Full text: 33.1905 (0033)

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Lin Jubel- und Ehrentag für das Volk 
an der Laar, besonders auch für die Berg¬ 
leute des Laarreviers, ein Tag, so hehr und 
schön, daß er nimmer aus dem Gedächtnisse 
aller derer entschwinden wird, die ihn miterlebten, 
war der Mai lchOA Brachte er doch 
die Gegenwart seines Enkels und Nach¬ 
folgers auf dem Throne und dessen hoher 
Gemahlin die rechte Weihe gegeben 
werden. „Glückauf, Du teures Aaiser- 
paar, Glückauf!" so erklang es in jedes 
treuen Anappen Brust, der mit Lpalier 
Tas Kaiser Wilhelm-Dcukmal auf der alten Brücke. 
endlich den Bewohnern der Laarstädte die 
jahrelang so heiß herbeigesehnte Gelegenheit, 
auch dem Elikel des großen Zeldenkaisers 
Zeugnis ablegen zu dürfen von ihrer treuen 
monarchischen, urdeutschen Gesinnung! 
Zn dankbarem Angedenken an Wilhelm den 
Großen, den Lchöpfer des Deutschen Reiches, 
hatten ja auch die Laarstädte dessen ehernes, aus 
der Hand des berufensten Aünstlers vollendet 
hervorgegangenes Ltandbild auf der 
alten Laarbrücke errichtet, und seiner feier¬ 
lichen Enthüllung sollte am \%. Mai durch 
bilden durfte in den Ltraßen, die Aaiser 
Wilhelm II. an der Leite der Aaiserin 
unter nicht endenwollendem, brausendem 
Zubelruf durchfuhr. Und straffer und tat¬ 
kräftiger, für ihren geliebten Herrscher und 
sein Haus, für ihren obersten Berg Herrn, 
mit Leib und Leele einzustehen und, wenn es 
Not täte, statt Lchlägel und Eisen auch das 
Lchwert zu führen, haben die Bergleute des 
Laarreviers sich wohl seltener gefühlt, als in 
jenem erhabenen Moment, da das Auge des 
Herrschers und seiner hohen Gattin voller Güte
	        

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