Full text: 41.1913 (0041)

60 
Während bei den beiden älteren Häusern 
die Anlage besonderer Schrankräume die wesent¬ 
lichste Neuerung bildet, ist bei den neueren eine 
weitere Verbesserung durch die Trennung 
der Schlafzimmer von den Ausenthalts- 
räumen, in denen auch die Schränke unter¬ 
gebracht sind, geschaffen. Hierdurch sowie 
durch die Anlage der Aborte im hinteren 
Teile des Treppenhauses wird eine Störung 
der Schlafenden vermieden. 
Erdgeschoß und Stockwerk enthalten 
je 2 Tage- (Wohn-)Räume für je 14 Mann; 
an jeden dieser Räume anschließend 
2 Schlafzimmer an der Vorderfront ge¬ 
legen mit 7 Betten und den Wascheinrich¬ 
tungen. An der Giebelseite der Wohnräume 
anschließend, befinden sich offene Sitzhallen, 
von je rund 8,0 Quadratmeter Grundfläche, 
welche den Bewobnern in der wärmeren 
ist die Anordnung vom fugenlosen Steinholz¬ 
fußboden (sogenannten Pqrofugentböden) in den 
Wohn- und Schlafräumen der Erdgeschosse, 
Schlafzimmer in einem der neueren Häuser. 
Jahreszeit einen geschützten Aufenthalt im 
Freien ermöglichen. 
Unsere Bilder zeigen einen Teil des Wohn- 
raumes mit Durchblick durch die offene Türe 
nach der Sitzhalle, sowie eines Schlafraumes. 
Im Kellergeschoß sind: 2 Kochküchen mit 
2 Brümsen, 2 Vorratsräume, 1 Raum für 
die Zentralheizung, 1 Leseraum und 2 Kohlen¬ 
räume vorhanden. 
Das Dachgeschoß enthält einen großen 
Trockenboden. 
Die Erwärmung der Wohn- und Schlas- 
räume erfolgt in diesen beiden Häusern durch 
Niederdruckdampfheizung. Auch die sonstige 
Ausstattung ist in ähnlicher Weise gehalten 
wie bei vorgenannten Häusern. Bemerkenswert 
Teil eines Saales nir 16 Mann. 
welche sich inbezug auf Reinlichkeit vor¬ 
trefflich bewährt haben und in gesundheit¬ 
licher Hinsicht von größtem Vorteil sind. 
Das Waschhaus für die Reinigung der 
Bettwäsche (das kleinere Gebäude rechts 
aus dem Bilde der Gesamtanlage), enthält 
im Kellergeschoß 1 Raum für die Zentral¬ 
heizung, 1 Kohlen- und 1 Vorratsraum. 
Im Erdgeschoß befindet sich die Wäsche- 
annahme und die Wascheinrichtung für die 
gesamte Schlashauswäsche (Bettwäsche, 
Handtücher u. dgl.). Die Wäsche kommt 
zunächst in die Einweichbütte, alsdann in 
die Waschniaschine, wird hier in einer dreh¬ 
baren kupfernen Doppeltrommel der Wasch- 
Wohnraum mit Durchblick durch die Eitzhalle.
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.