Full text: 22.1894 (0022)

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„Ja, lieber Junge, Gott hat Dein Thun ſichtlich 
geſegnet, ſei dankbar dafür!’ sprach Herr Eſchenbach. 
„Ruſt ale: Hoch die Schneefrau mit ihrem braven 
Mann, hoch, hoch! –~ Und nun zu Bett." 
  
Kinderſegen. 
Das er st e Kind —~ welch' Glück und Ehr! 
Das ;z weite freut die Eltern ſehr. 
Das Dritte heißt man froh willkommen, 
Das Bi erte wird auch angeuommen. 
Das Füncfl e iſt ſchon überzählig, 
Beim Sechsten ſeufzt und klagt man ſchmählich. 
Das Sie b ente endlich ~ wird fatal, 
Ein armes Acht es gar zur Qual ! 
Das Ne unte! ~ „unein, nun wird's zu viel !“ | 
Das Z eh ut e! ~ „ſetze, Herr, ein Ziel !“ 
Ein Elfte s noch! –~ „daß Gott erbarm !“ 
Das Z wölf te! —~ „weh, das macht uns arm !“ 
Uud dennoch kaum nach Jahresfrist, 
Das lepte Kind das liebſte iſt; 
Nesthäkchen iſt dice Sonn im Haus, 
Und sticht die anderen Alle aus. 
O¡eN  nDDeI3e—a—an
	        

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