Full text: 9.1931 (0009)

"“ondherbere im deutſchen Warndt 
Ein Bilderſtrauß, der wohl erfreut 
Und keiner Vlißgunſt Blicke ſcheut! 
Sunäſt das ſtolze Iugendhaus 
Im ſ<önen, deutſchen Warndt dort draus 
Beſcheiden dann, darum gruppiert, 
Bilder, die nie ein Herz verliert, 
Das ſie leibhaftig miterlebt, 
Don Weilen ſtolzen Glücks dur<bebt. 
Der Weihetag -- ein Feiertag -- 
An dem ſo mandhjer Sc<idſalsſ<hlag, 
Den deutſ<e Treue an der Saar 
Erlitt, wohl reich vergolten war. 
Und -- deutſche Jugend, die am End =- 
Troß allem -- doh nur Aeuß'res trennt -- 
Hierher -- Zwar auf verſhied'ne Art -- 
ZU“einem Ziel:aqing ihre Fahrt! 
Denn, allen iſt hier Daz und Haus! 
Gemeinſam ruht hier Ulühſal aus! 
Gemeinſam kann hier Freude, ſtill, 
Derſöhnen, was verſöhnt ſein will! 
Und das iſt ſchön! -- Soll draus au ſein 
Das „Redts“ und „Links“, das „Vlein“ und „Dein“ 
Hier, vor dem Antlitz der Uatur, 
Wird's do< zum leeren Worte nur! 
Die Cebensfreude aber, die 
Die Welt ſi< gern erwandert -- hie 
Stimmt wohl aud ſie der WeiSheit zu: 
Das ſ<önſte, Heimat, biſt do< du! 
Friedrich Thamerus. 
5Q
	        

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