Full text: 55.1927 (0055)

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Oktober 
1 S. 
Remigius 
2 S 
3 M. 
4 D. 
5 M. 
6 D. 
7 F. 
8 S. 
9 $• 
10 M. 
IL D. 
12 M. 
13 D. 
14 F. 
15 S. 
17. n 2Pf. Leodegar 
Candidus 
Franz v. Assisi - 
Placidus 
Bruno 
Markus P. 
Brigitta 
18. n. Fk. Dionysius 
Fr. Borgia K 
Burchard 
Maximilian 
Eduard 
Calixnks 
T heresa 
16 S 
17 M. 
18 D. 
19 M. 
20 D. 
21 F. 
22 2. 
19. n.yf. GallnS 
Hedwig 5 
Lukas 
Petrus v. Alcantara 
Wendelin 
Ursula 
Cordula 
23 - 
24 M. 
25 D. 
26 M. 
27 D. 
28 F. 
29 S. 
2«. n.Tff. Joh. v. G. 
Rapbaei @ 
Crlspin 
Evaristus 
Sabina 
Simon, Juda 
Narzissus 
30 S. 
31 M. 
21, n. 2?f. Seravion 
Wolfgang 
1 D. 
Aller Keil. 
2 M. 
Aller Seelen - 
3 D. 
Hubcrlus * 
4 F. 
Karl Borromäus 
5 S. 
Emmerich 
6 S 
22. n. Leonhard 
7 M. 
Engelbert 
8 D. 
Gekr. Märt. 
9 M. 
Tbeodorus T 
10 D. 
Andreas Avellin 
II F. 
Mariin Bischof 
12 S. 
Martin P. 
13 S. 
Sr.n.^f.StaniSlausK. 
14 M. 
Jucundus 
15 D. 
Leopold 
16 M. 
ZZuhtag Edmund £ 
17 D. 
Gregor Th. 
18 F. 
Otto, Eugen 
19 S. 
Elisabeth 
20 S. 
S4.nl*( Fel. v. Val. 
21 M, 
Mar. Spf. *) 
22 D. 
Cäcilia 
23 M. 
Klemens 
24 D. 
Cyrhsogonns G 
25 F. 
Katharina 
26 S. 
Kourad 
27 S. 
1. Advent. Virgilins 
28 M. 
SostheneS 
29 D. 
Saturn 
30 M. 
Andreas 
November 
Dezember 
1 D. 
2 F. 
3 S. 
Eligius 
Bibiana D 
Franz Xaver 
4 §■ 
5 M. 
6 D. 
7 M. 
8 D. 
9 F. 
'0 S. 
2 Advent. Barbara 
Savvas 
Nicolaus 
Ambrosius 
Mariä Gmpf. T 
Leokadia 
Melchiades 
N S. 
12 M. 
13 D. 
14 M. 
15 D. 
16 F. 
17 S. 
3. Advent. Damasus 
Eptmach. 
Lucia 
Nikasius 
Eusebius 
Quai. Adelheid <x 
Lazarus 
18 S. 
19 M. 
20 D. 
21 M. 
22 D. 
23 F. 
24 S. 
4. Adv. Mar. Erwart. 
Nenies. 
Ammon 
Thomas Ap. 
Flavian 
Vikioria 
Adam, Eva Q 
25 S. 
26 -m. 
27 D. 
28 M. 
29 D. 
30 F. 
31 S. 
Keil. ßhristsest 
tl. Weihn. Stephan 
Jobannes 
Unsch. Kindleich 
Thomas B. 
David 
Sylvester Z 
*) 20 S. Prot.: Totenfest. 
Bauernregeln im Oktober. 
Ist die Krähe nicht mehr weit, wirds 
zum Säen hohe Zeit. — Schneit's im 
Oktober gleich, dann wird der Winter 
weich. — Ist recht rauh der Hase, dann 
frierst du bald an der Nase. — Regnet 
es am St. Gallustag (16.) nicht, es dann 
dem näldsten Frühjahr an Regen gebricht. 
— An Ursula (2t.) mutz das Kraut hinein, 
sonst schneien Simon und Judas (28.) 
drein. — Im Oktober Sturm und Wind, 
uns den frühen Winter kündt. 
Arbeitskalender für Oktober. 
Die Wintergemiise werden eingekellert, 
die Spargelbeeren gesammelt und ge¬ 
pflanzt. — Kartoffel-, Rüben- und Möhren¬ 
ernte. Beendigung der Herbstbestellung. 
Pflügen und Düngerfahren. Drainage- 
Anlagen und -Reparaturen. Wiesen be¬ 
wässern, Gräben ausheben. Sorgfältiges 
Einmieten der Schnitzel und Rübenblätter. 
Voranschlag für Wimerfütterung ausstellen. 
Allmählicher Übergang zur Stallfütterung. 
Ställe weitzen. Kalkanstrich im Hühnerstall. 
Gänsemast. — Mienen-Kalender. Man 
verengt.,die Fluglöcher, verhindert Räube¬ 
reien. Überflüssiger Honig wird genommen. 
Bauernregeln im November. 
Bringt Allerheiligen (1.) Winter, so 
bringt Martini (11.) Sommer. — Kommt 
St. Martin (11.) mit Winterkält, ist's gut, 
wenn bald ein Schnee drauf fällt. — St. 
Martinus trüb und feucht, ist gewiß der 
Winter leicht — Elisabeth (19.) sagt an, 
was der Winter für ein Mann. — Dem 
heiligen Kleinens (23.) traue nicht, denn 
selten hat er ein mild Gesicht. — Andreas 
(30.) im Schnee, tut den Saaten weh. 
Arbcitskalendcr für November. 
Endiviensalat wird im Keller einge¬ 
schlagen. Erdbeeren- und Spargelbeete wer¬ 
den gedüngt. — Die in Töpfen befindlichen 
Blumenzwiebeln, die zu Weihnachten blühen 
sollen, bringt man jetzt ins Zimmer. — 
Bäume ausputzen und abgängige ent¬ 
fernen; an den Johannisbeer- und Stachel¬ 
beersträuchern entfernt man die überflüssigen 
Wurzelsprößlinge. — Beendigung der Kar¬ 
toffel- und Rübenernte. Ernte trocken in 
Keller und Mieten bringen, sonst vor Ein- 
decken abtrockivn laffen. — Winterfurche 
pflügen. Dünger, Kalk, Mergel fahren. — 
Mieten bedecken. Dreschen. Saure Wiesen 
kalken. — Bi eh gegen Kälte schützen. Für 
Federvieh Hauptinastzeit. — Uienen-Aa- 
kender. Einwinterung der Bienen. Stöcke 
umhüllen. Fluglöcher offen lassen. Ver¬ 
blendung anbringen, bet schönem Wetter 
öffnen. Schutz vor Mäusen. 
Bauernregeln im Dezember. 
Wenn Kälte in der ersten Adventwoche 
kam, so hält sie volle 10 Wochen an. — 
Ist es windig an den Weihnachtsfeiertagcn, 
so sollen die Bäume recht viel Obst tragen. 
— Hängt zu Weihnachten Eis an den 
Weiden, kannst zu Ostern Palmen schneiden. 
Habens die unschuldigen Kindlein (28.) kalt, 
so weicht der Frost noch nicht so bald. — 
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf 
jeder Höh. — Schneifurche — Gedeihfurche, 
— Gesrorenfurche — Berlorenfurche. 
Arbeitskalender für Dezember. 
Die Umgrabung des Landes wird be¬ 
endet; Karotten können geiät und Topf¬ 
zwiebeln ausgetrieben werden. — Mit dem 
Beschneiden der Ziersträucher kann man 
beginnen. — Die Stämme schützt man 
durch einen Kalkanstrich gegen Hasenfratz. 
— Pflügen, wenn noch möglich, Boden- 
und Scheunenarbeit. In Wiesen Graben¬ 
arbeiten fortsetzen bis zum Frost. Im 
Garten Mieten überwachen, Beete jauchen. 
Vieh gegen Kälte schützen, kaltes Futter 
anwärmen. Winterfurker rationell zusam¬ 
menstellen, im richtigen Verhältnis Eiweitz, 
Stärkemehl und Fett geben. Dabei Verdau¬ 
lichkeit und Schmackhaftigkeit des Futters be- 
rücksichiigen. Vorräte gut verkeilen. - Aicnen- 
Kalender. Vor die Fluglöcher kommt ein 
durchlöchertes Brett oder Blech. Bei starkem 
Frost werden die Stöcke durch Umhüllung 
geschützt. Man achtet wohl auf seine Bienen, 
läßt sie aber soviel als möglich in Ruhe.
	        
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