Full text: Bestimmungen zur Neueinrichtung des Armenwesens von St. Johann a.d. Saar

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Die Pfleger haben die um freie Behandlung nachsuchenden 
Armen jedes Mal darüber zu verständigen, daß jeder ausgangs— 
fähige kranke Arme sich behufs seiner Untersuchung und der Ent— 
gegennahme von Verhaltungsvorschriften persönlich in den vom 
Armenarzte für jeden Tag festgesetzten Sprechstunden bei demselben 
einzufinden hat, sowie daß der Freischein nur auf die Dauer der 
jeweiligen Krankheit sich bezieht, in jedem neuen Erkrankungsfall da⸗— 
her ein besonderer Freischein wieder nachzusuchen ist. Die jeweilige 
Festsetzung der Sprechstunden wird den Pflegern zur eigenen Kennt⸗ 
nißnahme von dem Armenarzt bekannt gegeben werden. 
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Wenn der Armenarzt die Verordnung besonderer Stärk— Ykerordnung 
ungsmittel für kranke Arme nöthig hält, so hat er hierüber ebenso hesonderer Ftürk— 
wie in dem Falle, wenn er den Gebrauch von Bruchbändern, Brillen — 
u. s. w. verordnet, Anzeige an den Armen-Ausschuß zu erstatten. 
Von der Entschließung des Letzteren ist dem Pfleger des be— Hilfe in 
treffenden Bezirks Kenntniß zu geben. Wegen unentgeltlicher Ge- Gzehurtsfüllen 
währung von Geburtshilfe bezw. von Reinigungsmitteln haben sich 
die Armen unmittelbar an den Armenarzt zu wenden. 
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29 
Zur Aufnahme eines hier wohnhaften kranken Armen in das Aufnuhme in das 
Hospital ist in der Regel erforderlich: Hospital. 
a. die Angabe seiner persönlichen und nach Befinden seiner 
Familienverhältnisse, sowie seiner Wohnung; 
b. die Angabe, warum der Kranke nicht in seiner 
Wohnung verpflegt werden kann; 
c. ein ärztliches Zeugniß über die Art der Krankheit; 
d. die Angabe, ob der Kranke einer Krankenkasse angehört; 
Ist das unter cgedachte Zeugniß beigebracht und ergiebt sich 
auch sonst die Nothwendigkeit der Unterbringung des Armen in das 
Hospital, so füllt der Pfleger einen Druckbogen nach dem Muster des 
in Anlage G Seite 44 unter 3 ersichtlichen Bogens aus, unterschreibt 
denselben und giebt ihn nebst dem ärztlichen Zeugniß unter gleich— 
zeitiger Bescheidung des Kranken an den Vorsitzenden des Armen—⸗ 
Ausschusses ab, welcher das weiter Erforderliche verfügen wird. 
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30. 
Ist Jemand gestorben, ohne daß die Beerdigungskosten oder die Armenbegrübniß, 
Kosten für den Sarg von Angehörigen bezw. Verwandten des Ver—⸗ Armensarg 
storbenen, von dritten Personen, von Begräbnißkassen oder auf sonst
	        
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