Full text: Studien zur Geschichte der Grafen von Dagsburg-Egisheim

Transaktionen. Adalbero könnte also ein Sohn sowohl Gerhards I. als auch 
Matfrieds I. gewesen sein. Die beiden anderen patrueles, Gerhard und Matfried, 
könnte man - geht man von ihren Namen aus - jeweils als Söhne von Gerhard I. 
bzw. Matfried I. ansehen, wie in Tafel 7 dargestellt299. Eine präzisere Aussage zu 
den Filiationen läßt sich nicht geben, und wir müssen es bei den vorangegangenen 
Vermutungen belassen. Der Name Adalbero, der in der Familie der Dagsburg- 
Egisheimer hier zum ersten Mal auftaucht, erklärt sich durch die Verwandtschaft 
zum oberlothringisehen Herzogs- und Luxemburger Grafenhaus (siehe Talei 7). 
Tafel 7 
Zu den patrueles Leos IX. 
Matfried °° Lantsind Wigerich <» Kunigunde 
Adalbert v. Metz00 Liutgart 00 Eberhard Hz. Friedrich I. Siegfried 
v. Oberlothringen v. Luxemburg 
Matfried Hugo raucus Hz. Theoderich I. Bf. Theoderich II. Friedrich Eva 
v. Metz 
Gerhard I. Eberhard IV. Matfried I. Hugo IV. Adalbero Bf. Adalbero III. 
<» Berta 
v. Metz 
X 
1 1 
1 
1 
1 
1 
Gerhard II. Adalbero Matfried II. Gerhard III. Hugo V. Eberhard V. Leo IX. Hildegard filia 
«= Cuniza Kan. i. Toul 
4. VII. und VIII. Generation 
Nachkommen der Kinder Hugos IV. und Heilwigs 
Von vier der sechs Kinder aus der Ehe zwischen Hugo IV. und Heilwig sind uns 
Nachkommen bekannt. Die Nachkommen der beiden Töchter führen in die 
Genealogie anderer Familien, die hier nicht zu behandeln sind. Hugo V. und Ger¬ 
299 Vgl. auch die Tafel bei Hlawttschka, Anfänge, S. 116. In die Tafel 7 sind nicht Herzog 
Friedrich II. von (Ober)lothringen und dessen Töchter Sophie von Oberlothringen und 
Beatrix von Tuszien aufgenommen. Letzere wird von Leo IX. als seine neptis be¬ 
zeichnet. Siehe zwei Urkunden Leos IX., abgedruckt bei J. v. Pflugk-Harttung, Acta 
Pontificum Romanorum inedita, 2. Bd., Stuttgart 1884 (Ndr. Graz 1958), Nr. 107, S. 72 
f. u. Nr. 111, S. 76 ff. Siehe dazu E. Goez, Beatrix von Canossa und Tuscien. Eine Un¬ 
tersuchung zur Geschichte des II. Jahrhunderts, Sigmaringen 1995, S. 147 f. u. Reg. 4g 
u. h, S. 199. 
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