Full text: Die Arbeitsleistung der Saar-Bergleute in den kgl. preußischen Steinkohlengruben bei Saarbrücken seit dem Jahre 1888

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Kommentar des Königlichen Berginspektors E. Müller 
zur Arbeitsleistung der fiskalischen Saarbergleute 
für die Jahre 1889—1903 
(VL Teil S. 71 ff.) 
„Seit langer Zeit trat zum erstenmal im Jahre 1888 eine 
Besserung in der Wirtschaftslage und damit auch in den 
Kohlenpreisen ein, die sich infolge der nachfolgenden Arbeits- 
ainstellungen vorübergehend zu einer wahren Panik auf dem 
Xohlenmarkt steigerte. 
Diese Aufwärtsbewegung in den Kohlenpreisen hatte un- 
mittelbar ein plötzliches Emporschnellen der Löhne zur Folge, 
das bis zum Jahre 1891 anhielt und erst mit dem in diesem 
Jahre eintretenden allgemeinen wirtschaftlichen Rückschlag einer 
starken Herabsetzung der Löhne Platz machte. 
Das mittlere Jahresarbeitsverdienst, das im Jahre 1888 
für den eigentlichen Grubenarbeiter 894 Mk. betragen hatte 
(s. Tabelle C und graphische Darstellung !) Tafel 2), stieg in- 
folge zweimaliger Gedingregulierungen durch die Königliche 
Bergwerksdirektion, denen ein mittleres reines Verdienst in 
der Hauerschicht zuerst von 3,50 Mk., dann von 4 Mk. zu 
Grunde gelegt wurde, 
[889 auf 967 Mk. 
1890 „ 1155 „ und erreichte 
1891 mit 1269 , 
seine größte Höhe. 
Diese Aufwärtsbewegung der Löhne fällt umsomehr ins 
Gewicht, wenn man den gleichzeitigen Rückgang der Leistung 
!) Die graphische Darstellung ist hier nicht reproduziert.
	        
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