Full text: 40.1912 (0040)

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iUiiermtp uns Dem Gebiete Der MWiiellen CBrubeit-^trertieiiförDeniinj. 
Das Maschinenwesen hat von jeher seine 
größte Förderung durch die hohen Ansprüche 
des Bergbaues im allgemeinen und des Stein¬ 
kohlenbergbaues im 
besonderen ersahren. 
Gilt es hier doch große 
Massen an Fördergut 
(Kohlen, Berge, Erze, 
Holz usw.) zu bewegen 
und die einzelnen 
Arbeitsvorgänge so 
ineinander greisen zu 
lassen,daß die Stetig¬ 
keit des Betriebes 
gesichert ist. Es war 
daher immer das 
Bestreben des Berg¬ 
mannes, die Förder¬ 
anlagen nicht nur be¬ 
züglich ihrer Leistung, 
sondern auch wirt¬ 
schaftlich möglichst 
vollkommen zu ge¬ 
stalten. 
Die Vorzüge des 
elektrischen Fugbe¬ 
triebes, welche den Straßenbahnen zu so großer 
Ausdehnung verholsen haben, stub auch für die 
immer ausgedehntere Verwendung elektrisch be¬ 
triebener Transportbahnen für die Strecken¬ 
förderung im Bergbau maßgebend gewesen. 
Führerlose Akkumulatorenlokomotive wechselt die Batterie in der Ladestation am Schacht. 
Führerlose Akkumulatorenlokomotive ohne Batterie. 
Die Grubenlokomotive mit Oberleitung ist 
in erster Linie dazu berufen, den zwar nicht 
unwirtschaftlichen aber 
umständlichen und allch 
nicht in allen Fällen 
anwendbarenSeilbahn- 
betrieb zu ersetzen. Sie 
besitzt vor diesem eine 
Reihe von Vorzügen, 
vor allem die Einfach¬ 
heit der Anlage auch 
bei Strecken mit vielen 
und scharfen Kurven, 
die Möglichkeit, auch 
größere Strecken wirt¬ 
schaftlich zu betreiben 
und das Fehlen aller 
tief in das Querschlag¬ 
profil hineinragenden 
und in Bewegung be¬ 
findlichen Konstruk¬ 
tionsteile, wie Rollen, 
Seile und dergleichen. 
Indessen habenGruben- 
bahn mit Oberleitungs¬ 
betrieb und Seilbahn
	        

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