Full text: 10.1932 (0010)

September. 
Derſchwunden iſt der Shwalben Heer, 
Es will kein Froſch mehr quaken ; 
Und nirgends plagt dich wie bisher 
Der Stich verdammter Shnaken. 
Die Kirbe locken weit und breit, 
Wer mödte da noh unken; 
Ein jedes Ding hat ſeine Seit, 
Und heute wird getrunken. 
A. Z. 
Erneuter Schulſturm. 
„Und biſt du nicht willig, ſo brau< ich Gewalt.“ 
Goethe „Erlkönig'. 
Die welſ<he Flut ſoll hier zerſhellen 
Das deutſ<e S<iff auf harter Fahrt, 
Dod ſieget über Sturm und Wellen 
Die „Saar“, die unſre Iugend wahrt. 
Und wenn ſich tauſend Sorgen regen 
Um armer Kinder Uot und Qual, 
Getroſt! Es hat noh Gottes Segen 
Der ſ<harfe deutſche Geiſtesſtahl. 
Es ſtrömen rei<li< die Moneten 
Aus Frankreich mander hohlen Hand, 
Und eiligſt rennen die Propheten 
Die Knappen quälend dur< das Cand. 
Der Dru iſt gar ſo leicht gefunden, 
Man mad<t der Uot die Hölle heiß, 
Der Kinder Seele wird geſ<unden, 
Ein kärglic< Brot iſt oft der Preis. 
Und geht der Shulkampf endlos weiter, 
Im Dollgefühl der eignen Kraft 
Erſtand im Dolk ein harter Streiter, 
Der fur<tlos an dem Werke ſchafft. 
Ihr werder ſeinen S<ild nicht ſpalten, 
Der feſt und ſtark die Iugend ſ<hüßt; 
Die Heimatliebe wird ihn halten, 
Bis hell der Tag der Freiheit blißt. A. Z. 
9.5
	        

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