Full text: 12.1934 (0012)

Deutsches Gebot 
qx deutschen Brüder wahrt Einigkeit, 
Das Pfand braucht kraftvolle führerzeit, 
Den Berg jeiner Bürden zu zwingen. 
Ein Feglicher diene und packe an: 
Ein opferstarkes Geschlecht nur kann 
Befreiende Tat vollbringen. 
Ihr deutschen frauen, von der fratze der Not 
Derwirrt und getrieben und zielbedroht: 
fibt wieder Muttertum! 
Den Euren seid Zuflucht und Hort und Halt 
Und werbt mit der Liebe Allgewalt 
für Deutschlands Ehre und Ruhm. 
Du deutsche Jugend, der Heimat Zier, 
Unser Wünschenund Hoffen, das ruht auf dir: 
Du mußt es schaffen, du Fugend! 
Wußt wieder erwerben wos uns zerrann 
In rastlosem Mühen Fungdeutschland, 
Und deine Wehr sei die Tugend! [wohlan 
Albert Korn-Sanrbrücken! 
bheimatjehnjucht 
ar oft in meinen Träumen 
Erscheint mir leuchtend mild 
In blauen Wolkensäumen 
Der Heimat liebes Bild: 
Wo grüne Berge grüßen 
Den fluß im stillen Tal, 
Da glünzt zu ihren füßen 
Die Stadt im Sonnenstrahl. 
Ih möcht' die Wege gehen 
Die einst ich schritt voll Mut, 
Die Menschen möcht' ich sehen, 
Die einst mir waren gut. 
Die Heimat ist auf Erden 
Der nllerschönste Ort, 
Mir ist als solite werden 
Mir Glück und feiede dort. 
Ady, nodh ist nicht gekommen 
für mid) des Wanderers Zeit! 
Tloch ist ja nicht entglommen 
Die lichte frühlingszeit. 
So kann ich heim nur eilen 
Auf der Gedanken Spur, 
Muß in der ferne weilen, 
Mir bleibt die Sehnsucht nur. 
Studienrat friedrich Schön- Pyritz 
Derfasser des heimatlichen Schauspiels „Das deutsche 
Herz", der Gedichtsammlung „'s Saarbrigger Herz" 
und „Deutsches Heldentum an der Saar“, zwei 
Novellen aus Sanrbrückens Dergangenheit. 
If
	        

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