Full text: 1934 (0012)

Schwarzrotgold — Schwarzweißrot 
Ihr woll'n wir treu ergeben sein, 
BSBetreun bis in den Tod; 
Ihr woll'n wir unser Leben weihn 
Der flagge schwarzweißrot.“ 
Aus dem „flaggenlied“ 
4* 
* u Schwarzrotgold, dereinst ein Glühen 
Des freiheitssinnes Geisterbrand, 
Umsonst im Rampf mit tausend Mühen 
für Ehre, freiheit, Doterland. 
Dich krünkte bitter Druck und Blöße 
Und alles, was da morsch und schlecht. 
Du trüumtest von des Reiches Größe, 
Don deutscher Einigkeit und Recht. 
Das Edle ward Symbol dem Hasse, 
Das Hohe der Revolte Raub, 
GSezerrt durch allen Schmutz der Gasse 
Und krassen Eigennutzes Staub. 
Zur Liebe zwingt man nicht zur holden 
Das Menschenherz mit rauher Hand, 
Des Unheils Zeichen schwarzrotgolden. 
Doch schwarzweißrot mein Paterland. 
Es hebt den alten Mut uns wieder 
Im Sturmeswehen Schwarzweißrot. 
Du rauschest deutsche Heldenlieder 
Im Hang von Sieg und Opfertod. 
Wir wollen unserm Gott vertrauen, 
Mit ihm, getreu bis in den Tod, 
Ein neues Reich der Arbeit bauen 
Dem stolzen Banner schwarzweißrot. 
19 
4
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.