Full text: Nach der Schicht (48)

Yummer 28 
Wach der Schicht“ 
Srctp 5] 
_ „ICH BIN DER 5 
75. Deutscher Katholikentaaga in Berlin 
DEIN GOT 
Skizze der Festrede von P. Mario Galli 
schalten bei der Eröfinungsfeier des Katholikentages in der Messehalle E 
am Funkturm., am Donnerstag. 21. August. 19 Uhr 
er Wie dus Werk als Reich Gottes 
M.ch uber mich hinuissiwlt und 
duch m.ch nicht! aueloscht 
Teil II: Folecrungen: 
Wir bejahen den Bau einer neuen 
Vell, in welcher der Mensch die 
Irde konnt, wie nie zuvor. Es ist ein 
Vez, Goti zu erkennen tiefer und 
jofer. 
Die Welt ist uns aber nicht eine 
suche, sondern eine Frage Gottes des 
Jermn. Unsere Umgestaltung der 
Nelt ist uns des Menschen Antwort 
‚nn Gatt den Herrn 
AG 
Icben aDer, Politische Freiheit, Kaut 
yur dort Destehen, WO die Ancrkon- 
ya der naturchen Wurde des 2ult- 
zeschiutienen Menschen die Grutii- 
age staatlicher Ordnung bildet. Wir 
1aben es erlebt. und wir erleben es 
och: es gibt keine Freiheit fur 
vlenschen ohne die Bindung an Got- 
es Gesetze, Es gibt auch keine 
sicherheit ohne sie, Keine Rechts- 
sicherheit, keine wirtschaftliche S:- 
herheit, keine politische Sicherhei:. 
Es wird soviel von der Lebensangs! 
ii modernen Menschen gesprochen 
Auch ein Christliches Haus kennt die 
S5orze ums tug:iche Brot, um Heim 
und Hof, um Arbeitsplatz und Stel- 
lung. um die Zukuntt der Kınder, 
uDer Lebensungel Kennt es Nicht. Und 
Zarum sind wir iroh um unseren 
GOES lauben. wir katholischen 
Christen, Darum heben wir die 
Kırche, die ınn lehrı und bewahrt! 
Und darum leben wir den Heil.gen 
Vater, den Steilvertreter unseLes 
Herrn in der Zeıt. Aber diese Licbe 
verpflichtet uns, die weltweiten Sor- 
gen der Kirene Christi mit ıhm zu 
teen Fur den Katholiken gi0t es 
zeine Neultalitatspolitik und keinen 
„‚Ohne-Mıich-Standpunkt", Und weil 
wir für Gott sind — darum treten 
wirın einem Zeitalter, welches Men- 
schenrecch'e mu! so gresem Ernste 
Vvergundet, Lob odbesem Kathaliken- 
Luz oe! im 66r tur ha Rechte 
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War Se Ai de delcht meinen, 
a ac de ar Zönachst vom Reichs- 
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Schöhitake Ale dus vertiruht: Wir 
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sal «ls abrb e Keine Grundlage, 
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Ahema: „Ich bin der Herr. Dein Got! 
wen er in der Mitte der Weit sei- 
‚en Thron hat. Menschenwürd: 
Teil II: Dein Gott: 
„Mein Gott" ist die „Dur, dus mich 
uischließt, dem ich mich hinzebe. 
;hne mich aufzugeben, total. 
a) Wie wir gestern das „Du“ ver- 
oven haben. das mich aufschließt. 
nd 5a zu Schweinaehirten wiırden 
Einleitung: Wozu sind wir nach 
Zerlin gekommen? Nicht. um Gott zu 
jeweisen, sondern um ihn zu bezeu- 
zen. Er braucht dieses Zeugnis nicht. 
aber er will es und wir brauchen es, 
wie alle, die von Gott nichts wissen 
vollen. Wir eind ein Zeugnis, dus 
zott durch uns ablegt. seiner selbst 
Teil I: Der Herr. 
Was ist ein Herr? Wus meint Gott, 
wenn er sagt, er sei der Herr? Er 
neint, er habe alle Macht und er 
neint, er habe sie zu Recht 
a) alle Macht. 
Die heutige Welt hat ihre Einwände 
zezen die Macht Gottes, zie sagt: er 
rete ja nicht in Erscheinung. 
je sagt: wir seien heute ım Zug. alle 
Funktionen Gottes zu übernehmen 
m Wissen, im Beherrschen — nicht 
„war als Einzelne —-- aber als geord- 
ı1eite Macht aller Menschen zusam- 
nen. Wir selber sind Gott in unserem 
Werk. Sie sagt. Gott ist eine bloße 
dee — eine Abstraktion, Wir aber 
and nüchtern: auf dem Boden der 
Fatsachen, Antwort: Wenn Gott sagt 
ar sei der Herr, meint cr nicht. er 
ı1ube Maucht oder dus Recht darauf 
A"@ ein entihronter König. Er meint 
damit, daß er ständig diese Macht 
auch ausübt, In allem, was wir sind 
ınd tun und in allem, was um uns ist 
Nıcht nur so. dal alles ohne ıhn sel- 
1en Sinn verhert, sondern 6, daß 
lieg ohne ihn eintachhin nicht» Ist. 
Zr ist der Herr, das heißt‘ er ist in 
sandızem Gespräch mit den Men- 
chen, 
Aber anders und anders” 
im Alten Bund greift er standıg 
'non außen ein in die Welt: Sıntflut. 
Turm zu Bubel, Sinai. Fuhrung des 
udischen Valkes Er jet immer 
aißen und lanzt in die Geschichte 
wrein. 
im Neuen Testament wirkt er um- 
ehrt von innen nach außen, weil 
-r eingegangen in die Geschichte und 
n die Welt: Das Reich Gottes ist in 
mich, Das Prinzip ist anders und dıe 
Verwirklichung ist anders. Dort ist 68 
zewalt und hier ist ex innere Ent- 
Vicklung. Ungieich großartiger und 
Dialer ist diese Machtergjeifung 
» zu Recht, 
all 46 sein Sp.egelbild ist 
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der Heilanc 
und das 
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5 Chatt nat em Recht auf unsere 
„06 Dur aa Toce6 die bereit at. 
lch See ZU VER KASSEL 
Wer diese Rechte Gottes auf die 
naabe des Menschen ‚eaunet oder 
se bo Wil LAN Mtemals etwas 
em Warte Menschhuet tun. auch 
an er de rannte 537 alcn Wun- 
POS ee a Latte ade Nür wer 
1 e Rechte Gottes > die Grund- 
‚u aassetzuange nonsch cher Existenz 
afıe se nt, karn dien Vetsiich unter. 
ha eine Die«laratian der Men- 
at, nr echite zu entwerfen, denn anf 
diese Haltune zu Gott gründe‘ das 
Sen ueset7. ohne welchen Men. 
We NN arde und nen. Klche Fristen 
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Vie wir darüber auch unser lich” 
erloren haben. 
b) Wie wır heute das Du suchen ım 
Verk der Vielen. Wie rich‘;g daran 
Je Erkenntnis deg eigenen Unze- 
‚ugen« und wie notıg Wie Talech 
ugleich der Versuch, das mensch- 
che Du in der Sache des Werkes zu 
ash 
Wir Wissen, dab UNsSere ANTWOrt al: 
zoöott ohne Chri-tusz dh. olıme , Got! 
No uns" immer ausarlen wird no Ci! 
ffenes oder veıstecktes Non ser- 
‚am das unser Werk und uns sch ‘ 
erzaerı. und zeislor! 
Wir anlworten deshalb erst nach- 
dem wir sancsram Catt an-stacher 
ınd Rezierung der Kirche auf dem 
zanzen Erdenrund gehort Wir mus- 
en auch den Bestimmungen und 
Sutzunzen der Kırche zustimmen 
hurch die gewisse Ansichten uls ge- 
anrlich oder verkehrt verboten wer- 
dien Wir chen mit Recht in der 
Kırche die unfen:bare Veraundernn 
der Weanrheit Chris 11 die SolNgesetnle 
Yuterin der Forderungen Chrasti, die 
Kar zte Mutter adler Glaub. ich 
derLohndieses Gehors>4 Ms 
1 Gileienks ans der Hırzen Kınzelt 
der Gemeinschaft, der Fricd”e m 
lnnern. die Gewibhuit ne. 06-08- 
Lan Gatte-lohnes, ein deichtes Cie- 
ent, Gin aroßer Lohn m Hınynel 
Der hl Franz von Sales ruft 
PS Zu LScha die Gehersame N GO 
id nie zulassen dub «on die Inne 
Wenn wir im Jechenm Ania der 
Sie Christi Stimme Aeun 
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„Einer ist der Herr, Sein Reich komme‘ 
Ansprache des Präsidenten des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken 
ir Durchlaucht. Karl Fürst zu Löwenstein, am Sonntag dem "1 August 
ım Olyvmpia- Stadion. 15 Uh- 
Das: Kakteen 1A Hal var Adı- 
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