze an, 
bleibt sehr lang die Schlittenbahn. — Nach 
St. Bartholomäs Gesicht meist der ganze 
Herbst sich richt. — Wenn's im August 
stark tauen tut, bleibt auch gewöhnlich 
das Wetter gut. 
Arbeits- und Bicnenkalender. 
Zwiebeln werden ausgenommen, Endi¬ 
vien und Bindsalat zum Bleichen gebunden. 
Die abgeräumten Mistbeete besät man mit 
Blumenkohl. — Frühobst soll einige Tage 
vor der Reife gepflückt werden, bei allem 
andern ist der Zeitpunkt der Reife genau 
abzupassen. — Volle Ernie der Körnerfrüchte. 
Das nötige Saatgut beschaffen, Rapsaus¬ 
saat. Ernte von Flachs, Hanf, Mohn, 
Samenklee. Rübenkernen, Frühkartoffeln, 
Grummet. Vorbereitung des Ackers für die 
Herbstbestellung. Obsternte. Okulieren fort¬ 
setzen. Grünmais, Zucker usw. nicht ohne 
Beigabe von Kraftfutter füttern. Hühner¬ 
eier für Winter aufbewahren. — Aienen- 
Kakender. Man achte auf die entstehenden 
Räubereien und weisellosen Völker. Die 
Stöcke werden gereinigt und überflüssiger 
Honig entfernt. Drohnenerzeugung vor¬ 
beugen. 
Bauernregeln. ; 
Jst's am 1. September hübsch und rein, ! 
wirds so den ganzen Monat sein.— Stehn i 
zu Michaelis (29.) die Fische hoch, kommt ! 
viel schönes Wetter noch. — Ziehen die i 
Vögel vor Michael, blickt von fern der < 
Winter scheel. — Um Michaelis in der : 
Tat, gedeiht die beste Wintersaat. — i 
Scharren die Mäuse tief sich ein, wird's ! 
ein harter Winter sein. — Ist der Sep- i 
tember lind, ist der Winter ein Kind. 
Arbeits- und Bienenkalcnder. 
Der Wintersalat wird verpflanzt; die ■ 
reifen Bohnen werden abgenommen. — Ge- : 
treideernte rasch beendigen. Saatgut rei- (; 
nigen. Saalweizen beizen. Kartoffel- und • 
evtl. Rübenmieten anfangs nur schwach be- ' 
decken. Rübenblätter in Erdinieten stampfen, - 
wo nötig, auch Klee einsäuern. Beginn der . 
Saatbestellung. Drillkultur bringt reichere ^ 
Ernten und bcffere Körner Rapsfelder , j 
gegen Schädlinge, wie Erdflöhe und Maden, ! 
schützen. Grummeiernte beenden. Gurken, • 
Kürbisse und Melonen ernten. Obsternte. ; 
Vieh nicht bei Reif weiden lassen. — - 
Mienen-Kalender. Die weisellosen Stöcke ; 
werden mit anderen volkreichen Stöcken ; 
vereinigt: honigarme, die jedoch über- j 
wintert werden sollen, müssen stark ge- ; 
füttert werden. Jedes Volk braucht zur Über- \ 
Winterung 10—12 Pfund Honig. Haupt- ; 
honigernte. ;
	        
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