Full text: Nach der Schicht (48)

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Art edel, hilfchereit und zuserläs- 
Ve on Alır er schaltet Golt aus, 
FE- Just nich: die eigen liche Ant- 
Go he qofyes Lehens. Fr wil Ai 
Face zum Fımmel machen, in den 
By 8 bay Clotp ist 
Inchristlich ist auch der Mas 
semonsch, dd ssen Kenns/eichen 
Entpersönlichung, Alltagadurch- 
schnitt und alle: meine Oberflach- 
lichkeit sind. Er ist ein Produkt 
jener Lntwicklung die mi! einem 
übersteigerten PersonlichkeitsKult 
in der Renaissance begann und 
schließlich endigte in der Vermas- 
sung des eurcpäischen Menschen 
im technischen Zeitalter und unter 
der Willkürherrschaft kommuni- 
stischerMachthaber Dieser Mensch 
ist nach außen feige und nach 
innen durch Mangel an jedem 
eigenen Werte gekennzeichnet 
im christlichen Menschenbild 
aber ist alles zusammengefaßt, 
was die drei getthchen Tugenden 
und die vier Kardınaltugenden 
dem Menschen verleihen. Der 
Christ ist ein Mensch des Glau- 
bens. Durch die Tanfe ist er Chrt 
sius eingegliedert, hat er Christus 
Ws den Herrn seines Lebens in seln 
Leben aufegenemmen Durch den 
Cavben wird er der Wirklichke.: 
dee dAreieinioen Gattes inne Er is! 
‚on Mensch der Hoffnung, der das 
sucht, was dieben ist und darum 
tet für diese Welt ist Er hat db 6 
nerschütterliche Heftaung 18 
on Leben einmunden wind in di 
Pesrbehkeit des ewigen Lebens 
‘ar eUem aber ist er ein Mensch 
Sep Liebe, der sein ganzes Beher 
Am Dienste Gottes und der NMit- 
manschen weht Erst ein Mensch 
Sr sich den Blick für die Work- 
Iıchkeit picht duren Haßeder Liebe 
traben JeBßt sondern seine VW nS- 
stbscheicdung abhaneg'g mach! von 
er Einsicht ın die Wahrheit gett- 
licher Dınee Aber nicht bloß klug 
At er, sondern auch gerecht. Er ıst! 
cin Mensch der bereit ist, für das 
Cutr zu kampfen. weil er weıß 
Caß das Gute in der Welt sıch 
nıcht von selhst durchsetzt, Son- 
dern unsern vollen Eınsatz ver- 
langt Dabei weiß er in allem Maß 
zu halten. So ist nur der chrıst- 
liche Mensch wahrhaft frei, wahr- 
haft lebensbejahend und harmo- 
nısch, Natur und Uebernatur zu 
einer Wesenseinheit verbindend 
Der wahre Chrıst besitzt ernste 
Frömmigkeit chne Fazatısmurs, is! 
innerlich und weltofien und kul- 
lurfreuchg, verbindet @OtnRE 
Myslık mit echtem Talchristentum, 
er st sıch Seiner personlkchen 
Wurde bewußt und bejant doch 
die goltgewollte Autorität; bei aller 
Demnt ist er jeder Kniechele" 
durchaus abhıd Er ist ein Mensch 
der mıt ausgepragtem Incdividud- 
hsmus echten Gemeinschafntsgeis! 
ebenmaßıeg verbindet. Christüches 
Leben ist nıcht eın Leben gegen 
und nicht ein Leben ohne die Nd- 
tur. sondern eın Leben uber die 
Natur hınaus. sirehend zur vollen 
Teilnahme am göttlichen Lehen . 
Dr. Th. 
Papst Pius X 
FA bt Te ite heine erhüäbenere Miss 
ses acf der Welt als die eines Journa: 
sten Ich se>7ne das Symbol ınıes Be- 
r.ufes Mi 6 Vorkasse: Se Inele;n €di€d 
Degen und Waffen coöoristicher Kryeyet 
Ei xy mr glurg ch auf die Fee 
e nes kultheiisenen Journausten den Se: 
:er; des Hın meis herabzuaficher 
„Nach der Schicht“ 
NUM 
Der Sport von höchster Werte her gesehen 
Für alle wahren Sportfreunde - Was nicht in deinem Sportblatt steht 
Wenn man den Raum unserer Zeitungen betrachtet, der dem Sport 
‚widmet ist, dann sollte man meinen, der Sport sei das allerwichtigste, 
as unsere Zeit heschäftigt und interessiert. Zweifellos gibt es starke 
Cebertreibunzen auf diesem Gebiet. Der goldene Mittelweg wird allzu 
‚ft außeracht gelassen. Sportfexe und Rekordtreiber sind die Favoriten 
les Publikums, das sich zu Zehntausenden in den Stadien versammelt 
ind dabei vielfach Gott und die PFeligion ganz vergißt oder absicht!ich 
ibersicht Als in Rom der Sport die höchste Spitze erreicht und das 
zanze Volksempfinden vergiftet hatte, schrieben ernste Männer: Die 
Iache ist auf (Hund)-Gladiator gekommen! Sie wollten sagen: Unsert 
‚anze Kultur ist auf einen Tiefstand gekommen, der im Namen „Gladia- 
or“ ausgedrückt ist. 
Die Kirche hat stets der vernünftigen Leibeserziehung große Sorgfalt 
zugewandt. Sie hat sich allerdings dagegen gewehrt, daß der Leib über 
lie Seele gestellt wurde. Pius XII hat am Samstag, dem 8. November 
1. J., gelegentlich der Tagung des wissenschaftlichen Nationalkongresses 
jür Sport und Leibeserziehung mit vier Sektionen (biologische, päda- 
zugische. technische und sportärztliche) die führenden Männer Italıens 
auf diesem Gebiete in Castel Gandolfo empfangen und bei dieser Ge- 
egenheit eine große grundsätzliche Ansprache gehalten, die weithin 
zrößte Beachtung findet. Professor Virnon von der medizinischen Fakul- 
‘it der Universität Rom und Leiter mehrerer Institute der gesundheit- 
ichen Erziehung. begrüßte den Hl. Vater, der dann eine wundervoll“ 
Antwort gab. 
Das Thema des Konzresses lautete: „Entw icklun---'terun®de 
sörperliche Ret”‘‘igung‘ 
peiträgt. den oben genannten Zwei, 
zu eıreichen, natürlich alles an det; 
Platz, der ihm zukommt; daß ma: 
dagegen all das zurückweist. wa 
nicht zu diesem Ziel führt, oder g. 
von ihm wegzieht. oder was übe 
gen ihm zugewiesenen Raum hina: 
geht. 
Wenn Wir nun zu den konkrete 
Anwendungen der oben genannte. 
Prinzipien kommen, so halten W 
as für nützlich, die hauptsächliche 
Faktoren, die in der sportlichen T- 
tigkeit mitspreche, gesondert zu ı 
trachten. Diese kann man, wie * 
schon bemerkten, trotz der zahlre 
chen Unterschiede mit denen \- 
zlieichen, die im künstlerisch 
Schuffen zusammentreffen. in 
Kunst muß man das Werkzeug. 
Künstler und den Grebrauch 
Werkzeuges unterscheiden. im Sp 
und in der Gymnastik 1 das Wert 
zeug der lebende Kürver, der Kur 
ler die Seele, die mit dem Kurp 
eine naturliche Einheit bildet. 
Täugkeig des Kun-tlers die Ar 
übung von Sport und Gymnastik. 
trachten wir sie alsa unter den; 
achtspunkt der Religion und 
Moral und schen wir. welche L 
man daraus für den Korper 
Sgpele und ihre Talıukeit auf 
Sportplatz ziehen kann 
Der Körper 
Was der mensen.:cne Korps 
seinen Aufbau aa se ne Foren, 
5 rener und seine Tarıykston, 
Insi nkte und since Kralte, dus 
zeieen Uns klar die versch den. 
Wissenschaften wie Anatomie, Pr 
aloe, Paych ii oze und Astne 
an nur die wicht asien Zu Ne’ 
Diese Wissenschaftun erweitern 
mt ihren auch brks nninısar 
A UN 
mer eroberer Bewunderung x 
ve urt die stauncne Teen! Si 
sur und die Hurmone aush Gin 
siemsten Teilen des KOorpuns Zt 
seine Innewehnende Zweikgerk 
zeit, die sich g.e:ichzeing in 
Starke der Neigung und in € 
außerst großen Fuh.ake.t der 
Dassung offenbart Die Wissens" 
‚en enidecken Zentren von Statksch 
Energie neben dynamischer Krüufic 
Bewegung und dum Trieb zum H* 
4eln. Sıe enthullen uns Mechi 
men, wenn män sO sagen darf, 
einer Genauigkeit und Feinfüh 
keit. aber auch von Kraft und Wı« 
standsfahıgkeit, dıe man auch ip“ 
modernsten Präzisionsinstru. nt" 
nıcht wiederfindet. Was de Ast 
angeht, so haben selbst die EI 
Kunstler aller Zeiten, obwohl & 
Zemälde und Plaetik erst * 
nahe un das Modell herangekot 
nd. doch erkannt. daß der Z- 
an Schönheit und Leben, den 
Natur dem menschlichen Körpr 
geben hat, unausdruckbar ıst. 
Religiöses und mora sches De 
arkernnt und bejaht all dus. Ab® 
zeht noch ein gutes Siuck weile 
jenrt, dies mMıl scinem ersten ULSF 
wieder zu vereinen und verleih? 
<o cine heil:ge Pragung. wovo 
turwissenschaft und Kunst u 
‚elbst gar keine Ahnung haber 
Xonig des Alls bildete zur wur“ 
Krönung der Schoptung so 00 
ıu6 dem Erdenstaub das Wv 
werk des menschlichen Korpt”* 
zauchte ihm Ledensodem © 
aus dem Korper Wobhnun;: 
Werkzeug der Seele machte, ” 
‚agt: Er erhob damit die Mate: 
ıanmittelburen Dienst für dern 
ınd verband und vereinigte d: 
ın einer für unseren Verstarn 
schwer durchdr.ngbaren Synt} 
geistige mit der muteriellen Wı 
dies nıcht nur Kraft eınes rei 
'\chen Bandes, sondern ın 
Sport und Gymnastik 
vor dem religiösen und moralischen Gewissen 
Papst Pius XML. an den italienischen Sportkongreß 
Von Herzen heißen Wir euch 
AR GeTUNEN.  verchrte Herren. ein 
ind dus-e be hohe Ideal hat euch 
nodie Kawisce Stadt zerulen und die 
ra ehe Gesanmung esch zu Ups 42- 
aa sen Uns eure Hand atıng dur- 
Pe zen La Zunleich in Un» che 
6 Posude zu erneuern. die Wır 
pl eb wenig War Uns mit Hurt 
Stada N Sp: Zanussi aus abe 
Bes KL SZAWe OU A le © 41 7 
Do psermapnesanbbieRTt oder Mensch” ısi 
Fucr wissen chaltl!cher Nat ORLAL- 
sanorn Go weiener «der Betätigung ar 
Kapıcaem und Sort gewidinet is. ent 
pre ohne ZAwWeife;, ce nem Budurf[- 
4 der gegen wärligen Zeil, düs Vol 
Surem wachen GEW lesen gerade Je1Z1 
vanrsencmamanen wurde Dieses weiß 
chr woh. was Spori und Turrne. 
nsbesondere für ein modernes Volk 
sedeuten. se: es wegen ıhrer Ver: 
sreitung ın jeder Schicht des Vol- 
XS. Se; & wegen des Interesses, das 
ze uberaii erwecken. sel es weger 
ter wichtigen und vielfältigen aus 
hnen entstehenden Ruckwirkungen 
wwohl auf die einzelnen, wıe auch 
zuf dıe Gesellschaft Es genügt. hın- 
;uweisen auf dıe verschiedenster 
"ormen. welche die Ausübung de: 
3pertes in seiner weitesten Auscdcieh: 
aung e-Nschließt Zimmergymnaslık 
zchulturnen Freiubungen, Gerate. 
urn. Luufen, Springen, Kiettern 
Iny'hmik. Gyxmnanaslık, Mirscflieroen 
Zeiten. Skilaufen und andere Winter- 
portarien. Schwimmen, Boolfahren 
Äyenten Ringen. Boxen und OCT 
ce andere Arten, unter diesen die 
Oo x kstämbenen wie Fabbai und 
zuadsport Das Interes-e. m.ı dem al! 
iese Sportaiten gepflegi, und ver: 
Raugt werden beweist! die Presse 
Man kann sagen, e- sibt keine Ze 
ung de richt ıhre Sportseite halte 
ind der Bia'ter sind nıcht wen ie 
ze aussch ießlich dem Sport gew.d- 
net sind. nıcht zu sprechen von der 
‚ahlreichen Rad:oubertragungen 
veiche die OÖffentunchkeit uber dit 
Ssporiereignisse auf dem laufender 
satten Auberdum werden Sport und 
Furnen nicht nur mdıv.ducil ausge- 
ıbt. e&& z.be ebenfulls eigene VeT- 
ne, Weir’bewerbe und Feste, Zum 
"el ortheh, zum Teil auch mit Na- 
jonalem und internationalem Cha- 
akter. und schließlich die wieder 
‚rstandenen Olvmpischen Spiele, de 
:en Ergebnisse mit lebnafter Anteıl- 
jyahme von der ganzen Welt erwarte 
verden. 
Was fur ein Ziel verfo.gen a€ 
Menschen mit einry 0 We en unc 
au-gedehnten Bolatigung? Die Aus: 
ubung. die Entwicklung, die Beherr- 
senunz — durch den Atenschen und 
im Dienste des Menschen - der at 
Korper e-.ngeschiossenen Encraien 
Die Freude. die aus diesem Können 
and Tur ent-pringt. ist nıcht unann- 
jen derjenigen die der Kun. ter 
empfindet. wenn er SOUveran 6.) 
Nerkzeug handhabt 
Was wollte euer Konsreß ereichen, 
Die Gesetze erforschen und deutle? 
meraussteljen. nach denen Sport uni 
Furnen sich ausrichten mussen. da: 
nıt s.e ihren Zweck erfüllen; Ge- 
setze. die genommen sınd aus der 
Anatomie. aus der Physi0lo:ce une 
Psychologie. nach neuesten Entdek- 
zungen der Biologie. der MM h.'n 
ınd Psychologie, wie euer Programm 
ausführlich beweist 
Aber ıhr habt auch gewuscht, daß 
Nir ein Wort anfugen über die reli- 
zwsen und morahschen Probleme. 
die sich aus der turnerisch-sport- 
lichen Betätigung ergeben. und daß 
Wir Normen angeben. die zur Ord- 
nung einer so wichtigen Materie gC- 
pignet sind. 
Einleitende Bemerkung 
Hier. wie auch ın anderen Fällen 
muß man. um zu klaren und siche- 
ren Resultaten zu konnen. folgen- 
jen Grundsatz als Fundament 4N- 
nehmen: alles, was dazu dıen!l, einer 
5estimmien Zweck zu erreichen 
muß eeıne Regel und sein Maß vo! 
ben diesem Zweck her bekommen 
Nun haden aber Sport und Gymna- 
4ık als ihren nächsthesenden Zweck 
ie Erziehung, die Entwicklung und 
Stärkung des Körpers mit seiner 
tatıschen und dynamischen Kraften 
Jies soll aber, und das ist der wei 
cre Zweck, der Seele die Moglıch- 
zeit geben. den so geschulten Kurper 
‚u benutzen, um das innere und 
sußere Leben der Personlichkeit zı 
entwickeln. Tiefer gesehen sollen 
Sport und Gymnäastık zur Vervoll- 
sommnung der Person beitragen und 
zo jetatlich die Menschen ee: nerT. 
Gott. dem höchsten und allgemeiner 
Ziel! des Menschen und ubernaupt 
eder menschlichen Tätigkeit näher 
arıngen, 
Wenn man das als den Sinn de: 
Sportes und der Gymnastık an- 
rimmt. so folgt daraus, daß man ut 
Sspen all das gutheißt, was duzu
	        
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