Full text: 40.1912 (0040)

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Zentrallazarett zu schaffen, wofür inan einett 
Bauplatz schon erworben hatte. Diesen Plan 
gab man wieder aus und beschloß, kleinere 
Krankenanstalten in der Nähe der Betriebs¬ 
stellen selbst zu erbauen, und zwar zunächst 
eine im Sulzbachtal und eine im Saartal; 
insofern sich Herausstellen sollte, daß diese im 
Verein ntit dem Krankenhaus in Neunkirchen 
nicht ausreichen sollten, auch eine weitere Anstalt 
bei St. Johann (Vorstandsbeschluß vom 11. 
Februar 1859). Zur Erlangung geeigneter 
nicht mehr den an sie gestellten Ansorderungen 
und schon vor etwa 10 Jahren hatte man die 
Frage des Neubaues eines weiteren Kranken¬ 
hauses angeschnitten. Doch konnte man sich 
damals wegen der erheblichen Kosten noch nicht 
zur Ausführung entschließen. Erst in: Jahre 
1906 nahm das Projekt greifbare Gestalt an 
und bereits in: Jahre 1907 wurde mit dem 
Bau des 4. Knappschaftskrankenhauses 
begonnen, das, in jeder Beziehung mustergültig, 
durch die folgende nähere Beschreibung, sowie 
Röntgenzimmer. 
Baupläne wurden Preise in: Betrage von 
30 Friedrichdors ausgeschrieben. Aus Grund der 
eingegangenen Pläne wurde das Projekt sür 
das Lazarett in Sulzbach entworfen und 
im Sommer 1860 wurde mit dem Bau be¬ 
gonnen. Im September 1862 wurde die Anstalt 
für die Belegschaft der Gruben des Sulzbach¬ 
tales eröffnet. Im Jahre 1868 wurde dann das 
Lazarett in Völklingen für die westlichen Gruben¬ 
bezirke in Betrieb gesetzt, nachdem bereits 1865 die 
Krankenanstalt in St. Johann aufgehoben war. 
Aber auch diese drei großen Lazarettanlagen 
genügten bei der stets zunehmenden Belegschaft 
durch einige Ansichten unseren geschätzten Lesern 
bekannt gemacht werden soll: 
Das neue Krankenhaus liegt im Fisch- 
bachtale mitten im hohen Buchenwalde, auf 
einem 6,3 Hektar großen, nach Südosten sanft 
abfallenden Berghang an der Straße Fischbach- 
Quierschied, etwa 1 Krlometer nördlich des Dorses 
Fischbach, im Kreise Saarbrücken. Der Bahnhof 
Camphausen der Strecke Saarbrücken-Wemmets¬ 
weiler ist etwa 2 Kilometer, der Bahnhof Brefeld 
etwa 1,5 Kilometer vom Krankenhaus entfernt. 
Die ganze Anlage, deren einzelne Gebäude 
sich mit ihren roten Ziegeldächern und hellen
	        

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