Full text: Nach der Schicht (48)

Jummer 10 
an Seite 13 
Die Geschichte rom „Schwarzen Tee“ 
Von Josef Weber, Saarhölzbach 
-. 
Den Kopf zur Not noch oben hielt 
Und schr beschwipst nach ihnen 
schielt. 
‚Ha, Ruche!” brullt die Meute laut 
‚Jetzt gerben wir ihm mal dıe Haut! 
Gesagt, getun! Und ullsogleich, 
Erhielt der Lehrer Streich auf 
Streich. 
Auch dieser schwor.dunn Stein und 
Bein: 
Jetzt laß uuch ıch dus Trinken 
sein!” 
So endete mit Ach und Wıih. 
Die Sache von dem .enwarzen Tee‘ 
& 
Neilich ging durch die Preß’ die 
Mitteilung, dat die Erben von einer 
jesigen Hinterlassenschaft gesucht 
zen. Ich han den Namen von dem 
Srblaässer vergeß, aber dat tut net vill 
ur Sach. Wofür ich die Geschicht 
>ijentlich verzählen tu, hat seinen 
Zrund darin, dat ich durch diesel- 
wischt arg en Mitleidenschaft gezoh 
zen sen. Net, dat ich aach meterpen 
u, beileibe net. Im Gegenteil, die Ge- 
ichicht es mich noch deier zu stehn 
Komm. 
Da es doch e Mann aus me:'m Wohn- 
1 zu Mir komm und hat gesäut: 
Jupp". saat er, „du bisch. e unz 
zescheite Mann, dat wäs jed Kend ım 
Derf, un dofir een ich auch ew«eil zu 
Gr komm. Ich menne ganz, dat :ch zu 
jene gesuchte Millionenerden genure 
In ewell moschd du mir helfen, men 
somplhiziert Verwandtschaft ausenanner 
verklabüschdere, Hör mol gut zu: 
Mein Fraa wor Witwe un hat mir 
‘n b.idhüb-ch Tachier von 20 Jährener 
nn d’ Eh metbraat. Mei Bappe, dan 
wch Witwer es un bei mir wonnt, 
1al sich en dat Mädche verliebt un 
't geheirai. Met dieser Heirat es mei 
Zappe mein Schwiegersohn gen awer 
$oLer wurd mein Stief_ un Schw: rver- 
öchter mein Mamme. Jupp, et geft 
och schlemmer! Als meı Fraa mir en 
rächtige Schtammhoulter schenkte, da 
‚or doch me:n Sohn der Schwager 
un meinem Buppe, aber aach zugleich 
ls Brüderchen meiner Schwieger- 
ıumme mein Onkei. Die St;iefmamme, 
je als Schwester vun meinem Onkel 
leichzeitig meine Schwagerin wor, 
chenkte ihrem Manne aach en 
chiammhalter, der alleweil net nur 
1ein Bruder, sannern asch men Sohn 
‚or. Nun paBß emo) gut off, Jupp. dat 
u die Re henfeige aut versentes 4 
Ten Fra wor mein Schw germ imme 
nn die Fraa vun meinem Babbe wo: 
achr Tochter Ich wor der Mann vun 
1e:ner Fraa un ‚nr, also dach Men 
nkel, un da der Mann der Schwir- 
EYMalle 161 Fell der Sana a 
(rvaller eben damtf Di, UN Str 
ralbt „ch ducn, dur ‚ch auch ner 
Jener Scnw.egervalter son -— Bes 23 
zesem Punkı es dir doch Won] an.s$ 
luar. Jupp? Außerdem aber... 
En diesem Moment han :cn en Nere 
EeNZz.-ammenbruch Kritll Zwei Menal 
an ch en der Klınk Zi’ch un han 
Nerhand Franzcher berappe Massen 
Jat haut! ich von anner Le, ihre 
All. onecrbschaft! 
Et grüßi euch c.er 
Jupp vun d’ Soar. 
Zıld 1 
n China irinkt man zerne Teer 
360 Doast und Bauch- und ander eır 
Weh; 
Doch LiEkt man ahn mit Was Le 
Muscht,. 
Dann endet meisten» dıc Ge<schüh: 
Are dh) hier auf dem Bilde seht 
Daß man gur schr beschwiDst da 
steht 
7 Dild 
Auflösung aus voriger Nummer 
Scherzfrazgen 
52 Sowohl vor wie nach 
3 Man schreibt die Worter 
4 Heiz- und Ka:o-Dame 
5 Wo die S'ıaße auf der anaeren Seite 
eine Hase: hat 
Ann du vor einem Sinegei siehst. 
Nur ers, denn beim zweiten ist 
An tach! mehr huchten 
Jerkestein gestern, heule, morgen, 
IberiOEKON 
Pre wer alte Leute in mer RICH 
Falle haben 
xom.7 essen (camte” 
Weil vs das Fi" 
& Ein Menschenfuß. 
7 Be: den Stockfischen: der Kopf hegt 
ft auf Island. wahrend de: Schwanz 
N Spanıen ist 
Der Mond, denn € nimmt von seipst 
ab 
De Pattraychen 
Weit kein Loch im Beige ıst, durch 
las er laufen konnte 
Der We!ter halt 
3id 2 
n Peking einstmals dies geschar 
Daß man nach der Exammimna, 
Zebuhrend von dem „Tee“ genoß 
Nas den Professor arg verdicß 
Zur Strafe mußten Tropf für Tropi 
Im Gäns«schritte Zopf an Zop[f, 
Die Herren durch die Straßen gehn 
Da war cs» um den Tee geschehn 
Sie schwören alle Stein und Barn 
Jetzt Tassen war das Tiinken sein“ 
Bild 3 
Doch eıirne« Zus erw chten sie, 
Den Herrn Prefe- der mıt Muh 
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ljeriusgeber: Veriag ‚Nach der Schicht“ 
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