Full text: 8.1954 (0009)

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gen hervorgebracht. Es kann aber nicht 
geleugnet werden, daß dadurch Steuern ge 
spart werden, 
Gestaltungsmöglichkeit bei der Bewertung 
Unter Bewertung verstehen wir die Be 
stimmung des Wertansatzes für das ein 
zelne Wirtschaftsgut nach den Bewertungs 
vorschriften des EStG, Diese lassen dem 
Steuerpflichtigen einen gewissen Spiel 
raum, innerhalb dessen er sich für den 
steuerlich günstigsten Wertansatz entschei 
den kann. In Jahren hohen Gewinnes wird 
der Unternehmer geneigt sein, im Rahmen 
des steuerlich Möglichen so niedrig zu 
bewerten, wie irgendwie nur möglich. Da 
mit vergrößert er die Aufwendungen und 
mindert so den steuerpflichtigen Gewinn. 
Er hat damit die Möglichkeit, durchaus 
legal seine Steuerschuld zu ermäßigen. 
Gestaltungsmögiichkciten bei der Perioden 
abgrenzung 
Es ist das unumstrittene Verdienst 
Schmalenbachs, das Problem des Total- 
und Periodengewinns herausgestellt und 
den Weg für eine möglichst richtige Er 
fassung des Periodengewinns bzw. -Ver 
lustes aufgezeichnet zu haben. So lapidar 
aber auch die Forderung, daß der Saldo 
der Summe aller Aufwendungen und Er 
träge mit dem Totalgewinn oder Total 
verlust kongruent (übereinstimmend) sein 
soll, klingt, so unendlich sind die. Schwie 
rigkeiten, sie in der Praxis zu verwirk 
lichen. 
Theoretisch gesehen kommt es bei ei 
nem Unternehmen schließlich und endlich 
nur auf den Totalgewinn oder Totalver 
lust, der sich am Fnde der Unternehmungs 
funktion ergibt, an. Genau so, wie es bei 
der Beurteilung eines Krieges nicht auf 
die Teilerfolge, sondern auf den endgül 
tigen Ausgang des Krieges ankommt, müßte 
doch im wirtschaftlichen Ablauf eines Un 
ternehmens nur der EnJerfolg maßgebend 
sein. Klingt das aber nicht so ähnlich, als 
wenn ein Vater seinem Sohne sagen 
würde: „Wie oft Du auch eine Klasse 
wiederholen mußt, ist für mich uninteres 
sant. Am Ende Deiner neunjährigen Schul 
zeit aber muß das Abitur stehen.” 
Damit ergibt sich das Problem der Pe 
riodenrechnung von selbst. Diese aber kann 
nur dann einen Aussagewert haben, wenn 
es sich um gleich große Perioden handelt. 
Sowohl das Handels- als auch das Steuer 
recht verlangen die Jahresperiode. 
Da nun aber die Höhe der Einkommen 
steuer von der Höhe des ausgewiesenen 
Gewinnes abhängt, kommt alles auf eine 
exakte Periodenabgrenzung an S .hweben- 
de Geschäfte müssen in ihrem Aufwand 
oder Erfolgscharakter zeitlich richtig ab 
gegrenzt werden, um einen möglichst rich 
tigen steuerpflichtigen Gewinn zu erhalten. 
Daß eine solche Abgrenzung notwendiger 
weise von subjektiven Momenten stark 
beeinflußt wird, daß schwebende Geschäfte 
darüber bewußt geschaffen werden können 
usw., ist das, was wir Gestaltungsmöglich 
keit in der Periodenabgrenzung nennen. Sie 
ermöglichen dem Steuerpflichtigen die Be 
einflussung des steuerpflichtigen Gewinnes. 
(Fortsetzung folgt) 
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Additions- und Rechenmaschinen 
„HERMES" 
Standard- und 
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Unverbindliche Vorführung durch die Generalvertretung 
Reinhard Schwmdt 
Saarbrücken 3 
Dudweilerstraße 68 
TELEFON 8489 
Usi 
HERMES 
Sie 5keatecqeme 7 nde leih mit: 
Eröffnung der neuen Theaterspielzeit 1954- 
1955 mit Schillers 
„MARIA STUART* 
für die Montagsmiete am 27. September 1954; 
für die Sonntagsmiete am 17. Oktober 1954. 
Leider müssen wir den Abonnementspreis 
von 1950 ffrs. auf 2000 ffrs. erhöhen, da die 
Theaterpreise um ca. 5 % gestiegen sind. Un 
ser® Erhöhung beträgt nur 2,5 %. 
Das Abonnement ist demnach in vier glei 
chen Raten von je 500 ffrs. zu entrichten. 
Einheitsgewerkschaft 
Hauptkasse - Kulturabteilung - 
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Hergabe von Darlehn 
und Kredilen 
KREISSPARKASSE SAARLOUIS 
Grösstes und ältestes 
Geldinstitut im Kreise 
gegründet 1857 
Gewissenhafte 
Annahme 
Erledigung 
Hauptzweigstellen in: 
von Spareinlagen 
aller Geldgeschäfte 
DILLINGEN, FRAULAUTERN, BOUS, SAARWELLINGEN, 
und Geschäftsgeldern 
SCHMELZ und LEBACH 
Herausgeber: Verband öffentliche Betriebe und Verwaltungen der Einheitsgewerkschaft, Saarbrücken, Brauerstr, 6—8. Telefon 9033-35. 
Verantwortlich für den Inhalt: Stephan Wallacher. Druck: Malstatt-Burbacher Handelsdruckerei, GmbH., Saarbr. 5, Parallelste 38, Tel. 1911-1912
	        

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