Full text: 57.1929 (0057)

7 
Oktober 
November 
Dezember 
1 S. 
1. Advent. Elig. 
2 M. 
Babiana Z 9 
3 D. 
Franz Xaver 
4 M. 
Barbara Schntzpatr. 
5 D. 
Sabbas sd. B«rgl 
6 F- 
Wicolaus 
7 S. 
Ambrosius 
8 S. 
2 Adv. Mariä Hmpf. 
9 M. 
Leokadia 
'0 D. 
MelchtadeS D 
11 M. 
Damasus 
12 D. 
Epimach. 
13 F. 
Lucia 
14 S. 
Nikasius 
15 S. 
3. Adv. Eusebius 
16 M. 
Adelheid 
17 D. 
Lazarus ® 
18 M. 
Quat. Mar. Erwart. 
19 D. 
NemesiuS 
20 F . 
Christian 
21©. 
Thomas Apostel 
22 S. 
4. Advent., Flavian 
23 M. 
Viktoria 
24 D. 
Adam und Eva £ 
25 M. 
Weihnächte« 
26 D. 
2. Weihn. Steph. 
27 F. 
Johannes Ev. 
28 S. 
Unschuld. Kindlein 
29 Ä. 
Th omas v. Canderb. 
30 M. 
David 
31 D. 
Sylvester 
1 D. 
Remigius 
2 M. 
Leodegar 
3 D. 
Candidus 9 
4 F. 
Franz v. Assisi 
5 S. 
Placidus 
6 K 
20 n-BfItosenkran» 
7 M. 
Markus P. fest 
8 D. 
Brigitta 
9 M. 
Dionysius 
10 D. 
Franz Borgia 
11 F. 
Burchard H 
12 S. 
Maximilian 
13 S. 
Li.«. Bf- Eduard 
14 M. 
CalixtuS 
15 D. 
Theresia 
16 M. 
Gallus 
17 D. 
Hedwig 
18 F. 
Lukas Ev. ® 
19 S. 
PetruS v. Alcantara 
20 S. 
SS. «. Bf- A rchw ih- 
21 M. 
Ursula sfest : Wend. 
22 D. 
Cordula 
23 M. 
Severin. Bisch.v.Köln 
24 D. 
Raphael Erzengel 4) 
25 F. 
Crispin 
26 S. 
Evaristus 
27 S. 
LL.n-Bf- Sabina 
28 M. 
Simon und Judas 
29 D. 
NarziffuS 
30 M. 
Serapion 
3t D. 
Wolfgang 
Bauernregeln. 
Ist die Krähe nicht mehr weit, wird's 
zum Säen hohe Zeit. — Schnelt's im 
Oktober gleich, dann wird der Winter 
weich. —' Ist recht rauh der Hase, dann 
frierst du bald an der Nase. — Regnet 
es am St. Gallustag (16.) nicht, es dann 
dem nächsten Frühjahr an Regen gebricht. 
— An Ursula (21.) muß das Kraut hinein, 
sonst schneien Simon und Judas <28.) 
drein. — Im Oktober Sturm und Wird, 
uns den frühen Winter kündt. 
Arbeits- und Bienenkalcnder. 
Die Wintergemüse werden eingekellert, 
die Spargelbeeren gesammelt und ge¬ 
pflanzt. — Kartoffel-, Rüben- und Möhren- 
ernte. Beendigung der Herbstbestellung. 
Pflügen und Düngerfahren. Drainage- 
Anlagen und -Reparaturen. Wiesen be- 
wäffern, Gräben ausheben. Sorgfältiges 
Einmieten der Schnitzel und Rübenblätter. 
Voranschlag für Winterfütterung ausstellen. 
Allmählicher Übergang zur Stallfütterung. 
Ställe weißen. Kaltanstrich im Hühnerstall. 
Gänsemast. — Menen-Kakender. Man 
verengt die Fluglöcher, verhindert Räube¬ 
reien. Überflüffiger Honig wird genommen. 
1 %■ 
2 S. 
3 S 
4 M. 
5 D. 
6 M. 
7 D. 
8 F. 
9 S. 
10 S. 
11 M. 
12 D. 
13 M. 
14 D. 
15 F. 
16 S. 
17 S. 
18 M. 
19 D. 
20 M. 
21 D. 
22 F. 
23 S. 
24 S 
25 M. 
26 D. 
27 M. 
28 D. 
29 F. 
30 S. 
Allerheiligen 
Allerseelen 
24. «Bf Hubertus 
Karl Barromüus 
Emmerich 
Leonhard 
Engelbert 
Gekr. Märt. 
Theodorus 
25. Andr.A. 
Martin Bischof 
Martin I. Papst 
Stanisl. Kosla 
Jucundus 
Leopold 
Edmund 
28. n. Wf. Gregor Th 
Otto, Eugen 
Elisabeth 
Bußtag. Fel. v. Val. 
Mar. Hpfernng 
Cäcilia 
Klemens (£ 
27.«. Chrysog.*) 
Katharina 
Konrad 
Virgiltus v. Salzb. 
Sosthenes 
Saturn 
Andreas 
*) K. prot.: Totenfest. 
Bauernregeln. 
Bringt Allerheiligen (1.) Winter, so 
bringt Martini (11.) Sommer. — Kommt 
St. Martin (11.) mit Winterkält, ift's gut, 
wenn bald ein Schnee drauf fällt. — St. 
Martinas trüb und feucht, ist gewiß der 
Winter leicht. — Elisabeth !19.) sagt an, 
wa? der Winter für ein Mann. — Dem 
heiligen Klemens (23.) traue nicht, denn 
selten hat er ein mild Gesicht. — Andreas 
(30.) im Schnee, tut den Saaten weh. 
Arbeits- und Bienenkalender. 
Endiviensalat wird im Keller einge¬ 
schlagen. Erdbeeren- und Spargelbeete wer- 
den gedüngt. — Die in Töpfen befindlichen 
Blumenzwiebeln, die zu Weihnachten blühen 
sollen, bringt man jetzt ins Zimmer. — 
Bäume ausputzen und abgängige ent¬ 
fernen; an den Johannisbeer-und Stachel¬ 
beersträuchern entfernt man die überflüssigen 
Wurzelsprößlinge. — Beendigung der Kar¬ 
toffel- und Rübenernte. Ernte trocken in 
Keller und Mieten bringen, sonst vor Ein¬ 
decken abtrocknen lasten. — Winterfurche 
pflügen. Dünger, Kalk, Mergel fahren. — 
Mieten bedecken. Dreschen. Saure Wiesen 
kalken. — Vieh gegen Kälte schützen. Für 
Federvieh Hauptmastzeit. — B'e»en-Aa- 
lender, Einwinterung der Bienen. Stöcke 
umhüllen. Fluglöcher offen lassen. Ver¬ 
blendung anbringen, bei schöneni Weiter 
öffnen. Schutz vor Mäusen. 
Bauernregeln. 
Wenn Kälte in der ersten Adventwoche 
kam, so hält sie volle 10 Wochen an. — 
Ist es windig an den Weihnachtsfeiertagen, 
so sollen die Bäume recht viel Obst tragen. 
— Hängt zu Weihnachten Eis an den 
Weiden, kannst zu Ostern Palmen schneiden. 
Habens die unschuldigen Kindlein (28.) kalt, 
so weicht der Frost noch nicht so bald. — 
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf 
jeder Höh. — Schneifurche — Gedeihfurche, 
— Gesrorenfurche — Verlöre nfurche. 
Arbeits- und Bienenkalender. 
Die Umgrabung des Lande? wird be¬ 
endet; Karotten können ge,ät und Topf- 
zwiebeln ausgetrieben werden. — Mit dem 
Beschneiden der Ziersträucher kann man 
beginnen. — Die Stämme schützt man 
durch einen Kalkanstrich gegen Hasensraß. 
— Pflügen, .wenn noch möglich. Boden- 
und Scheunenarbeit. In Wiesen Graben¬ 
arbeiten fortsetzen bis zum Frost. Im 
Garten Mieten überwachen, Beete jauchen. 
Vieh gegen Kälte schützen, kaltes Futter 
anwärmen. Winterfurter rationell zusam¬ 
menstellen, im richtigen Verhältnis Eiweiß, 
Stärkemehl und Fett geben. Dabei Verdau¬ 
lichkeit und Schmackhaftigkeit des Futters be¬ 
rücksichtigen. Vorräte gut verteilen. - Arenen 
Kalender. Bor die Fluglöcher- kommt ein 
durchlöchertes Brett oder Blech. Bei starkem 
Frost werden die Stöcke durch Umhüllung 
geschützt. Man achtet wohlauf seine Bienen, 
läßt sie aber soviel als möglich in Ruhe.
	        

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