Full text: Der Saarbergknappe (3 [1922])

Samstag, den 16. September 1922. 
Tie in Elsaß-Lothringen bestehenden Knasp 
schaftskassen sind dem Muster der dentschen Knapp 
schaftsvereine nachgebildet. Tas deutsche Bergrech: 
kannte bereits im frühen Mittelalter für die Berg 
arbeiter die Sicherstellung ihrer Existenz für den 
Fall ihrer Invalidität. Aus den dazu gebildeten 
freien Vereinigungen bildeten sich gegen die Mitte 
des vorigen Jahrhunderts die Knappschaftsvereine 
heraus. Jedes größere Bergwerk besitzt einen 
Knappschaftsverein, in einzelnen Fällen sind auch 
mehrere Bergwerke zu einem Knappschastsverein 
zusammengeschlossen. Die Mitglieder des Knapp— 
schaftsvereines zahlen monatlich ihre Beiträge; die 
Arbeitgeber zahlen dieselbe Sumnie in die Knapp 
schaftskasse, aus der dann im Falle eintretender In 
validität usw. die Pensionen gewährt werden. 
Die ältesten Knappschaftsvereine in Elsaß-Loth 
ringen sind diejenigen des Koblengebietes. Die 
lothringischen Kohlengrubenbesitzer mußten die 
Knappschaftskassen einfuͤhren, um es zu verhindern 
daß ein großer Teil ihrer Arbeiter in den naher 
Saargruben Beschäftigung suchte, wo der Saar 
brücker Knappschaftsvöerein schon jahrzehntelang be 
—DDDO 
bezirken des Landes kümmerte man sich wenig un 
die im Berggesetz von 1873 erlassene Vorschrift, daf 
überall Knappschaftsvereine eingefihrt werder. 
sollten. Erst als zu Anfang des Jahrhunderts im 
Erzgebiet die Gewerkschaften hochkainen und vor 
allein der Gewerkverein christlicher Bergarbeiter 
einen scharfen Feldzug für die Errichtimg de— 
Knappschaftskassen führte, ließen sich die Unterneh 
mer dazu bequemen, auch in den Gruben, wo keine 
Knappschaftskafsen bestanden, solche einzuführen 
Man braucht nur die Akten des Prozesses, den 
de Wendel gegen den christl. Gewerkschaftssekre— 
kär Karius führte, durchzulesen, um ermessen zu 
können, wie damals das Unternehmertum im loth— 
ungischen Erzgebiet, mit der Arbeiterschaft umging 
Die Interesselosigkeit der breiten Arbeitermassen 
des Erzgebietes brachte es fertig, daß das Unter— 
nehmertum jahrzehntelang die Millionen Beiträge 
sparte, die es eigentlich gesetzmäßig in die Knapp— 
chaftskassen hätte zahlen sollen. Diese Gelder, die 
jicher den Betrag der Gewerkschaftsbeiträge um ein 
Vielfaches überragen, gingen der Arbeiterschaft ver— 
loren, weil sie im Erzgebiet damals, wie leider nur 
zu oft auch heute noch, die Gewerkschaftsbeiträg⸗ 
paren wollte. 
Es bestehen heute in Elsaß-Lothringen 8 Knapp— 
schaftsvereine; die von Klein-Rosseln, Carlingen 
und Creutzwald im Kohlenrevier, von Hayange 
Broß-⸗Hettingen, Angevillers-Roechling und Bur— 
hach⸗Algrange im Erzrevier und dann der els.lothr 
Knappschaftsverein, der die Kali- und Petroleum— 
gruben des Elsasses, sowie die keinem Knappschafts- 
perein angeschlossenen Gruben des Erzgebietes um— 
faßt. Die Statuten dieser Knappschaftsvereine 
haben im Laufe des letzten Jahrzehntes vor dem 
Kriege dank der Reformarbeit in erster Linie des 
Gewerkvereins christl. Bergarbeiter namhaste Ver— 
befsserungen erfahren. Es kann nicht im Nahmer 
„Der Baar-Bergknapper 
dieses Artikels liegen, eine lange Abhandlung über 
die Leistungen der verschiedenen Knoppschaftsver⸗ 
eine zu schreiben. Die Beiträge schwanken zwischen 
3. . Frs. (J. B. els. lothr. K. BVy und 5.80 Ius 
Klein-Rosselner K. V.) monatlich, die in dieser 
Höhe sowohl vom Arbeiter wie vom Arbeitgeber 
erhoben werden. Die Knappschaftsvereine gewähren 
dann als Gegenleistung hierfüt eine Pension, die bei 
eintretender Invaliditaͤt zur Berufsarbeit nach ärgt⸗ 
ichem Attest gewährt wird. Um einen kleinen 
lleberhlick über die Höhe dieser Pension zu geben 
die sich nach den geléisteten Beitragsjahren richtet 
wollen wir hier die Leistungen der beiden größten 
nappschaftsvereine, des elsaß-lothringischen (10 000 
Mitglieder) und des Klein-Rofsselner Knappsfchafts⸗ 
vercines (12 000 Meitglieder) vergleichen. 
Zahl der gelei⸗ 
steten Dienst⸗ 
jahre 
els⸗loth. K. V. 
Beitrag 3 frs.) 
K. V. von 
Rosseln, Carling 
und Kreuzwald 
Beitrag 5.2 und 
559 frs.) 
10 
20 
30 
40 
50 
135 127. 80 
270 — 265. — 
405 b10.- 
645 768.— 
706 —XE 
370 114750 
Die Witwenpension beläuft sich auf die Hälfte der 
Invalidenpension. Ferner wird noch eine Waisen⸗ 
rente gewährt, die zwischen 5 und 15 Irs. monatlich 
chwankt. Außerdem erhalten die Pensionäre freie 
ärztliche Behandlung nebst Arzneimitteln. Es ist 
klar, daß diese oben angeführten Sätze der hentigen 
Teuerung nicht entsprechen. Sie waren bereits vor 
dem Kriege ungenügend und können hente, bei der 
aroßzen Geldentwerkung erst recht nicht als hinrei— 
chend betrachtet werden. Wir verlangen daher seit 
etwa 3 Jahren die Aufbesserung der Penfionen für 
unsere Pensionäre. Auf unseren Antrag hin wir— 
den zuerst von den Direktionen des loihringischen 
Kohlengebietes im Sommer 1920 Teueruigszulagen 
bewilligt, die sich je nach den geleifleten Beitrags 
jahren richten und z. B. bei 80 Dienstjahren au 
360 Irs. Jährlich zu stehen kommen. In den an— 
dern Bezirken wurden zum Teil ebenfalls Tene— 
rungszulagen gewährt. Aber selbst wenn wir diese 
Tenerungszulagen mit in Betracht ziehen, ist un 
seren Pensionären doch noch nicht geholfen und eine 
Reform der Leistungen der Knappfchaftsvereine so— 
wohl im Interesse der alten Pensionäre wie auch 
der zukünftigen unbedingt erforderlich. 
Unser im Jahre 1920 den maßgebenden Stellen 
unterbreitetes Reformprogramm verlangt zunächst 
die Vereinigung der 8 in Elsaß-Lothringen bestehen 
den Knappschaftskassen, von denen z. B. die KB 
von Roechling und Burbach wegen ihrer geringer 
Mitaliederzahl auf die Dauer kaum bhoöltdar eir 
Seite 8. Nr. 37. 
dürften. Eine einzige, große Knappschaftskasse für 
ganz Elsaß-Lothringen würde zunächst eine bessere 
finanzielle Sicherheit für die Pensionsansprüche ga— 
rantieren und eine großzügigere Verwaltung uͤn— 
seres Knappschaftswescas sichern. Man ist auch in 
Dentschland, wo doch das lokale Knappschaftswesen 
am ausgeprägtesten besteht, heute soweit, daß ein 
einheitlicher Knappschaftsverein für das ganze 
deis gebildet wird, wie dies ja auch in Belgien der 
Fall ist. 
.Weiter verlangen wir die Herstellung eines Frei— 
zügigkeitsverhältnisses zu der Caisse Autonome 
— 
und zu den Knappichaftsvereinen des Auslandes in 
dem Sinne, daß die Beiträge der Knappfchaftskassen 
beim Umzug eines Mitgliedes von einem Revier 
zum anderen gegenseitig angerechnet werden. Es 
ist ein unhaltbarer Zustand, daß heute dieses Ver— 
hältnis zwischen der Caisse Autonome und den el— 
saß-lothringischen Knappschaftsvereinen noch nicht 
hergestellt ist. Weiter ist auch die Lage mit dem 
Saarbrücker Knappschaftsverein noch nicht klar fest— 
gelegt. Bezüglich des Verhältnisses zu den anderen 
Knappschaftskassen des Auslandes hat sich die chrift 
liche Bergarbeiterinternationale an das Genfer Ar— 
beitsamt gewandt zwecks Einleitung von Maßnah— 
men, die die Freizügigkeit sichern sollen. Gerade 
in Elsaß-Lothringen gibt es manche Kameraden 
denen ihre in ausländischen Knappschaftsvereinen 
erworbenen Anrechte verkoren gegangen sind. 
Weiter müßte, selbstverständlich durch eine damit 
Hand in Hönd gehende, Beitragserhöhung, der 
Pensionssatz auf den Stand der heutigen Teuerung 
erhöht werden. Die genauen Ziffern über das Ver— 
hältnis zwischen Beiträgen und Leistungen können 
natürlich erst in den Verhandlungen endgültig fest— 
gelegt werden. Das Reformprogramm des unab⸗ 
hängigen Bergarbeiter-Verbandes erstrebt weiter 
die Gewährung einer Altersrente beim 50. Lebens— 
jahre resp.nach 30jähriger Dienstzeit. Weiter wird 
die Anrechnung früher verloren gegangener Dienst— 
jahren in bestimmten Fällen verlangt, sowie die Er— 
höhung des Bezugsalters für die Waisenrente, fer— 
ner die Zuständigkeit der Versicherungsämter als 
Kontrollbehörde anstelle des Bergmeister und meh— 
rere sonstige rein versicherungstechnische Reformen. 
Die Frage eines Anschlusses an die innerfran— 
zösische Knappschaftskasse, die Caisse Autvnome, isl 
bon uͤns von Anfang der Stunde an in der rich— 
tigen Weise behandelt worden. Selbst als im Herbsi 
1920 der Generalsekretär des lothr. Bergarbeiter— 
verbandes (C. G. T.) in einer Eingabe an den fran— 
zösischen Arbeitsminister verlangte, „daß die Arbei— 
ler und Arbeiterinnen der Bergwerke von Elsaß 
und Lothringen sobald als möglich unter das Re— 
gime der Caisse Antonome der Bergarbeiter Frank— 
reichs gestellt werden“, (siehe Bergarbeiter 5. Nov. 
1920 — Beilage), haben wir sofort in öffentkichen 
Versammlungen im Kohlengebiet Protest erhoben. 
Heute sind es nach unseren Informationen haupt— 
üchlich die Grubenbesitzer von Creuswald und Car— 
vpm 
Bedenkliche Erscheinungen 
Der Geist des Antichtissentums, der Geist der Zerstörung 
von dem wir in der lezten Nummer des „Saar-Bergknap 
en“ schrieben, hat aus dem einst blühenden Europa eir 
zroßes Trümmerfeld gemacht. Ueberall, wo wir hinsehen 
chauen wir Trümmer und Runinen: hier mehr. dor 
veniger. 
Friedensverträge sind untergeichnet und nie war die 
Venschheit so weit vom Frieden entfernt, wie gerade beute 
Wut⸗ und haßerfüllt stehen sich die Staaten, die eingelnen 
Volker, die einze lnen Stände und Berufe gegenüber. Ja 
haßerfüllt bekämpft nicht selten ein Mensch den anderen 
So wie die Menschheit schon im Altertum ums goldene Kalt 
gebangt, so tanzen heute viele Menschen um das papierene 
Kalb. Nächstenliebe wird immer seltener. Mit' brulale 
Rücksichtslosigkeit wird jeder zur Seite geschoben, der der 
offenen oder geheimen Wünschen hinderuͤd im Wege steht 
Staaten und Völker sind zusam mengebrochen. Die Wir— 
lungen zeigen sich selbst im Familienleben. Kinder erlen⸗ 
nen oft den Eltern gegenüber keine Pflichten an. Sc 
manches Familienglück ist zerstört und gieicht einer Ruine. 
Das Verautwortlichkeitsgefühl dem Menqschen gegenüber 
ist bei vieben erstorben. Herzlos wird gehandelt. Lachent 
und kalt gehen viele Menschen au Armut und Elend bor 
süber. Geld und Vergnügen ist das Eingige, was den Geist 
beschäftigt und für ihn Juteresse hat. Arme Leute haben 
oft das notwendige Brot nicht. Neue Reiche“ füt— 
tern ihren Hund täglich mit Peilch. Die Hunde viele; 
tragen ein warm gefüttertes Dedchen, indessen arme Kinder 
nicht mal die notwendigsten warmen Kleider haben. Der 
bund wird oft besser gepflegt, wie armer Leute Kinder 
Auf Trümmern stehen die Menschen und viele ahnen e⸗ 
nicht. Sie schreien nach Erlösung. Neue Aposiel stehen 
und zeigen Wege, die uns aus diesem Elend herausfuͤh 
rer sollen, und immer, wenn der Mencch sie gegengen. 
haben sie sich als trügerisch erwiesen. Nur ein Weg ist es 
der zum Ziele, zur Befreiung der Menschen fübrt. Er 
heißt: praktisches Ehristentum. Tas erste nud 
größte Gebot muß wieder besolgt werden, das da heißt: 
.Dit sollit Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst!“ Nin 
menn die Penschheit danoch handelt mird fie mieder bee 
Zeiten sehen. Der Eingelmensch muß zuerst besser werden 
bevor die Gesamimenschheit besser werden kann. 
Wir als christliche Gewerkschaftler sind berufen, mitzu 
arbeiten an der Erneuerung der Menfchheit auf christlichen 
Grundlage. Dies können wir jedoch nur dann, wenn wir 
selbst den Mut aufbringen, uns als Christen praktisch zu 
hetätigen. Da, wo Armut ist, wollen wir helfen. Wie 
mancher von uns hat doch auch schon Tage erlebt, in denen 
barmherzige Menschen helsend und schützend neben uns 
tralten. Was wir damals im refen Hergzen einpfunden 
mpfinden auch heute diejenigen, denen wir in der beutigen 
chweren Zeit helfen. 
Mitarbeiter müssen und wollen wir sein, vor allen Din— 
gen an der Erneuerung des Familienlebens 
Aus der Familie geht der Einzelmensch hervor. Aus der 
Familie bildet sich das Dorf, die Gemeinde, der Kreis, die 
Provinz, der Staat. Sind die Familien erst wieder alle 
qut, dann wird es auch im Staat besser. Tretien wir der 
alles vergiftenden wilden Vergnügungssucht stark entgegen 
halten wir kraft der elterlichen Autorität unsere Kinde' 
mit allen Mitteln fern davon. Bewahren wir sie vor sitt 
lichen Gefahren. 
Jedes einzelne Mitglied von uns muß mitarbeiten ar 
der Stärkung unserer christlichen Gewerkschaftsbewegung 
und bestrebt sein, dem praktischen Christentum wieder Gel— 
tung zu verschaffen. Auf zur Tat sei unsere vVat 
n 
Knappen sagt's Euren Frauen! 
So manche Bergmannsfrau sieht in der Organ'satior 
nur eine Lohnbringungsmaschine. Kann die Organisation 
krotz aller Mühe in Anbetvacht unüberwindlicher Hinder 
nisse keine höheren Löhne hevausbringen, dann sagt die 
Frau nicht selten dem Vertrauensmann, wenn er de: 
„Bergknappen“ bringt, und die Beiträge vinkassiert — di 
Organisation hat leinen Wert, wir bezaͤhlen nichts wehr 
Ja, nicht selten konrmt esror, daß der Vertrauen? mann 
die größten Beleidigungen über jich ergeben lassen muß 
Es ist ja immer nicht so ernst gemeint, als wie es gejag 
wird, doch der Verktrauensmann wird traurig gestinmt 
Er ict der Ansicht, das alle Worte nicht3 genützt haben un 
eitere Send onu der Unbelebrhbartert der TAu — 
dem verzweifelt der Vertrauensmann nicht; er hat schon 
andere Unzuträglichteiten überwunden. Ihn kann nichts 
entmutigen. Er besitzt Idealismus. Er arbeitet trohh 
allen Anfeindungen mutig für die große Sache, für das 
Wohl der Bergleute. Doch mancher Aerger bliebe ihm 
crspart, wenn die Frauen von ihren Männern über die 
Aufgaben und Ziese unserer Craanisation besier belehr! 
wären. 
Zur Ehre vieler Bergmanusfrauen se;, 
aber gesagt, daßes Bergmannsfrauen gibt 
die den Wert unserer Organisation er— 
kanntund neben ihren Männernals Kämp— 
ferinnen stehen, die es nie dulden würden 
daß der Mann unorganisiert wäre. 
Kukprpen klärt Eure Frauen auf! 
Sagt ihnen, daß die Organisation nicht allein für Ge 
sondern noch für vieles andere zu sorgen hat. 23 
ihnen, daß die Organisation noch andere Aufgaben zu 
erfüllen hat. Nicht allein das Geld soll im Mittelpunkt 
des Lebens stehen, ne in, der Mensch. Eine seiner 
größten Aufgaben erblickt der Gewerkverein christl. Berg 
arbeiter darin, daßz der Mensch als Mensch bewertet und 
der Vergmann gesundheitlich und körperlich vor allen Ge 
fahren, die ihm droben, geschützt wird. 
Was nmüͤtzt es denn der Frau, wenn der Mann am 
Zahltage Geld, nach den Begriffen der Frau viel Geld 
nach Hause bringt, ihr aber an einem trüben Tage der 
Mann tot oder als Krüppel ins Haus gebracht wird, in 
der Grube vom Gejtein erschlagen, weil keine Sicherhei⸗ 
vorhanden. 
Erft beim Ungrüchssall haben viele Frauen die Not— 
wendigleit der Organifation erkannt, denn wenn der Mann 
verunglückte, krank wurde, und infolge seiner Krankheit 
frühzeitig pewsioniert werden mußte, haben sich viele 
Frauen von der Noknvendigkeit des Gewerkvereins über— 
zeuat. Der Gewerkverein war in tausenden 
Fällen mit gutem Erfolg der Anwalt de 
„Bergmannsfamilien. 
Knappen! Saat's curen Fraten, klärt sie qui, in 
werdet dann die Frende erleben, daß die Frau verständnis 
voll neben dem Mann steht. als Frau, als Rämpfer 
zür unsere aute — RP6
	        
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