Full text: 33.1905 (0033)

13 
10. Monat. 
© kt&bcv 1905 
31 Tage. 
Q 
Wochen- 
Evangelischer 
Katholischer 
Sonnen- 
tage 
Kalender 
Kalender 
Aufg. Uittg. 
U. M. U. M. 
Kartoffeln und Rüben, nun wird's für euchZeit, 
Tie ihr gleich uns in der Erde gedeiht. 
Bring' sie. Hausehre, mir frisch auf den Tisch, 
Aber vergift nicht das Fleisch und den Fisch. 
40. Woche. 
E v. Vom Mammonsdienst; Matth. 6, Ep. Gal. 
Kath. Der Wassersüchtige; Luk. 14. 
5. 
1 
Sonnt. 
15.n.Tr. Remigius 
16.n. Pf. Remigius 
6 
15 
37 
Erntedankfest 
2 
Mont. 
Vollrad 
Lcodcgar 
6 
3 
5 
35 
3 
Dienst. 
Ewald 
Ewald 
6 
5 
5 
33 
4 
Mittw. 
Franz 
Franz v. Assisi 
6 
7 
5 
30 
5 
Donn. 
Placidus 
Placidus 
6 
8 
5 
28 
3 
6 
Freitag 
Fides 
Bruno 
6 
10 
5 
26 
7 
Sam st. 
Amalia 
Sergius 
6 
12 
5 
23 
41 
Woche. 
E v. Der Jüngling zu Rain; Luk. 7, Ep. Eph 
. 3. 
Kath. Vom vornehmsten Gebot; Matth. 22. 
8 
Sonnt. 
16. u. Tr. Pelagia 
17. n. Pf. Brigitta 
6 
13 
5 
21 
9 
Mont. 
Dionysius 
Dionysius 
6 
15 
5 
19 
10 
Dienst. 
Gideon 
Gereon 
6 
17 
5 
16 
11 
Mittw. 
Burchard 
Wimmar 
6 
19 
5 
14 
12 
Donn. 
Maximilian 
Maximilian 
6 
21 
5 
12 
13 
Freitag 
Kolomann 
Tilman, Eduard 
6 
22 
5 
9 
O 
14 
Samst. 
Wilhelminc 
Calistns 
6 
24 
5 
7 
42. Woche. 
Ev. Der Wassersüchtige; Luk. 14, Ep. Eph. 
4. 
Kath. Der Gichtbrüchige; Matth. 9. 
15 
Sonnt. 
17. N.Tr. Hedwig 
18. n. Pf. Theresia 
6 
26 
5 
5 
16 
Mont. 
Gallus 
Gallus 
6 
28 
5 
3 
17 
Dienst. 
Florentin 
Florian 
6 
30 
5 
1 
18 
Mittw. 
Lukas Ev. 
Lukas Ev. 
6 
31 
4 
58 
Schlacht bei 
Leipzig 1813. 
19 
Donn. 
Ferdinand 
Ferdinand 
6 
33 
4 
56 
20 
Freitag 
Wendclin 
Wendclin 
6 
35 
4 
54 
21 
Samst. 
Ursula 
Ursula 
6 
37 
4 
52 
C 
43. Woche. 
E v. Das vornehmste Gebot; Matth. 22, Ep. 
Kath. Vom hochzeitlichen Kleide; Matth. 22. 
1. Kor. 1. 
22 
Sonnt. 
18.n.Tr. Cordula 
19.it.Pf. Cordula 
6 
39 
4 
50 
23 
Mont. 
Severinus 
Severinus 
6 
40 
4 
48 
24 
Dienst. 
Salome 
Evergislus 
6 
42 
4 
46 
25 
Mittw. 
Adelheid, Crispin. 
Crisp inns 
6 
44 
4 
44 
26 
Donn. 
Amandus 
Lucian 
6 
46 
4 
42 
27 
Freitag 
Sabina 
Sabina 
6 
48 
4 
40 
28 
Samst. 
Simon, Juda 
Simon, Juda 
6 
49 
4 
38 
G 
44. Woche. 
E v. Der Gichtbrüchige; Matth. 9, Ep. Eph. 
4. 
Kath. Des Königs Sohn; Joh. 4. 
29 
Sonnt. 
19.n.Tr.Engelhard 
20.n.Pf. Narcissus 
6 
51 
4 
36 
30 
Mont. 
Hartmann 
Theon 
6 
53 
4 
34 
31 
Dienst. 
Wolfgang 
Wolfgang s 
6 
55 
4 
32 
lOOjiihriger Kalender. 1. schön; 2. bis 
3. hell aber kalt; 4. und 5. schön warm; 
7. starker Regen und Wind; 15. ivindig. 
trüb und Regen; 16. Sturm und Schnee,; 
lg. unbeständig; 21., 25. starker Regen mit 
Schnee; 29. schön; 36. trüb und kalt. 
Bauernregeln- Wenn im Moor viel 
Irrlicht steh'», bleibt das Wetter lange 
schön. — Halten die Krähen Konvivium, 
sieh nach Feiterholz Dich um. — Wenn's im 
Oktober friert und schneit, so bringt der 
Januar milde Zeit. — Fällt der erste Schnee 
in Dreck, bleibt der ganze Winter ein Geck. 
— Wenn rauh des Hasen Fell, ist Kälte bald 
zur Stell. 
Gedenktage. 4. Unabhängigkeitserklärung 
Belgiens 183V. — 5. Das 14. Armeekorps 
geht über die Vogesen 1870. — 7. Division 
Kummer schlägt Bazaine vor Metz 1870. — 
8. Chicago durch Feuersbrunst zerstört (8.—10. 
18711. — 11. Orleans erstürmt 1870. — 13. 
Columbus entdeckt Amerika 1492. — 14. 
Schlacht bei Jena und Auerstädt 1806. — 16 
Kapitulation von Soissons 1870. Schlacht 
bei Möckern 1813. — 17. Mac Mahon, fran¬ 
zösischer Marschall gest. 1893. — 18. Völker¬ 
schlacht bet Leipzig 1813. Kaiser Friedrich 
geb. 1831. — 20. Friede zu Paris 1815. — 
21. Prinz Albrecht wird Regent von Braun- 
ichweig 1885. — 22. Kaiserin Auguste Viktoria 
geb. 1888. — 24. Kapitulation von Schlett- 
stadt 1870. Friede zu Münster 1648. — 26. 
Friedrich v, stein geb. 1757. Generalfeldmar¬ 
schall v. Moltte geb. 1800. Le Bourget erstürmt 
1870. — 27. Napoleons Einzug in Berlin 1806. 
Kapitulation von Metz 1870. — 30. Friede 
zwischen Preußen und Dänemark 1864. 
und die Ge s etze s freu d e am 22. Oktober. 
Ungeziefer vertreiben. Dasselbe veMreibt 
man dnrch Streuen von Insektenpulver o5er 
man gießt kochendes Wasser in die Schlupf¬ 
winkel. Ehe man die Wände frisch streicht 
oder tapeziert, bestreiche man dieselben mit 
einer Mischung von Lauge, Schwefel^Seisen- 
wasser (Lahns Salmiak-Terpentin-Kernseise) 
und Kalk oder mit russischem Terpentin. 
Auch kann man die Möbel und Wände mit 
Seifenwasser abwascheil und die Bettstellen 
mit unverdünnter Seisenstederlauge ein¬ 
spritzen. Kohlen-und Schweseldämpfe leisten 
sehr gute Dienste. Das beste Mittel zur Ver¬ 
nichtung des Ungeziefers ist, wenn man an¬ 
gefaulte Gurten durch ein Sieb treibt, und 
mit diesem Brei Bettstellen, Möbel und die 
Ritzen der Wände bestreicht. Dieses Mittel 
hilft gegen alle Art Ungeziefer. 
Schimmel entfernen. Holzfässer füllt man 
mit Kalkwasfer und setzt zu jedem Liter 
1 Gramm Pottasche zu. Nach 5—6 Tagen 
wäscht man die Fässer mit klarem Wasser 
aus. Aus Papier, Tapeten betupft man den 
Schimmel mit einem Stückchen Watte, das 
man in eine Lösung von 1 Teil Salizylsäure 
in 4 Teilen Spiritus getaucht hat. Schimm¬ 
lige Schuhe reibt man mit verdünnter Kar¬ 
bolsäure oder mit verdünntem Glyzerin ein. 
Schmuckfederu reinigen. Man schlägt ge¬ 
wöhnliche Seife, welche in kochendem Regen¬ 
wasser ausgelöst ist, schaumig. Darin schwenkt 
inan die Federn hin und her, bis sie rein 
sind und hängt sie in der Nahe eines Ofens 
znm Trocknen aus.
	        

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