Full text: Nach der Schicht (48)

N um 
Mein Freind Kloas es sehr aber- 
ziäaubig un hat en schrecklich 
Angschd vor Geschpenster. Sogaı 
am hellichten Dag fürcht hän sich 
wenn hän allän moß off d’ Schpei- 
cher oder en d’ Keller gehn; dann 
peift hän aus purer Angschd wie e 
kläne Schulbub. 
Vor e paar Dag hat sein Kathrin 
Ihn en d’ Wald gescheckt um en 
Bürd Streu z’ mauchen. D’ Kloas 
tappt seelenvergnügt en’t Schwelle- 
bachtal, wo dıe schönschd Streu 
schieht. Dat Schwellebachtal es aber 
seit Jeher als Geschpenstereidoradce 
aexannt, wo allerhand Geister ihr 
Unwesen treiben. Alt’ Frauen ver- 
‚äahlten. dat sich ihnen so ein Geist 
“ff d‘ Reiser- oder Holzbürd droff 
gesetzt hat un so lang hucke blieb 
solang sie sich noch em Geistertal 
befanden. 
DD’ Kloas find en fein Plätzchen, 
#9 die schönschde Streu (trockenes 
Heidekraut) schteht, schpreit sein 
Ps - 
FARBEN- UND 
TAPETENHAUS 
* der Schicht“ 
Weil d’ Pıtt aber doch € gude 
Mensch un Kamerad wor, ha har 
dem Kloas dat Tuch met der Sireu 
bes en’t Haus braat. D' Kloas ex 
aber seit dıesem Abenteuer nıe meh 
allen ent Schwellebachtal gang 
Der Feigling! 
euer Jupp vun d’ Soar 
Aufls- 
Ce" 
aus VW" 
DE 
zroß Tuch ausenanner, holt d’ Siche 
ınd schneid drauf los, als wenn eı 
m Akkord bezahlt gäb. 
Gräd es hän dran, sein Tuch zu- 
‚binne, da — — wat es dat? Er 
anogezogenes unheimliches Tuuuuf 
— tuuuurt — tuuuuut klingt schau- 
ig durch dat Tal. D'’m Kloas fälli 
2»t Herz en d’ Box erenn. Hän zit- 
‚ert an Arm un Bän. klappert mei 
1’ Zähn un haut ab wat Zeig häl 
>hne sich um sein prall gefüllte 
Tuch un die Sichel z’ kemmern. Er 
Null-Komma nix es han verschwun- 
den. 
Em Schwellebachtal lacht sich 
ıber einer d’ Fauschd voll Et es kan 
anneve wie unser Fıeind Pitt, der 
>ff der Holzbesicht:gung wor ur 
lobei dd’ Kleas gesinn hat. Weil d 
Pitt des Kloas sein Geschpenster- 
'urcht bekannt wor, hat han sich 
> kläne Schabernack gzeleist. Har 
ıät äne vun seine alte Kommiß- 
Knobelbecher ausgezoh un dat un- 
ı1eimlich Tuuuuut erenngebleß. wo- 
äuwwer d Kloas dann esou greilhick 
>rschrock wor. 
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7 
“auft Eure MÖBEL beim 
AL 
99% 
4 
- Ar 
Seite > 
Scherztcagen 
129. Darf sich eın Mann in Eng- 
land mit der Schwiegermutter seiner 
Schwagerimn verheiraten? 
130. Darf ein Miunn die Schwester 
seiner Wıtwe heiraten? 
131. Kıne Familie bestand aus: ] 
Großvater, 1 Großmutter, 3 Vatern. 
2 Muttern, 4 Sohnen, 2 Tochtern. 4 
Enkeln. 3 Brüdern. 2 Schwestern, 
1 Schwiegervater, 1 Schwiegermut- 
ter, 1 Schwiegersohn, 2 Schwäagern, 
3 Vettern, 1 Knousıne, 2 Onkeln, 
1 Tante, 3 Neffen, und 1 Nichte. 
Trotzdem zählte die Familie anur 
neun Personen. Wıe ist das zu ver- 
stehen 
Ländlich — sitt- 
lich, ‚Frau Wirtin, 
das ygebort sich 
doch nich, daß 
Ihre Huhner bıs 
auf den Tisch kom- 
men!“ 
„Ja wissen S' 
de sun wie ver- 
sen auf de kiel- 
nen Schrackerln 
ım Salat! 
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