Full text: 8.1954 (0009)

nach ein UeberschuFj eine Ersparnis. Zü 
Beginn oder während eines Jahres wird man 
häufig noch nichts Bestimmtes über die Höhe 
der voraussichtlichen Ersparnisse aus dem Ge 
schäftsbetrieb des lautenden Jahres sagen 
können. Eine Ersparnis kann man erst dann 
verteilen, wenn man sie erreicht hat. Ob 
eine Ersparnis im abgelaufenen Zeitraum er 
zielt wurde, kann erst die Jahresschlufjbilanz 
feststellen. 
Es wurde schon oft die Frage gestellt,' 
warum die Konsumgenossenschaften nicht 
ganz auf die Rückvergütung verzichten und 
dafür von vornherein niedrigere Preise an 
wenden. Auf diese Frage gibt es so viele 
Antworten, dafj sie im Rahmen unserer klei 
nen Betrachtung nicht alle gebracht werden 
können. Wir wollen nur ein paar hiervon 
herausgreifen. Die Waren an die Mitglieder 
zu Tagespreisen abzugeben, ist — wie die 
Erfahrung bewiesen hat — sowohl für das 
Mitglied als auch für das genossenschaftliche 
Unternehmen das Vorteilhafteste. Die Rück- 
Berücksichtigen Sie 
beim Einkauf 
unsere Inserenten! 
Vergütung am Jahresende Ist das beste Mit 
tel, den Ausgleich zu schaffen zwischen dem 
genossenschaftlichen Einstandswert und dem 
Abgabewert der Ware. Es ist unverkennbar,’ 
dafj die Rückvergütung,’ die die Genossen 
schaft ihren Mitgliedern am Jahresschlufj ge 
währt,' für diese eine sehr reizvolle Ersparnis 
bedeutet. Nicht zuletzt kann das Genossen 
schaftsmitglied an der Waren-Rückvergütung 
erkennen, ob das genossenschaftliche Unter 
nehmen in guten Händen liegt und ob es gut 
geleitet wird. Das aufmerksame Genossen 
schaftsmitglied wird aus der Stetigkeit, mit 
der diese Rückvergütung Jahr um Jahr ge 
währt wird,’ die überlegene rationelle und 
sparsame Arbeitsweise seiner Genossenschaft 
erkennen. 
Unsere Konsumgenossenschaften haben mit 
Ende des vorigen Monats ihr Geschäftsjahr 
abgeschlossen. Sie rüsten in den kommen 
den Wochen zur Fertigstellung des rech 
nerischen Jahresabschlusses. Exakte Bilanzzah 
len können bei der Kürze der Zeit noch 
nicht vorliegen.' Fesfsfehf aber jetzt schon? 
daf) auch im abgelaufenen Jahr 1953 das 
geschäftliche Ergebnis der Konsumgenossen 
schaften sehr gut war. Gestiegen ist nicht 
nur die Zahl der angeschlossenen Mitglieder-' 
famiiien, gestiegen sind im gleichen Mafje 
auch die Umsätze ihrer Verkaufsstellen.’ Wenn 
sie in einigen Wochen mit der Auszahlung 
der Rückvergütung beginnen werden,’ dann 
sollte man vielleicht auch ein wenig an die 
Zehnfausende alter genossenschaftlichen Haus-- 
haitungen denken, die in treuer Verbundenheit 
mit ihrem Unternehmen den Grundstein zu 
den heutigen Erfolgen ihrer Genossenschaft 
gelegt haben. 
Herausgeber: Hauptverwaltung dei Einheitsgewerk 
schaft Saarbrücken 3, Brauerstraße 6—8, Tel. 90 33-35. 
Verantwortlich für den Gesamtinhalt: Richard Rauchj 
Druck: Malstatt-Burbacher Handelsdruckerei, GmbH., 
Saarbrücken 5, Parallelstraße 38. Einzelverkaufspreis 
der „Arbeit“ 20.— ffrs. 
(Erscheint regelmäßig monatlich). 
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