Full text: Nach der Schicht (48)

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Arbeit 
Jahrgang 48" 
Dr 
vn 
v. November 
"Ks eominenzeitse: 
„2 
Preis: 28 Franken 
Foto: Jos. Jeiter 
Fır ®..hen im Avdent, Adven! 
autor Hınkehr zu Gott, Hin 
"dung zu Christus, Sehnen nach 
ia Erluser, Voller Inbrunst be 
N wir: „Biete deine Macht auf 
Turr, und komme! Dann werden 
*" den Gefahren entrissen, dıe 
"Wegen unsrer Sunden drohen.“ 
A unmer sind wir ın mancher 
“hung unerlost, noch immer 
„A wir Gefahr, zu sundigen 
2adın Gottes zu mißbrauchen 
N Beate unserer Triebe und Leis 
“alten zu werden. Noch ım- 
5 An wir der Versuchung aus- 
x 41 Fein natürlich, rein mensch- 
‚54 denken und zu urteilen 
) ‘79 gehen und Gott zu ver. 
. Wer kann uns gegenuber 
! Loc kungen der Welt und des 
2 Bes einen Halt geben, daß 
„ht der Sunde anheimfallen 
© Gott Verlheren? Nıcht unser 
+ Ernsehen, nicht unser 
Motz aller anlen Vorsatze, 
allııın Goltes allesver- 
A: 
Würde des Christen 
mögende Gnade, Nur beim Herrn 
ist Erlosung. Nun ıst die Stunde 
da, vom Schlafe aufzustehen, mit 
allem aufzuraumen, was Gott miß- 
‘allt, Advent ist die Zeit der Lau« 
erung und Reinigung vom \Welt- 
a6ıst, von der Veragßerbehung 
Narr mussen dem Herrn den Weg 
sereiten durch Ssitlilichen Erns! 
turch Verinnerhchang unsepeny 
Wesens, durch Pilage der Frem- 
pigken? durch Kamp! Regen Tray- 
eat, Bedlecnin keit und Opfer 
At. 
Das Menschenbild, dis sch 
zeute unsern Blicken daurbueret 
jeugt davon, daß man die Nlen- 
schennatur außönandelt und verge- 
waltigt hat, Kein Wunder dad 
man verzweilelt nach einem Men- 
schenbild ruft, das voll Echtheit 
Gerechtigkeit und Liebe ist, Untel 
den Menschenlaldbern die hen 
bewußt oder untewahr gebe: ap 
8 auch *heonetsch verteutgt wer 
fen die aber macht das Bald idee 
hrsthchen Menschen sind Daher: 
wir zunachst das Bild des autono 
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acht in Konfhat kommen und hat 
XMnen gewissen gResellschaftlichen 
Ehrbeguff, den er sıch selbst pe- 
‘'ormt hat. Er ist ohne Ehrfurcht 
vor Gott und vor den Menschen, 
Ihm verwandt ist der gattentfrem- 
dete, moderne Mensch, der eın 
hblindes Schicksal als den Uierund 
aller Dinge annımmt Die Grund: 
haltung semer Secle ist Verzweaif- 
Ienar verbunden mit einer eigen“ 
ar son Tapterssot Er schaut Ala- 
sen und Kalten BLeksS ale grau- 
Aue Wirklichkeit und wol br 
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